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Liebesrisiko Frauenquote? Mächtige Frauen gehen genau so oft fremd wie Männer

Einer jüngst präsentierten US-Studie zufolge sind mächtige Frauen genau so prädestiniert dazu fremdzugehen wie Männer. Das widerspricht dem landläufigen Glauben, Männer seien durch die Bank eher untreu als Frauen – und es legt nahe, dass beim Fremdgehen der Faktor Macht eine wesentlich größere Rolle spielt als der Faktor Geschlecht. Oder “Gender”, wie es neudeutsch heißt.

Sollten wir unter diesem Gesichtspunkt nicht noch einmal über die Frauenquote nachdenken…?

Nein. Quatsch. Gleiches Recht für alle, sage ich.

Und ich frage mich…

- … ob Hillary Clinton tatsächlich genau so viele Affären hatte wie ihr Mann? Und wer ihr Moniker Lewinsky war?

- … ob Angela Merkel wirklich häufiger fremdgeht als jede einzelne von den jungen Angestellten im Bundeskanzleramt?

- … ob die frischgebackene Herzogin von Cambridge ihrem Prinzen nun quasi durch die Hochzeit mit ihm eher untreu wird – weil sie allein dadurch ja an Macht gewonnen hat?

- … ob Macht – ganz allgemein – auch Frauen fürs andere Geschlecht so viel attraktiver macht, wie das von Männern gesagt wird?

Erst wenn wir so weit sind, erst wenn Frauenpower sexy ist, erst dann haben wir wirkliche Gleichberechtigung erreicht. ;-)

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Studie beweist: Männer sagen zuerst “Ich liebe dich” – weil sie Sex wollen

Wer hat die drei Worte zuerst gesagt? Sie oder Ihre Freundin?

Nein, ich meine nicht “Gib ma Geld!”

Ich meine die berühmtesten drei Worte der Welt: “Ich liebe dich!”

Eine neue Studie des Massachusetts Institute of Technology kommt zu dem Ergebnis, dass vor allem wir Männer vorpreschen, wenn es um die Verkündung unserer tief empfundenen Gefühle geht. Angeblich sagen Männer sechs Wochen früher “Ich liebe dich” als Frauen das in Betracht ziehen. Wobei es ihnen dabei allerdings weniger um die tief liegenden Gefühle geht, als um die, nun ja, noch tiefer liegenden.

Männer hören und sagen die drei Worte dann am liebsten, wenn es in der Beziehung noch keinen Sex gegeben hat – wohl weil sie aus diesen Worten herauslesen, dass es mit der Beziehung vorangeht. Und dass es darum – hechel, hechel – wohl bald zum Sex kommt. (Natürlich behauptet die Studie nicht, dass die Männer das Gesagte nicht auch so meinen.) Frauen hingegen hören die Worte lieber nach dem Beginn sexueller Aktivitäten, wohl weil sie daraus echte Hingabe hören.

Leider liefert die Studie keine detaillierten Hinweise, wann und wo und in welchen Situationen Männer ihr Herz ausschütteten. Da kann ich nur warnen: Es gibt mehr ungeeignete denn geeignete Momente dafür. Hier die fünf ungeeignetesten:

- Vor dem oder beim Kennenlernen. In den ersten sechs Wochen ist der Satz tabu.

- Wenn sie Ihnen gerade etwas gekauft, geschenkt oder sonstwie spendiert hat. Auch wenn Sie in dem Moment so empfinden, wirkt es doch arg so, als sei Ihre Liebe käuflich.

- Wenn Sie gerade Mist gebaut haben und die Worte nur benutzen, damit sie das Gleiche zu Ihnen sagt.

- Wenn Sie sie zum ersten mal nackt sehen.

- Im Moment der Wahrheit beim Sex. Nichts ist lächerlicher, als die letzten Stöße mit einem gewimmerten oder gebrüllten “Ihiich liehebe dihich!” zu begleiten.

P. S.: Die Worte gehen Ihnen irgendwie überhaupt ganz schwer über die Lippen? Dann schreiben Sie ihr doch. Nein, keine SMS. Einen Brief. Tipps für den perfekten Liebesbrief finden Sie hier.

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Mundgeruch ist schlimmer als Potenzprobleme – Frauen nennen die Hauptabtörner beim Sex

Hab ich mich amüsiert.

