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Mann-Frau-Gespräche: Desaster programmiert

Gerade lieferten 2  Studien die wissenschaftliche Erklärung für eines der ältesten und am häufigsten wiederholten Mann-Frau-Gespräche der Geschichte.

Studie 1 fand heraus, dass Männer viel häufiger als Frauen die Freundlichkeit von Frauen als deren Bereitschaft zum Sex fehlinterpretieren

Studie 2 legt nahe, dass Männer sich in einer Konfliktsituation emotional von Ihrem Gegenüber zurückziehen, während Frauen eher gefasst reagieren.

Schauen wir uns das erwähnte Gespräch einmal an.

Er: “Na?”

Sie (lächelt freundlich): “Hallo.”

Er (interpretiert ihre Freundlichkeit als Bereitschaft zum Sex fehl): “Mein Auto steht draußen. Wolln wir’n bisschen schuckeln?”

Sie (gefasst): “Hast du’n Knall?”

Er (zieht sich emotional zurück): “Leck’ mich doch!”

Ende.

Aber ganz ehrlich: Brauchen wir die Wissenschaft, um das zu erklären? ;-)

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Haushaltsumfrage: Männer sind nicht putzig

Ein Küchengerätehersteller vermeldet gerade Altbekanntes: Einer Umfrage zufolge verbringen deutsche Frauen fast doppelt so viel Zeit mit Hausarbeit wie Männer – im Schnitt 62 Minuten (Männer: 34 Minuten).

Die naheliegende Interpretation – Männer sind eben unemanzipiert, faul und hausarbeitsscheu (gähn!) – will ich Ihnen nicht vorenthalten. Und natürlich auch kurz den Zeigefinger heben: Böse, böse, ihr schlimmen Jungs!

Wie wäre es aber mit folgender Deutung: Männer sind einfach schneller und effizienter. Für letzteres spricht eine weitere Zahl aus der Erhebung: Laut Umfrage sind im Durchschnitt pro Haushalt etwa 48 Minuten Hausarbeit notwendig. Warum also 62 Minuten investieren? Hm.

Um diese gewagte These in Zukunft immer wahrer werden zu lassen, hier ein paar Tipps zur Effizienzsteigerung bei der Hausarbeit:

- Besteck bereits nach Messer, Gabel, Löffel sortiert ins Besteckfach der Geschirrspülmaschine einordnen. Beschleunigt das Ausräumen enorm. (DEr Tipp stammt übrigens von meiner Frau…)

- Keine Spülmaschine? Anschaffen!

- Alle Staubfänger aus den Regalen in verschließbare Kästen räumen. (Ja, auch Ihre dekorative Star-Trek-Figurensammlung.)

- Wände in der Dusche nach jeder Dusche mit einer Gummilippe abziehen. (Nein, gibt es nicht im Sex-Shop sondern in der Drogerie.) Spart den einen oder anderen Putzgang.

- Für die Fenster einen Putzdienst kommen lassen. Die können das einfach besser und schneller.

- Überhaupt: Putzdienste. Schwer unterschätzt. Da arbeiten übrigens auch Männer.

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Frauenschuhe: Männer haben Absatzprobleme

Stopp. Nicht gucken.

Ehrliche Antwort: Wissen Sie, was Ihre Angebetete gerade für Schuhe trägt? Wie hoch ihre Absätze sind? Geben Sie sich keine Mühe: Sie haben keine Ahnung. Frauenschuhe sind ein blinder Fleck auf Ihrer Wahrnehmungslandkarte. Einer britischen Studie zufolge bemerken Männer nicht einmal, wenn eine Frau hohe Absätze trägt. Kann das sein? Ich habe mal eine kleine Blitzumfrage zum Thema Absatzprobleme gestartet. Hier die spannendsten Kommentare:

- Der Nachbar: “Von wegen! Ich höre doch das Geklapper, wenn Ihre Frau hohe Absätze anhat! Eine Unverschämtheit!” (Türenknallen)

- Der Kumpel: “Wie kann man das nicht merken? Die fragt doch spätestens nach 5 Minuten, wie ich die neuen Treter finde.”

- Der Gigolo: “Was denn, Schuhe hatte die auch an?”

- Nicolas S., Paris: “High Heels? Mon dieu, natürelisch merkö isch das. Und isch tretö ihr sofortement kräftisch in die ‘ackön, bis die Dinger abknickön. Damit die Tussi bloß nischt größer ist als isch!”

- Dieter B., Hamburg: “Na, logeesch check ich das. Sind dann immer so Löcher im Bettlaken. Stört mich aber nicht. Ich sag immer: Besser ‘ne Muddi im Bett als Motten im Schrank.”

