powered by

Prosit Neu-Mann! Neujahrsvorsätze für Kerle

Was machen Männer “zwischen den Jahren”? Genau: Bloggen.

Aber das meine ich nicht.

Ich meine: Neujahrsvorsätze sammeln.

Ich gehe davon aus, dass Sie als Men’s-Health-Leser die Mehr-Sport-gesünder-leben-weniger-rumsumpfen-Nummer bereits abgehakt haben. Darum hier meine Top Five der Neujahrsvorsätze für Männer für 2011:

- Mehr Gehalt fordern. Männer verdienen mehr als Frauen – eine Schande, ja. Aber einer der Hauptgründe für den höheren Verdienst der Männer ist die Tatsache, dass sie auch selbstbewusst mehr Geld verlangen. Sprich: Fordern funktioniert! Wenn Sie sich nur anständig munitionieren (eigene Erfolge dokumentieren, neue Ziele stecken, angemessene Forderungen stellen), werden Sie Ihren Chef überzeugen. Und wenn Sie schon dabei sind, können Sie ja gleich noch sagen, dass Ihre Kollegin eigentlich das gleiche bekommen müsste…

- Der Traumfrau nicht gleich um den Hals fallen. Wenn es klappen soll mit der perfekten Beziehung, sollten Sie Ihre Angebetete eine Zeitlang darüber im Unklaren lassen, welche Absichten Sie haben. Eine Studie hat jetzt gezeigt, dass es das Feuer der Liebe schürt, den Flirt erst einmal zappeln zu lassen.

- Mal über Nachwuchs nachdenken. Denn einer der Hauptgründe für die wenigen Geburten in Deutschland ist die Kinderscheu der Männer unter 45, wie eine andere Studie zeigt. Der Typ “einsamer Wolf” mag männlich sein, Aussterben ist es nicht (wie gerade auch die Wölfe wissen).

- Neujahrs-SMS einige Zeit vor Mitternacht verschicken. Um Punkt null Uhr werden nämlich bis zu 300 Millionen Kurznachrichten erwartet – da kann es bei den Neujahrsgrüßen zu Verzögerungen kommen… (zugegeben, das ist eher ein Silvester-Vorsatz).

- Mehr MensHealth.de und JensHealth.de lesen. Das ist Mann sich schuldig.

Guten Rutsch und ein fröhliches, gesundes 2011!

Facebook Twitter

Was denn nun – Weihnachtsmann oder -frau?

Vor der Feiertags-Zwangspause des JensHealth-Blogs ein paar Gedanken zum Fest. Genauer gesagt, zum Weihnachtsmann. Es mag ja so manche Kämpferin für die Gleichstellung geben, die sich wünscht, dass der Job von einer Weihnachtsfrau gemacht werde. Ich will kurz darlegen, warum das bei aller Liebe zum Feminismus nicht so einfach ist.

- Der Bart. Ein geschenkebeförderndes Wesen im roten Dress ohne den charakteristischen Bart würde einfach nicht als Weihnachtspersonal erkannt. Ankleben gilt nicht – und Damenbärte in dieser Länge….?

- Der Anzug. Nie und nimmer ginge eine Frau in einem dick gefütterten, roten Fell-Overall auf die Straße. “Nie im Leben ziehe ich das an”, hieße es da. “Das ist ja nicht einmal tailliert! Damit seh’ ich doch aus wie der Weihnachtsmann.”

- Der Schlitten. Im Innenstadtverkehr muss der gute alte Santa Claus auch mal in engen Lücken einparken – nicht gerade die Stärke der Weihnachtsfrauen.

- Die Geschenke. Ich hege arge Zweifel, dass Frauen sich beherrschen könnten, hier und da hineinzuschauen. Besonders wenn Parfümerie-Aufkleber oder Juweliers-Logos das Papier zieren. Geschweige denn, das Zeug dann auch herauszurücken.

- Das Lachen. Ein giggelndes “Hihihi” anstelle des klassischen “Hohoho!” wäre einfach nicht hinnehmbar.

Tja: Sorry, Mädels. Keine Chance.

Auf drängendes Anfragen der Redaktion erklärte sich das Festtagsfiguren-Kommittee allerdings bereit, den Job des Osterhasen neu auszuschreiben. Wär das nix?