Ein namhafter Hersteller von Potenzpillen gibt eine Umfrage in Auftrag, in der die beteiligten Frauen die größten Lustbremsen im Schlafzimmer aufzählen sollen. Schnell erkennt auch der Laie: Da soll das Thema Potenzprobleme auf die Agenda gebracht werden. Allerdings, und da beginnt das Lachen, nannten die Frauen als hauptsächliche Lustkiller nicht Erektionsprobleme, sondern: Mundgeruch, Übergewicht und Blähungen. Wogegen nachweislich kein Potenzmittel hilft. Eine Marktlücke? Jedenfalls dumm gelaufen.

Nur 7 % der Frauen sehen in Potenzproblemen ihres Partners eine Gefahr für die Beziehung, ein Fünftel der Frauen glaubte sogar, dass der Austausch darüber die Beziehung stärkt. Hätte es in den vorgefertigten Antworten den Punkt gegeben “Von mir aus könnten alle Potenzpillen vom Markt verschwinden”, hätten dem wohl auch mehr als 90 % der Frauen zugestimmt.

Umso ärgerlicher, dass die meisten Medien trotzdem auf das vorformulierte Thema angesprungen sind und brav auch die Zahlen zur Potenzproblematik kolportiert haben. Keine Spur von Tipps gegen Mundgeruch und Blähungen. Die muss mal wieder der Onkel Jens Health recherchieren. Aber gerne doch:

- Um Blähungen zu vermeiden, essen Sie vor einem Date nie Hülsenfrüchte, Kohl, Zwiebeln, Rettich, Bananen und Aprikosen. Brummt es trotzdem im Bauch, können Sie mit einem Glas warmem Wasser mit sechs bis acht Tropfen Nelken-, Anis-, Fenchel- oder Kümmelöl Abhilfe schaffen. Schluckweise trinken. Auch gut: Tee aus diesen Heilpflanzen. Oder: Etwas Sport machen. Mehr Infos und Tipps finden Sie in unserem geradezu aufgeblähten Dossier zum Thema Blähungen.

- Bei Mundgeruch putzen Sie nicht nur die Zähne, sondern auch die Zunge mit der Bürste. Da sitzen nämlich gerne die Bakterien, die faulige Gase produzieren. Kaugummis und Mint-Dragees können auch helfen, das Problem zu lindern. Mehr zum Thema Mundgeruch auf dieser Seite.

- Was Sie gegen Übergewicht alles tun können, will ich hier gar nicht aufzählen. Nur so viel: Mehr Kalorien verbrennen, als Sie aufnehmen. Ansonsten verweise ich vertrauensvoll an die Kollegen, die sich da besser auskennen, in unsere Fitness-Sektion und in den Ernährungsbereich.

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3-D-Sex-Film in Hongkong erfolgreicher als “Avatar”

In den Kinos von Hongkong ist ein neuer 3D-Film angelaufen der dort – zumindest in der Startwoche – den Erfolg von “Avatar” überboten hat. Sein Titel: “3-D Sex and Zen: Extreme Ecstasy”.

Ja, korrekt. Das ist ein Porno. Und mal abgesehen von der Frage, wer heute noch ins Kino geht, um sich einen Porno anzusehen, interessiert mich noch ein anderer Punkt: Was bringt ausgerechnet bei einem Porno der 3-D-Effekt? Schauen wir uns doch mal Zuschauerkommentare zu Avatar und anderen, herkömmlichen 3-D-Filmen an, vielleicht helfen die uns weiter:

- Ein Besucher eines Internetforums meint, es gehe ihm besonders um “solche Effekte, die sich in Richtung des Zuschauers bewegen, als könne er sie berühren.” Das kann ich in Bezug auf manche – ähem – Features in Pornos nachvollziehen. Aber stellen Sie sich eine leinwandfüllende Großaufnahme des Genitals von Rocco Siffredi vor, die dann da ins Kino ragt – muss man das haben?

- Derselbe Diskussionsteilnehmer lobt an 3D, “dass das Bild mehr räumliche Tiefe bekommt”. Das mag für ferne, animierte Welten spannend sein. Aber für ein billiges, siffiges Motelzimmer außerhalb von L.A.?

- Ein anderer User war begeistert davon, wie ihm “ein Schmetterling in einem Trailer ins Gesicht geflogen ist”. Aha, interessant. Nun: Was “fliegt” denn in Pornofilmen so rum…?

- Eine Zuschauerin lobt am 3-D-Effekt, dass “man plötzlich mittendrin steckt”. Da drängt sich bei einem Sexfilm natürlich die Frage auf: Worin? Und: Will man das?