Ein eindeutig uneindeutiges Ergebnis. Was ich Ihnen mit Sicherheit raten kann: Achten Sie bei Ihrer nächsten Neueroberung auf die Schuhe und die High Heels – und machen Sie ihr ein Kompliment dazu. Sie wird begeistert sein – denn andere Männer achten auf so etwas ja nicht…

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Ansteckung übers Internet?

Sie denken, ich spinne?

Dann passen Sie mal auf, dass Sie sich bei mir nichts einfangen! Denn wie ich kürzlich las, können psychische Störungen  laut US-Wissenschaftlern online übertragen werden, etwa durch soziale Netzwerke. Ja, Sie können sich theoretisch bei Facebook mit psychischen Leiden “infizieren”. Einen Schnupfen kann man sich online noch nicht holen, laut Experten wohl aber eine kleine Depression. Oder einen Hang zur Selbstverstümmelung.

Frauenkrankheiten? Sind Sie vor gefeit? Mal halblang. Denken Sie nur an psychisch bedingte Erektionsstörungen. Oder an diese Krankheit, bei der Leute meinen, sie könnten nur glücklich werden, wenn ihnen ihr linkes Bein amputiert wird. Oder wie wäre es mit dieser neurotischen Störung mit Namen Koro, neudeutsch genital retraction syndrome: Die Betroffenen, ausschließlich Männer, werden – völlig unbegründet – von dem Wahn befallen, dass sich ihr Penis in den Körper zurückzieht und darin verschwindet. Plopp. Die Folgen: Angstzustände, Panik, Todesangst. In Thailand, Malaysia und Nigeria breitete sich diese Angststörung  1967, 1976 und 1990  aus wie eine Epidemie. Jetzt stellen Sie sich mal vor, damals hätte es das Internet schon gegeben. Oder Sie landeten heute per Zufall in einem Koro-Forum!

Horror hin, Horror her– vielleicht lässt sich dieses Phänomen auch umgekehrt nutzen? Vielleicht lassen sich ja übers Netz auch positive Gemütszustände einimpfen? Was wir brauchen wären also statt “Hilfe-mein-Penis-wächst-nach-innen”-Chats und “Hilfe-ich-schnippel-an-mir-rum”-Foren Seiten wie diese:

- “Hilfe, ich bin unglaublich wahnsinnig intelligent!”.de

- “Hilfe, meine Erektion sprengt jede Jeans!”.net

- “Hilfe, ich habe überbordendes politisches (wahlweise: fußballerisches, kaufmännisches) Talent!”.com

- “Hilfe, ich verstehe, wie Frauen ticken!”.org

- “Hilfe, mein Verdauungstrakt produziert klumpenweise Gold!”.de

Zu hoch gegriffen? Ein bisschen Träumen wird ja wohl erlaubt sein…

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Männer auf Reisen

Verreisen Sie zur Zeit noch? Nein. Aha. So wie ich. So wie derzeit wohl die meisten.

Darum müssen die Reiseunternehmer auch etwas unternehmen. Wie wäre es mit einer netten Umfrage? Momentan duellieren sich die Anbieter geradezu damit.  Heute vermeldete der eine, dass Selbständige schneller regenerieren als Arbeiter und Beamte – und dass zwei Tage, also ein Wochenende, zu kurz sind zum Entspannen. Wem sagen Sie das. Außerdem weiß ich nun, dass nur 8 Prozent sich an Ihrem Urlaubsdomizil einen Fitnessbereich wünschen. Eine Schande! Na, alle die auf Reisen fit werden und bleiben wollen, fahren eben ins Men’s Health CAMP.

Letzte Woche hieß es von einem anderen Reisehändler, dass Männer im Urlaub vor allem Party machen wollen und flirten, und Frauen nichts mehr lieben als Sightseeing und Shoppen. Soso. Hätten sich die Veranstalter bei ihren Umfragen mal besser abgesprochen. Dann wüssten wir jetzt wenigstens auch, wie Beamte im Urlaub flirten und welches Anmachformular das effektivste ist. Egal. Ach, übrigens: Wegen des Shoppen-oder-Flirten-Dilemmas  ist für rund 25 Prozent der verreisenden Paare die Tagesgestaltung auch ein Streitgrund. Interessant finde ich hierbei allerdings die Erkenntnis, dass fast 40 Prozent der Befragten angaben, dass sie im Urlaub über die gleichen Themen streiten wie zuhause.

Aha. Super, dann braucht man ja gar nicht wegzufahren. So wie ich. So wie derzeit wohl die meisten. Wieder alles richtig gemacht.

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Frauen sollten mehr baggern

Spielen Sie Volleyball?

Loriot würde antworten: Im Moment nicht.

