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Männergesundheit: Geht es uns nun schlechter oder besser?

Zwei Meldungen vom Ende letzter Woche zeigen das Dilemma, in dem unser Geschlecht steckt:

- Männer geben immer mehr auf sich Acht.

- Männer achten zu wenig auf sich.

Häh? Genau.

Der erste Satz bezieht sich auf die Nachricht, dass der Verkauf von Männerkosmetik mächtig angezogen hat. Crèmes gegen Augenringe und Fältchen haben anscheinend Hochkonjunktur.

Hinter dem zweiten Satz verbergen sich die Abgründe, die der erste Männergesundheitsbericht aufzeigt. Männer gehen immer noch seltener zum Arzt als Frauen, sterben viel häufiger an Krankheiten, die Frauen überstehen oder gar nicht erst bekommen. Auch und gerade psychische Leiden tragen Männer nicht in die Praxen sondern viel zu oft mit sich selbst aus.

Was machen wir aus diesen News? Anstatt mit Depressionen und Schlafstörungen zum Psychologen zu gehen, kaufen wir uns lieber eine Crème gegen die daraus resultierenden Augenringe? Nee, Männer, so geht das nicht. Erst zum Arzt, dann in die Drogerie. Auch mal eine Pflege betreiben, die unter die Haut geht.

Eine Anmerkung noch zum Männergesundheitsbericht: Es ist schon bemerkenswert, dass die Politik die Erstellung eines solchen Berichts über Jahre verweigert hat und sich nun in Person von Frau Schröder betroffen über die Ergebnisse desselben äußert. Ist das nicht auch eine Art von Kosmetik, nämlich an der eigenen Arbeit?

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Hurra, Frauenüberschuss: Männer in der Minderheit

Es ist amtlich: Männer sind in Deutschland in der Minderheit, wie das Statistische Bundesamt mitteilt.  Ende 2009 waren rund 49% der  81,8 Millionen Deutschen Jungen und Männer. Bevor Sie nun aber mit Schildern und Transparenten vors Parlament marschieren, um Minderheitenrechte einzuklagen, bedenken Sie diese Punkte:

- Dieser Zustand ist nichts Ungewöhnliches, schon lange sind die Frauen in Deutschland in der Mehrzahl, besonders bedingt durch den 2. Weltkrieg. Über die letzten Jahrzehnte ist die Männerzahl sogar kontinuierlich gestiegen.

- Eine Minderheit sind Sie noch lange nicht. Zwar gibt es keine völkerrechtlich verbindliche Definition von „Minderheit“. Und der Begriff passt in der Praxis zunächst auf alle Gruppen, die zahlenmäßig weniger als die Hälfte einer gegebenen Bevölkerung ausmachen, vor allem wenn Ihr Erscheinen und Auftreten von den  Sitten und Verhaltensweisen der Mehrheit abweicht. Passt bis hier. Aber: Es lässt sich wohl kaum behaupten, dass Männer weniger Einfluss haben als die restliche, also weibliche, Bevölkerung, oder?

- Es ist auch bei Frauenüberschuss nicht sichergestellt, dass jeder eine abbekommt. Das zeigt sich doch schon im praktischen Leben. Denn: Was passiert, wenn auf einer “Fisch sucht Fahrradständer”-Party 51 Frauen auf 49 Männer treffen? Es finden sich vielleicht 5 glückliche Paare, von denen 3 bald auf eine schmutzige Trennung zusteuern. Die restlichen Frauen müssen noch weiter auf 12 andere Partys – und die Männer gucken Fußball oder reden übers Geschäftliche.

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Vater mit 74: Hobbythek-Chef zeigt, wie es geht

Erst einmal herzliche Glückwünsche an Hobbythek-Mastermind Jean Pütz zur Geburt seiner Tochter. Vater mit 74, Respekt. Da darf man sich schon einmal in einem Atemzug nennen mit Gleichgesegneten wie Charlie Chaplin und Pablo Picasso. Und die knapp 16-jährige Josephine kann auf Papas 90. Geburtstag dann ein Gläschen Sekt schlürfen.