- Last but not least drückt ein Fan seine Begeisterung so aus: “Also ich finde 3-D-Kino schon cool, man hat das Gefühl, die Sachen anfassen zu können.” Na, denn. Viel Spaß mit den Leftovers.

Und uns allen frohe Ostern. Da sind die Eier auch in 3D!

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Männliche Attraktivität: Die Länge ist entscheidend!

Und wieder einmal heißt es: Hände aus der Hose(ntasche), Finger auf den Tisch.

Wie lang ist Ihr Ringfinger? Einer neuen Studie zufolge wirken Männer mit einem Ringfinger, der länger ist als der Zeigefinger, attraktiver auf Frauen. Das bezieht sich übrigens auf die Attraktivität des männlichen Gesichtes, nicht auf Körpergeruch oder Stimme. Um das herauszufinden, mussten die männlichen Probanden sich fotografieren lassen, eine Stimmprobe auf Band sprechen und 24 Stunden einen Wattebausch unter den Achseln tragen (für die Geruchsprobe). Dann wurden sie von Frauen beurteilt. Außerdem wurde natürlich die Länge der Finger gemessen. Ja, nur die der Finger.

Das Längenverhältnis zwischen Ring- und Zeigefinger musste bereits für vieles herhalten, etwa als Indiz für die Prostatakrebs-Gefährdung eines Mannes. Die Länge des Ringfingers ist offenbar abhängig von der Konzentration des Testosterons im Körper, die wiederum verschiedene Prozesse und deren Endresultate beeinflusst. Also etwa die besonders ebenmäßige und männliche Beschaffenheit des Gesichts. Bei den als besonders attraktiv eingestuften Männern im Versuch lag der Quotient

Länge Zeigefinger : Länge Ringfinger

übrigens bei 0,94. Dann messen Sie mal schön!

Was mir dazu noch einfällt:

- Spielt die Länge der Fingernägel eine Rolle? Dann könnten auch Männer demnächst an einer Nagelfeile als “Beauty-Tool” Gefallen finden…

- Muss man bei einer Schönheits-OP dann auch die Finger mit beschnippeln lassen, damit nicht alles wieder zurückwächst?

- Wie attraktiv finden Frauen eigentlich Männer, die 24 Stunden lang einen Wattebausch unter den Achseln herumtragen?

- Von wegen Testosteron-Konzentration: Wie konnte Chuck Norris all die Jahre seinen 2 Meter langen Ringfinger verbergen?

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Männer mit Porsche wollen nur schnellen Sex – und Frauen finden das okay

Wieder einmal erreicht uns eine spannende Studie der in Geschlechterfragen so umtriebigen University of Texas in Austin. Das Ergebnis: Männer betreiben gern Luxus-Shopping – aber nur mit dem Ziel, damit Frauen zu beeindrucken und möglichst schnell ins Bett zu kriegen. Haupt-Zielobjekt männlichen Luxus-Konsums sind erwartungsgemäß Autos. Frauen allerdings durchschauen diese Masche – und finden sie total in Ordnung. Von einem Typen, der mit dickem Auto und dicker Uhr protzt, erwarten sie gar nichts anderes, als dass er nur auf das eine aus ist.

Interessant finde ich dabei diesen Zusammenhang: Frauen halten der Studie zufolge gut aussehende Porschekäufer für interessante Flirtpartner. Ähnlich attraktive Männer mit einem Honda stuften dieselben Frauen dagegen eher als Heiratskandidaten ein.

Dazu ein paar mehr oder weniger zulässige Schlussfolgerungen:

- Wenn Sie die Frau fürs Leben suchen, nehmen Sie den Honda mit zum Date. Wollen Sie nur eine schnelle Nummer, suchen Sie sich aus Ihrem Fuhrpark natürlich einen schicken Flitzer aus. (All die Honda-Piloten, die nie eine abkriegen, und auch all die verheirateten Porschefahrer sind doch nur Ausnahmen, die diese Regel bestätigen.)

- Wenn Sie eine schnelle Nummer wollen, aber dafür nicht extra nach Hause wollen, empfiehlt sich ein Ferrari Kombi.

- Wenn Sie sich nur aus Freude mal etwas Teures kaufen, machen Sie sich darauf gefasst, dass die attraktive Verkäuferin zischt: “Was’n das für ‘ne plumpe Anmache?”