Frohe Feste!

Facebook Twitter

Weihnachtsmänner aufgepasst: Christmas-Knigge für Kerle

Die Zeitungen und Internet-Seiten sind derzeit voll mit Tipps fürs Fest. Welches Präsent für wen und woher, was anziehen und wann wieder aus und mit wem, wohin am 2. Feiertag und so weiter.

Geschenkt.

Was bisher fehlt ist der ultimative Christmas-Knigge für Kerle. Damit es nicht wieder heißt: Weihnachtsmänner sind Schweine. Voilà:

- Schenken Sie nicht allen das Gleiche, also etwa einen Gutschein von Ihrem Lieblings-MP3-Händler. Das wirkt wie das Verteilen von Werbematerial und ist genau so persönlich. Sie haben es wieder nicht geschafft, Geschenke zu kaufen? Dann präsentieren Sie Ihren Gutschein im persönlichen Gespräch – und malen Sie ihn selbst. Überhaupt: Eine gut verfasste Karte mit persönlichen Worten zählt oft mehr als ein teures Geschenk.

- Übertreiben Sie nicht den Aufwand beim Weihnachtsmahl – und bitten Sie Ihre Frau, Freundin oder (Schwieger-)Mama, es ebenso zu halten. Es geht an diesem Abend nicht um die Trophäe für das beste Essen, sondern ums Beisammensein – das geht nicht, wenn eine(r) pausenlos in der Küche steht. Alternative: Schlagen Sie vor, sich alle gemeinsam in die Küche zu stellen und zu kochen.

- Fahren Sie so wenig wie möglich oder gar nicht Auto. Denn es wird Ihnen in der Regel nur schwer gelingen, nur wenig oder gar keinen Alkohol zu trinken. Und Schneeglätte bleibt Schneeglätte.

- Gehen Sie an Heiligabend nach der Bescherung nur aus, wenn Ihnen zuhause so richtig die Decke auf den Kopf fällt. Denn viele treibt an einem solchen Abend nur die Angst, etwas zu verpassen, auf die Straße. Angst ist ein schlechter Ratgeber, besonders in Feierfragen – und wer will schon auf eine Party, wo nur Menschen sind, die Angst haben, etwas zu verpassen?

- Wenn Sie am Weihnachtsabend ausgehen, machen Sie sich einen Tick schicker als gewöhnlich. Ist schließlich ein Festtag. Krawatte muss nicht sein, Turnschuhe aber auch nicht.

- Beherzigen Sie die alte Weisheit, dass Geben seliger ist denn Nehmen, und geben Sie: allen Dienstleistern ein dickes Trinkgeld, allen Bettlern ein paar Münzen – und allen Frauen, die Ihnen zuzwinkern, Ihre Telefonnummer. Was soll der Geiz.

Facebook Twitter

Entdeckt: Der beste Anmachspruch der Welt

Ein Online-Flirtportal hat die Chats seiner fast 200.000 User untersucht und den angeblich erfolgreichsten ersten Satz für den Netz-Flirt herausgefiltert. Er lautet:

“Du hast wunderschöne Lippen.”

Aha. Das soll also ein Mann als erstes einer ihm völlig unbekannten Frau schreiben. Warum? Angeblich sei diese Ansprache so erfolgreich, weil sie so “ungewöhnlich” sei. Nun, wenn das allein ausreicht – da fallen uns doch noch andere Sätze ein, nicht wahr? Irgendetwas wie: “Du riechst aber würzig!” Oder: “Kann ich mal dein Lieblingsmaskara leihen?” Oder: “Entschuldigung, du parkst mein Auto zu. Bitte komm schnell!”

Die Untersucher warten auch mit länderspezifischen Feinheiten auf:

- Ist Ihr Gegenüber eine Britin, loben Sie Ihre Beine. (Die sind ja auf den meisten Chat-Porträts sehr gut zu erkennen.)

- Ist sie US-Amerikanerin, Französin oder Italienerin, machen Sie ein Kompliment zu Ihrer Kleidung. (Etwa: “Die Bluse auf deinem Benutzerfoto ist sehr apart. Und es stört mich überhaupt nicht, dass du jeden Tag dieselbe anhast!”)