Nun wünschen sich vielleicht viele Männer, Jean Pütz möge die Welt teilhaben lassen an seinen Geheimnissen ewiger Mannhaftigkeit und Jugendfrische. Wäre das nicht die Gelegenheit für ein Hobbythek spezial, Arbeitstitel: “The Power of Pütz – Potenz und Vitalität bis ins Alter”, moderiert vom Meister selbst? Hier ein Auszug:

“So, Se wollen doch sischer wissen wie dat bei mir so jeklappt hat mit, na Se wissen schon, hähä. Dat will isch Ihnen gerne verraten. Jesund einkaufen, jesund kochen, jesund essen und jesundet Selbstvertraun. Wie Se dat bekommen tun? Dafür jibt et den Spezial-Hobbythek-Selbstvertrauenstrunk, den Spe-Ho-Se-Tru. Wie Se den kriejen können? Den machen Se einfach selbst. Isch zeig Ihnen dat. Isch hab dafür schon ein paar Sachen vorbereitet. Isch gehe einfach mal hier erövver (die legendäre Hobbythek-Kamerafahrt), und da steht auch schon allet bereit. Prima! Hä, wat is dat dann? Wat sind dat dann für blaue Pillen? Wer hat die dann he…? Unforschämtheit! Welscher Scherzkeks wor dat? Raus mit der Sprache, oder, oder, oder…”

Jaja, so oder so ähnlisch könnte dat ablaufen…

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Millionen für Sex-Seite: Klicken Männer nur das eine?

Erinnern Sie sich noch an den Typen aus der Sesamstraße, der Leuten  ein A verkaufen wollte? Leider hat er nie einen Preis genannt. Was wohl ein S gekostet hätte? Und ein E? Ein X? Und ein .COM?

Was würden Sie für diese 6 Buchstaben und einen Punkt hinblättern – 6 Euro? 12? 13? Oder vielleicht 13 Millionen? So viel soll jetzt für die Internet-Domain Sex.com gezahlt worden sein.

Sie lachen? Ich auch. Zuerst.

Dann dachte ich: Wer ist denn schuld an diesem Wahnsinn? Wer klickt denn mehrheitlich auf Sex-Seiten? Genau: Männer. Mehr als zwei Drittel der User von Sex-Seiten im Internet sind Kerle. Uiuiui. Tun Sie mir doch bitte einen Gefallen – nicht nur weil längst bekannt ist, dass Porno-Page-Konsum depressiv machen kann: Machen Sie uns ein bisschen weniger berechenbar. Gehen Sie nicht auf Sex.com – und zahlen Sie auch keine 13 Millionen dafür.

Kaufen Sie lieber ein A.
Oder wissen Sie was: Ich schenk Ihnen eins: A!

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Schlechtes Sperma: Männer schuld am Geburtenrückgang?

Gerade erst ist der Medizin-Nobelpreis für die Entwicklung der In-vitro-Fertilisation vergeben worden, da wird schon nachgelegt, wer am Vormarsch der Reagenzglas-Befruchtungen schuld ist: Angeblich haben die Männer zu schlechtes Sperma, daher muss oft das Labor ran.

Eine Studie der European Science Foundation (ESF) besagt, dass neben der Pille und den sozialen Veränderungen der letzten 100 Jahre auch Qualitätsverluste bei menschlichen Spermien zum Rückgang der Geburtenrate geführt haben und darüber hinaus oft der Grund für künstliche Befruchtungen sind. Oje. Was sagen wir da? “Sorry, das passiert mir sonst nie”?

Nein, da reden wir nicht, da machen wir, und zwar den Samen wieder fitter. So geht’s.

- Klar: Nicht rauchen.

- Genau so klar: Gesund essen.

- Plastik mit Bisphenol A meiden. Auch wenn die EU die schädigende Wirkung der in vielen Kunststoffen enthaltenen Chemikalie nach wie vor bestreitet, verdichten sich die Hinweise, dass sie zu Fruchtbarkeitsproblemem beitragen kann.

- Gesund trinken, sprich: Wenig Alkohol, und ebenso wenig zuckerhaltige Koffeinlimonade. Die macht in Massen den Spermien nämlich auch zu schaffen, sagen dänische Forscher.

- Vieeeel Sex haben. Dadurch verbessert sich die Saftqualität laut einer australischen Studie. Und dazu können Sie dann doch etwas sagen: “Schatz es tut mir Leid, dass mein Sperma so schlecht ist. Aber wir können gemeinsam daran arbeiten, dass es besser wird. Schau, australische Forscher sagen uns, wie es geht…”

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Lohnt sich Sex?