- Wenn der Zusammenhang “Schnelles Auto – schneller Sex” stimmt, sollten Sie nie wieder mit dem Fahrrad zu einem Date fahren. Dann warten Sie ja bis zum Rentenbeginn…

- Kurzum: Wer kein Auto hat, bleibt Single und hat keinen Sex.

Spätestens an dieser Stelle wüsste ich dann gern, inwieweit die darbende US-Automobilindustrie an der Finanzierung dieser Studie mitgewirkt hat…

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Warum Ihr Arbeitsplatz Sie dick macht – und wie sich das ändern könnte

US-Experten fordern, dass sich Architekten beim Bau neuer Häuser mehr dem Kampf gegen die Fettsucht widmen. Denn die heutige Arbeitswelt macht dick. Menschen kommen mit dem Auto zur Arbeit, fahren mit dem Aufzug ins Büro und rollern dort den ganzen Tag im Bürostuhl herum. Also, so fordert es jetzt die New Yorker Stadtverwaltung, sollen unsere Städte wieder anstrengender werden, um die Volksseuchen Diabetes, Krebs und Herzerkrankungen zu besiegen.

In ihren Richtlinien für “Aktives Design” fordern die New Yorker daher von den Stadtplanern etwa mehr Parks und Sportplätze, mehr Fahrradwege und Gehsteige, attraktivere und breitere Treppenhäuser in Gebäuden.

Alles schön und gut. Wir von Men’s Health wären aber nicht wir von Men’s Health, wenn wir nicht noch ein paar weiterführende Vorschläge hätten. So ließen sich moderne Firmengebäude ins aktive Fett-Fighting einbinden:

- 4-spurige Tartanbahnen rund um jeden Bürogebäudekomplex.

- Basketball-, Hockey- und Volleyballfelder auf jedem größeren Firmengelände.

- “Bike-A-Macchiato”: Jede bürointerne Espressomaschine erhält ihren Strom über ein angeschlossenes Ergometer-Bike. So verbrennen Sie die Caffé-Latte-Kalorien, bevor Sie das Ding getrunken haben.

- “Office-Climbing”: Kletterwände an den Außenfassaden mehrstöckiger Bürogebäude. Jeden Morgen wird ein Kollege zur Seilsicherung eingeteilt – und alle anderen klettern ins Büro, anstatt den Aufzug zu benutzen oder die vergleichsweise langweilige Treppe.

- “Stair Wars”: Wenn schon Treppe, dann richtig – nämlich im Wettlauf gegen Kollegen und die Zeit. Jede Treppe wird mit einer durchgehenden weißen Linie zur Doppelkampfbahn. Am oberen Ende ermittelt eine an eine Lichtschranke gekoppelte Webcam den Sieger.

Noch Vorschläge? Immer her damit!

…und solange die Architekten Ihr neues Firmengebäude planen, finden Sie hier Tipps, wie Sie im Büro fit bleiben.

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Männer und Frauen und Geld passen nicht zusammen

Kennen Sie das teuflische Trio?

Männer und Frauen und Geld.

Eine neue Untersuchung befasst sich nun damit, wie Paare, in denen beide Geld verdienen, sich finanziell organisieren. Etwa ein Drittel der befragten Paare hat gemeinsame Konten. 45 Prozent der Paare – also die Mehrheit – praktizieren eine Mischform aus gemeinsamen und getrennten Finanzen. Bei einem Fünftel der Paare sind die Partner finanziell unabhängig voneinander. Dass alle drei Modelle nicht glücklich machen, zeigt folgendes Beispiel:

Ein Mann überrascht seine Frau mit einem Strauß Blumen.

- Modell 1: Gemeinsames Konto. Sie sagt: “Ooh, wie schön – Blumen! Warte mal… Wir haben doch jetzt ein gemeinsames Konto. Das heißt, du hast mir Blumen von meinem eigenen Geld gekauft! Na, du hältst dich wohl für besonders clever, wie?”

- Modell 2: Mischform. Sie sagt: “Ooh, wie schön – Blumen! Hast du die jetzt von deinem oder von meinem Geld bezahlt?”

- Modell 2: Getrennte Konten. Sie sagt: “Ooh, wie schön – Blumen! Das wäre doch nicht nötig gewesen. Schatz, du solltest dein Geld lieber für sinnvolle Dinge sparen, von denen wir beide etwas haben. Etwa für eine größere Wohnung. Wollen wir nicht doch lieber ein gemeinsames Konto eröffnen? Dann können wir zusammen sparen!”