Aber wenn Sie mal wieder versuchen einen Volleyball übers Netz zu schlagen, konzentrieren Sie sich auf den Aufschlag und die Schmetterbälle. Eine neue Studie sagt nämlich, dass Männer und Frauen durch unterschiedliche Strategien zum Erfolg kommen. Männer erreichen viel durch den Einsatz ihrer Schlagkraft. Frauen sollten versuchen, den Ball im Feld zu halten und sich dem konzentrierten Spielaufbau widmen.

Man könnte auch sagen: Frauen sollten mehr baggern.

Das kann sogar ich als praktizierender Nicht-Volleyballer grundsätzlich unterschreiben. Denn: Da kann dann auch durchaus gerne mal einer ins Netz gehen.

Lassen sich auch aus anderen Sportarten interessante Tipps für das wirkliche (Liebes-)Leben ableiten? Versuchen wir’s:

- Tennis: Beim Volley auf den Körper zielen gilt zwar als unfein, aber auch als sicherer Punkt.

- Fußball: Der direkte Freistoß lässt sich zwar schneller ausführen, der indirekte ist aber meist der elegantere Weg zum Ziel.

- Leichtathletik: Wenn Sie eine bestimmte Linie überschreiten, nützt der schönste Sprung nichts.

- Schwimmen: Wer ins kalte Wasser springt, um sich mit anderen zu messen, sollte vielleicht über einen Spezialanzug nachdenken. Oder zumindest über einen gut sitzenden.

- Handball: Achten Sie darauf, dass Sie beim 7-Meter ordentlich herumhampeln – dann aber knallhart abschließen.

- Tischtennis: Auch ein kleiner Schläger kann groß aufspielen… ähem…

Nein, wenn ich ehrlich bin: So richtig funktioniert es nicht. ;-)

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Frauen zweifeln häufiger an sich – Männer auch

War es richtig, auf das erste Date die zwar teure, aber doch löchrige Jeans anzuziehen? Hätte ich vorher nur ein statt drei Bier trinken sollen? Kann ich noch fahren? Solche und ähnliche Selbstzweifel kennen Sie, kennt jeder – kennen Frauen aber wohl besser als Sie. Einer aktuellen Studie zufolge leiden mehr Frauen als Männer an Selbstzweifeln. In der Untersuchung sagten gut 20 Prozent der Frauen, sie hätten häufig Angst bei irgendetwas zu versagen, nur knapp 15 Prozent der Männer sagten das Gleiche von sich.

Darüber können Sie jetzt Witze machen, so nach dem Motto: Also passiert dir das doch öfter mit dem Versagen, höhö. Sie können aber auch sensibler darauf reagieren. Wenn also Ihre Liebste demnächst wieder sagt: “Manchmal zweifle ich echt an meinem Verstand”, sagen Sie nicht: “Ich auch.” Sagen Sie mindestens: “Ich auch an meinem.”

Oder Sie sagen – je nach Selbstzweifel-Situation:

- “Nein, 100 Prozent sicher: Dein Hintern passt in diese Jeans. Perfekt!”

- “Doch, doch: Das Trockenblumengesteck passt ganz hervorragend zu den Seidenvorhängen.”

- “Aber natürlich passt auch dieses Paar Schuhe noch in deinen Schrank, Schatz!”

- “Ganz sicher: Das Auto passt in diese Lücke. Du schaffst das, Engel!”

- “Natürlich finde ich, dass wir zueinander PASSEN! Hätte ich sonst diese verdammten Ringe gekauft? Würde ich mich sonst vor dich hinknieen und dich fragen, ob du mich HEIRATEN willst, Himmelherringöttin noch einmal?!”

So macht Mann das. Denn vergessen Sie nicht: Zu einem Gutteil sind wir Männer an den Knäcksen im weiblichen Selbstbewusstsein schuld. Genauso wie an der Weltwirtschaftskrise, am Verkehrskollaps, am Geburtenrückgang und am Klimawandel. ;-)

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Männertanz-Kurs

Es juckte mir ja bereits in der letzten Woche in den Fingern, etwas zu dieser britischen Männertanz-Studie zu schreiben. Aber erstens benötigen auch Blogger mal Urlaub, und zweitens habe ich meinen in Keinnetzistan verbracht.

Zunächst zum Inhalt der Studie: Wissenschaftler der Unis Newcastle und Göttingen behaupten nachgewiesen zu haben, welche Männertanz-Moves Frauen attraktiv finden. Dafür filmten sie tanzende Männer und zeigten die Videos Frauen, die das dann bewerten durften. Heraus kam: Ein gut trainierter Oberkörper kommt gut an (welche Überraschung!), auffällige und abwechslungsreiche Bewegungen der linken Schulter, des Halses, des Kopfes und – der linken Hand sorgen für gute A- und B- Noten in der Frauenjury, die wohl vornehmlich auf den Oberkörper schaute. Und aufs rechte Knie, das den richtigen „Twist“ haben sollte.