Mit einer Frage, auf die Sie garantiert eine Antwort haben, haben sich jetzt auch Wissenschaftler befasst:

Lohnt sich Sex?

Sie sagen: “Höhö, ja klar, Alter. In jedem Fall!”

Die Forscher sagen: Sex ist immer dann von Vorteil, wenn es sich als sinnvoll erweist, schlechte Genkombinationen, die Sie mitbringen,  los zu werden. Sexuell gezeugter Nachwuchs bekommt schließlich nur einen halben Satz Ihrer Gene mit auf den Weg. Sex lohnt sich also vor allem dann, wenn Lebewesen in einer wechselhaften Umwelt leben, an die sie schlecht angepasst sind, um schlechte Gene loszuwerden und eventuell bessere hinzuzugewinnen.

Darüber haben Sie noch nie nachgedacht, wenn Sie eine Frau angebaggert haben, gelle?

Natürlich denken Sie bei Sex, der sich lohnt, weniger ans Pimpen Ihres Gen-Materialschuppens. Aber vielleicht lassen sich diese Erkenntnisse ja trotzdem irgendwie in den Alltag integrieren. Vielleicht als Anmachstrategie. Sagen Sie etwa…

- …zur hübschen Villenvorort-Bewohnerin: “Meine Anlagen sind nicht so gut an die Jet-Set-Bedingungen angepasst. Könnten Sie und Ihre Luxus-Doppelhelix mir zu einem kleinen Gen-Boosterchen verhelfen?”

- …zur gelenkigen Disco-Schönheit: “Mein Genom hat klare Defizite in der Beweglichkeitssektion. Können Sie mir da mit ein paar Molekülen aushelfen?”

- …zur Strandnixe im Wellness-Spa: “Na, hüpfen wir zwei Hübschen noch mal zusammen in den Gen-Pool?”

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Paracetalove: Liebe als Schmerzmittel

Liebe heilt Schmerzen, sagen Forscher der US-Uni Stanford. Das Gehirn von frisch Verliebten setzt das Glückshormon Dopamin frei, was eine ähnliche Wirkung hat wie Schmerztabletten oder Drogen. Das erklärt einiges. Zumindest erklärt es, warum manch verliebter Mann blind zu sein scheint für die modischen Ausrutscher seiner Angebeteten. Aber es bietet auch ungeheure Chancen in allen Bereichen des Lebens:

- Eheanbahnungsinstitute und Partnervermittlungsagenturen dürfen für sich zukünftig als “Schmerztherapeutische Zentren” werben. Vielleicht zahlt ja sogar Ihre Krankenkasse für die Premium-Mitgliedschaft bei einem Online-Dating-Portal?

- Demnächst sind nicht mehr die Versicherungen die Ober-Heilsträger der Menschheit, sondern die Ehepartner. Die Krankenkassenbeiträge könnten so rapide sinken.

- Für leicht Verletzte könnten überall Knuddel-Ambulanzen eingerichtet werden.

- Wenn Arjen Robben mal wieder an einer Verletzung laboriert, kann Bayern-Coach Van Gaal den Schmerz  einfach wegküssen.

- Wenn sie klagt, sie habe Kopfschmerzen, ist das nicht länger ein Argument gegen, sondern eher für Sex. Vor allem wenn Sie dazu noch “Sexual Healing” von Marvin Gaye auflegen…

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Schwitz-Studie: Was Männer besser können als Frauen

Endlich.

Endlich hat die Wissenschaft etwas gefunden, was Männer nicht nur besser können als Frauen – sondern von dem wir das auch tatsächlich laut sagen dürfen.

Dabei handelt es sich ums… (Täräää)

Schwitzen.

Tja, zugegeben, einen Tusch ist das nicht wirklich wert. Aber es stimmt. Japanische Forscher haben’s bewiesen. Äh: Bravo. Danke.

Liebe Wissenschaftler von der Uni Osaka: Bevor Sie sich jetzt an weitere Prestige-minimierende Themen wie Rülpsen, Pupsen oder Schnarchen machen, hauen Sie die Forschungsgelder doch lieber für eine Studie raus, die das Zähmen von wilden Tieren, das Fahren (und Einparken) schneller Autos oder das Erzielen von Toren des Monats involviert.