- Ist sie Spanierin, sagen Sie etwas Nettes über ihre Haare. (Nein, nicht über den Flaum auf ihrer Oberlippe!)

- Deutsche und kanadische Frauen freuen sich angeblich über Nettigkeiten bezüglich Ihrer Haut. (“Du hast so glatte Haut. Was nimmst du gegen deine Pixel? Clearasil?”)

- Kommt sie aus Russland, will sie Liebenswürdigkeiten über ihre Nase lesen. (Nein, besser nicht “Nas-trowje!”)

- Portugiesinnen und Niederländerinnen mögen Komplimente über Ihre Ohren. (Eher nicht: “Du hast aber groooße Ohren. Damit kannst du bestimmt toll hören!”)

Probieren Sie’s ruhig aus. Aber ich sage: Wenn schon Flirtsprüche, dann unsere.

Facebook Twitter

Partnerwünsche: Ist China ein Vorbild?

Alle Welt schaut nach China. In China liegt die Zukunft, heißt es. Lernen von den Chinesen also? Mal schauen. Gerade wurde dort eine Umfrage zur Partnerwahl publiziert, darüber, was chinesische Männer von ihren Frauen erwarten und umgekehrt. Einiges klingt altbekannt – fragt sich, ob das dann auch die Zukunft ist:

- 40 Prozent der Frauen würden einen Staatsdiener einem Unternehmensvorstand vorziehen. Da wird die Arbeit von Beamten noch wertgeschätzt. Hätte sich mal Verona Pooth daran gehalten!

- Immerhin 3,3 Prozent der Männer würden eine Frau vom Lande nehmen. Aber nur 0,7 Prozent der Frauen wollen einen Bauern heiraten. Vielleicht sollte RTL ein neues Format ersinnen: “Reisbauer sucht Frau”.

- Über der Hälfte der befragten Männer war der Job ihrer Zukünftigen egal. Klar, sagen Sie: Hauptsache, die Kohle stimmt. Aber nicht einmal das interessiert die Chinesen.

- 70 Prozent der Chinesinnen erwarten, dass ihr zukünftiger Mann eine eigene Wohnung hat und nicht mehr bei den Eltern wohnt. Darüber, wie die restlichen 30 Prozent sich das Zusammenleben mit den Schwiegereltern vorstellen, gibt es keine Angaben – genau so wenig darüber, ob der Zukünftige ein eigenes Bett haben sollte.

Ob die Veröffentlichung solcher Zahlen dem Bild vom modernen Chinesen in der Welt Vorschub leistet?

Hm.

Facebook Twitter

Studie belegt: Männer sind wirtschaftsweiser

Auf den ersten Blick freut es mich natürlich, dass Männer angeblich am besten über die Wirtschaft Bescheid wissen – und damit keine Kneipe gemeint ist. Aber bei genauerem Hinsehen entpuppt sich die Umfrage, die das zu belegen scheint, als etwas schwach auf der Brust. Jemand, der nicht weiß, dass Herr Brüderle unser aktueller Wirtschaftsminister ist, muss noch lange kein ökonomischer Blindgänger sein. Ganz im Gegenteil: Vielleicht kennt er sich blendend aus – und ist nur gut im Verdrängen.

Dass Frauen wirtschaftlich nicht ganz so blind sein können, zeigt eine andere Untersuchung: Viele Frauen wandern aus wirtschaftlichen Gründen in die Städte ab. Die Männer bleiben und finden keine Partnerin, wer Glück hat, landet bei “Bauer sucht Frau”.

Was nützt es also den Männern, wenn sie sich zwar gut an der Börse auskennen, aber keine Frau finden, die sie damit beeindrucken können? Nichts, genau. Darum, liebe Kerle: Lieber doch in die Kneipe gehen, und zwar am besten in einer großen Stadt. Da sind die Frauen nämlich in der Überzahl. Wenn Ihnen für den Gesprächseinstieg gerade nichts Cleveres über den DAX einfällt, bedienen Sie sich bei unseren besten Flirtsprüchen.

Oder Sie sagen: “Hey, hast du nicht vor kurzem noch auf dem Land gelebt?”