Es ist nun naheliegend, daraus Männertanz-Tipps für die Leser abzuleiten: “Mit der linken Schulter kreisen und mit dem Kopf nicken!” Oder: “Rechtes Knie häufig beugen und drehen!”

Aber hat sich mal einer Gedanken darüber gemacht, wie das aussieht? Und ob es zur Musik passt?

Ein bekannter Kollege hat einmal geschrieben, über Musik zu schreiben sei in etwa so, wie zu Architektur zu tanzen. Anleitungen fürs Tanzen zu schreiben ist in etwa so, wie ein perfektes 5-Gang-Menü mit einem Algorithmus zu errechnen. Es geht nicht. Zum Beweis schreibe ich Ihnen hier mal ein paar Instruktionen, und Sie versuchen zu erraten, welche berühmten Tänze damit gemeint sind:

a) Gehen Sie vor, aber nicht zurück. Gehen Sie aber dabei zurück, als gingen Sie vor.

b) Halten Sie einen imaginären abgerissenen Dreiradlenker vor sich in beiden Händen und versuchen Sie mit dem linken Ellbogen hinter dem Rücken den rechten Ellbogen zu berühren, ziehen diesen aber weg und umgekehrt. Gehen Sie dabei immer wieder in die Knie.

c) Versuchen Sie, mit Hilfe Ihres ganzen Körpers und dem Ihrer Mittanzenden – aber ohne wirklichen Einsatz von Gewalt gegen Personen oder Dinge und ohne Sex – eine Festnahme durch die Polizei zu provozieren, ohne es so zu meinen.

d) Bewegen Sie sich, nehmen Sie dies aber sogleich zurück, setzen es aber auch fort. Wiederholen Sie den Vorgang unendlich. (Lösungen unten.)

Hier nun mein ultimativer Männertanz-Tipp: Üben Sie mit Musikvideos bekannter Songs. Oder Konzertmitschnitten. Tanzen Sie in abgemilderter Version so, wie die Jungs in den Clips. Klappt fast immer.

So, jetzt die Lösungen – damit es nicht sofort jeder erkennt, in Rückwärtsschrift:

a) klawnooM b) “tsiwT” c) ogoP d) ecnadkaerB

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Europaratte reloaded

Kollege Krause schoss gerade noch einen nach: Müssten wir nicht auch gleich sämtliche Schilder auf ihre geschlechtliche Neutralität hin überprüfen?

- Man denke nur an das Männeken auf den Zebrastreifen-Schildern – skandalös männlich! Da gehört ein Sackgewand drum! (“Höhö, genau”, lacht der Kollege, “SACKgewand, höhö!”)

- Ebenso ein Skandal: Die Frau mit Kind auf dem Fußgängerweg-Schildern. Da muss ein Mann dazu. Oder auch: Sackgewand!

- Uiuiui, was ist mit den Schildern an Toilettentüren? Erschütternd in ihrer geschlechtlichen Eindeutigkeit! Überall: SACKGEWAND! Dann weiß keiner mehr auf welches Klo? Tja, lieber Europarattenrat, there is always a price to pay…!

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Europarat will geschlechtsneutrale Sprache

Der Europarat wünscht sich, ermuntert durch eine Initiative aus der Schweiz, dass seine 47 Mitgliedsstaaten in ihren Behörden keine “sexistische Sprache” mehr gebrauchen.

So weit, so gut.

Was da aber wirklich auf uns zukommen könnte, zeigt ein Beispiel aus der Schweiz: Statt “Vater” oder “Mutter” soll dort nur noch “Elternteil” verwendet werden – oder noch besser einfach: “Elter”. Man stelle sich das auf Geburtstagskarten vor: “Alles Gute, liebe Elter”. Okay, kann man die zwei Mal verwenden. Und wenn beide Elter(n) zugleich auftreten, etwa bei einer Sorgerechtsvereinbarung? Dann sind sie wahrscheinlich “Elter1″ und “Elter 2″.  Was kommt noch?

- Mr. und Mrs. Bundeskanzlei statt Kanzler oder Kanzlerin?

- Bürgerinnenmeisterin statt Bürgermeister? Deutsche Fußball-Meisterinnenschaft?

- Statt “Freund” und “Freundin” demnächst also “Paar-Einheit 1″ und “Paar-Einheit 2″? Und hat da die Nummerierung nicht schon wieder Diskriminierungspotenzial? Wer erhält die 1, wer die 2? Wie heißt es bei Alleinstehenden: “Unpaar-Einheit”? Oder “Single-Unit”?

- Von Noten-Ständer und Hundeschwanz wage ich gar nicht zu schreiben.

Nee, lieber Europarat: Das war wohl nix.

Oder muss ich jetzt Europarätin sagen?

Oder Euroratte?

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