Die Männerwelt wird es Ihnen danken.

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Lieder, die Männer zum Weinen bringen: Tränen lügen doch!

Das britische Institut “PRS for Music”, so eine Art GEMA für die Insel, behauptet, in einer Umfrage die 10 Songs ermittelt zu haben, die Männer am ehesten zum Weinen bringen:

1. R.E.M,”Everybody Hurts” 2. Eric Clapton, “Tears In Heaven” 3. Leonard Cohen, “Hallelujah” 4. Sinead O’Connor, “Nothing Compares 2 U” 5. U2, “With Or Without You” 6. The Verve, “The Drugs Don’t Work” 7. Elton John, “Candle In The Wind” 8. Bruce Springsteen, “Streets Of Philadelphia” 9. Todd Duncan, “Unchained Melody” 10. Robbie Williams, “Angels”

Meines Erachtens wurde da mit sehr eingeschränkten Vorgaben gearbeitet, denn es fehlen mindestens die folgenden:

- Johnny Cash “Hurt” – Wohl kaum ein anderes Musikerschicksal hat in den letzten 10 Jahren die Menschen mehr bewegt als das des krebskranken US-Sängers, der bis zum letzten Atemzug sang.

- Celine Dion “My Heart Will Go On” – Wegen der Zahnschmerzen, die Männer davon bekommen. Gleiches gilt für Whitney Houston “I Will Always Love You” und viele andere. Eigentlich ist das eine ganz eigene Kategorie, die eine gesonderte Liste nötig macht. Es gibt ja verschiedene Gründe zu weinen, nicht nur Rührung. Darunter auch Scham, Ohrenschmerzen, Depressionen, schmalzallergisches Augentränen.

- Sämtliche Songs sämtlicher Casting-Künstler. Nicht weil sich die Männer fragen “Warum die und nicht ich?” Eher, weil sie nicht verstehen, wie es so etwas in die Charts schafft, aber ihre Lieblings-Metaltruppe immer noch in Kellerklubs spielen muss.

Weitere Vorschläge für Lieder, die Männer zum Weinen bringen? Was rührt Sie zu Tränen? Auch deutsche Vorschläge sind erlaubt.

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Partnerwahl-Studie: Sexhungrige Männer sind körperfixiert

Es gibt im medialen Business neben Männermagazin-Bloggern vor allem zwei Player, die gerne mit irgendwelchen Sex-Studien um sich ballern. Die einen sind die Online-Partnerbörsen, die mögliche Kunden ködern wollen, die anderen sind Provinzuniversitäten, die auch mal in die weltweite Presse kommen möchten. Oft liefern diese “Studien” Ergebnisse, die in etwa so überraschend sind wie Regen bei Gewitter.

So posaunte jetzt die Universität Texas, gelegen in der Weltstadt Austin, eine geradezu betäubende Neuigkeit in die Welt: Männer, die auf eine Affäre aus sind, achten bei Frauen eher auf die körperlichen Merkmale, solche die eine langfristige Partnerschaft suchen, schauen eher auf das Gesicht. Das ist nun wahrlich nichts Neues. Neu allerdings ist mir, dass sich vom Gesicht einer Frau die langfristige Fähigkeit ablesen lässt, Kinder zu empfangen und groß zu ziehen. Wird auch nicht weiter belegt. Hm. Na: Das ist dann wohl jedenfalls das Ende der so genannten “gebärfreudigen Hüfte”, was?

Hier noch meine Tipp-Liste der nächsten 5 Studien, die wir aus Austin zu erwarten haben:

1. Sensation! Männer ohne Erektionsstörungen lassen deutlichere Anzeichen sexueller Erregung erkennen als Männer mit Erektionsstörungen.

2. Skandal! Disco-Lärm stört Flirtrituale erwachsener Männer und Frauen erheblich.

3. Endlich! Feldversuch belegt: Speichelgeschmack hat Einfluss darauf, wie gerne eine Frau einen Mann küsst. Besonders unbeliebt: Bier, Schnaps, Zigaretten.

4. Grandios! Studie beweist: Frauen sind beim Sex lieber oben – oder unten.

5. Phänomenal! Reiche, gut aussehende, intelligente, freundliche Männer mit ernsten Absichten haben bessere Chancen bei Frauen.

Gähn. War noch was?

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