Facebook Twitter

Prostatakrebs-Risiko: Wie der Finger eines Mannes…

…so gefährdet sein Johannes. Beziehungsweise der Apparat, an dem er dranhängt. Angeblich sagt die Zeigefingerlänge eines Mannes etwas über sein Prostatakrebs-Risiko aus, wie Forscher jetzt entdeckt haben wollen. Ist der Zeigefinger kürzer als der Ringfinger, steigt das Erkrankungsrisiko für die Prostata.

Aha. Uiuiui.

Schnell mal die Hände aus der Tasche und nachmessen, Jungs. Alles okay? Dann freuen Sie sich aufs glückliche Älterwerden. Denn:

Laut einer australischen Untersuchung hat noch jeder zehnte 90-Jährige regelmäßig Sex. Mit wem? Keine Ahnung. Da hat die Untersuchung Lücken, eindeutig. Und ob die Aussie-Opis alle sehr kurze Ringfinger haben? Hm.

Jedenfalls bekommt der Ausspruch “du alter Langfinger” jetzt eine ganz neue Bedeutung…

Facebook Twitter

Sexstyles 2010: Sind Sie ein High Performer?

Trendpapst Matthias Horx sieht die Ergebnisse seiner Studie “Sex-Styles 2010″ bestätigt. 2007 hatte er sich im Rahmen dieser Auftragsarbeit für einen namhaften deutschen Dildo-Bauer durch deutsche Betten gewühlt. Auch durch Ihres? Ich jedenfalls fühlte und fühle mich damals wie heute etwas unterrepräsentiert, wenn ich mir die von ihm entdeckten “Sexstyle”-Typen durchlese:

- Die überinformierten Einsteiger (14- bis 20-jährige Mädchen und Jungen)
- Die Young Experimental Couples (20- bis 35-jährige Pärchen)
- Cool Cats (20- bis 35-jährige Frauen)
- Pleasure Parents (verheiratete Paare zwischen 35 und 45 mit einem Kind)
- High Performer (30- bis 50-jährige Menschen)
- Lover Ladies (Frauen ab 40 Jahre mit höheren Einkommen)
- Sex Gourmets (Menschen ab 50 Jahren)

Ich will es gar nicht spezifischer, sondern einfacher. Mir fehlen da genau zwei Kategorien:

1.) Männer

2.) Frauen

Ist doch seltsam: In jeder Studie wird mittlerweile nach Mann und Frau differenziert. Wir wissen jetzt sogar, dass US-amerikanische Männer lieber Android-Smartphones nutzen und US-Frauen eher das iPhone. Aber ausgerechnet in einer Sex-Studie geht das nicht?

Na, was soll’s. Hier sind meine Vorschläge für weitere “Sexstyles”:

- Pragmatic Performers: abgeklärte 18-bis 45-Jährige, die Sex nur noch gegen Geld, für eine Film- oder TV-Rolle oder im Austausch gegen das Erreichen der nächsten Runde bei einer Casting-Show haben
- Frustrated Masturbators: Stammgäste auf Hardcore-Porno-Seiten, die nur noch selbst Hand anlegen
- Botox Politicians: Staatslenker, die mehr erigieren als regieren
- Resterampensäue: angetrunkene Männer, die konsequent jeden Samstagabend beim letzten Song in der Kneipendisco ein letztes Mal alles geben, um abzuräumen, was noch so im Laden steht
- Doornkaat-Divas: Frauen, die konsequent jeden Samstagabend beim letzten Song in der Kneipendisco am Tresen stehen und auf ihren Prinzen warten

Facebook Twitter

Viva el Sixpack! Wampe macht Knochen morsch

Was muss ich da lesen? Eine Untersuchung lässt den Schluss zu, dass zu viel Bauchfett das Risiko für Osteoporose erhöht.

Sprich: Wampe fett – krank im Skelett.

Die Studie bezieht sich zwar ausdrücklich auf Frauen, die bis zu 4-mal häufiger vom Knochenschwund betroffen sind, aber Ergebnisse für Männer sollen bald nachgereicht werden. Und es besteht zunächst kein Grund zur Annahme, warum Männerwampen besser für die Knochen sein sollten. Also ein Grund mehr, sich bei den Weihnachtsplätzchen zurückzuhalten – und den Bauchansatz im Zaum zu halten.

Und, liebe Mädels: Keine Sorge, Rettung naht. Nächstes Jahr kommt Women’s Health!

Facebook Twitter