Glauben Sie mir: Wenn Sie keinen Ärger wollen, wählen Sie die Mischform spezial. Legen Sie vier Konten an: 1. ein gemeinsames, 2. eines für sich, 3. eines für sie und 4. eines nur für Geschenke an die Liebste, auf das entsprechend nur Sie einzahlen. Das allein schützt vor Ärger.

Sie könnten auch einfach keine Blumen mehr kaufen. Aber das verzeiht sie Ihnen nie.

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Wundernasenspray hilft Männern, Frauen zu verstehen

Kennen Sie “Das Parfüm”? Die Geschichte von Supernase Grenouille, der einen Duft kreiert, der eine Menschenmenge in ein Lustgetümmel verwandelt?

Daran musste ich irgendwie denken, als ich diese aktuelle Kongressankündigung las:

Der Botenstoff Oxytocin macht Männer einfühlsamer: Ein Nasenspray mit der Substanz erlaubt es dem starken Geschlecht, so intensiv mit anderen Menschen mitzufühlen, wie dies sonst nur Frauen gelingt. Wie die Geschlechter sich in Gehirn, Hormonen und Verhalten unterscheiden, diskutieren Experten in einem Symposium auf dem 117. Internistenkongress in Wiesbaden. Die Schauspielerin und Ärztin Dr. med. Maria Furtwängler leitet die Sitzung gemeinsam mit Kongresspräsident Professor Dr. med. Hendrik Lehnert.

Ich stelle mir vor, wie sich Frau Furtwängler und ihre Gäste gegenseitig Nasensprays mit verschiedenen Wirksubstanzen in die Nasen sprühen und darüber reden. Und dann ist da womöglich ein Spray dabei, das nicht einfühlsam macht sondern… Ach, egal.

Hier ein paar Auszüge aus meiner Liste “Situationen, in denen Männer ein Oxytocin-Nasenspray benutzen sollten” :

- Wenn sie mal wieder bei “Dirty Dancing” weint

- Wenn sie beim Shoppen, bereits mit 5 Tüten voller Schuhkartons beladen, einen Ausbruch bekommt, weil es die Ballerina-Schläppchen nicht mehr in 38 gibt

- Wenn sie mal wieder bei “Vom Winde verweht” weint

- Wenn sie sauer auf ihre beste Freundin ist, weil die sich beim Friseur den gleichen Haarschnitt hat verpassen lassen

- Wenn sie mal wieder  bei “Titanic” weint

- Wenn es sie wieder total fertig macht, dass die frisch geputzten Fenster Schlieren aufweisen

- Wenn sie mal wieder weint, ohne dass es einen ersichtlichen Grund gibt

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Warum Männer High Heels mögen dürfen, das aber niemals zu laut sagen sollten!

Seit neuestem wissen wir nun also ganz sicher, dass Männer High Heels sexy finden.

Was klingt wie eine harmlose, bereits oft vernommene Nachricht, birgt gesellschaftlichen Sprengstoff. Da wurden wieder ahnungslose Männer im niederen Interesse zu Aussagen verführt, die sie später bereuen werden. Womöglich verführt von Frauen, die just solche Schuhe trugen – und sonst nichts. Was wie harmlose Antworten auf noch harmlosere Fragen klingt, wird bald wie ein Sturm über uns hereinbrechen. Warum?

- Es wird nicht lang dauern, bis uns die Frauen neben der Umweltzerstörung, der Weltwirtschaftskrise und dem Geburtenrückgang auch noch ihren manischen Schuhkonsum anlasten. Alles unsere Schuld, klar. “Wir müssen solche Schuhe kaufen, weil die (Männer) das gut finden.”

- Daraus folgt logischerweise als nächster Schritt, dass wir diese Schuhe in Zukunft auch gefälligst alle bezahlen.

- Damit frau nicht jedes Mal, wenn sie für uns Schuhe kauft, die Hand aufhalten muss, wird es nicht lange dauern, bis von uns eine monatliche Schuh-Flatrate gefordert wird. Wobei sie angemessenerweise in diesem Falle High-Rate heißen müsste. Damit wir nicht auch noch die flachen Schuhe bezahlen.

- Nicht viel später wird eine Gesetzesvorlage den Bundestag passieren, in der sämtliche möglichen gesundheitlichen Folgeschäden des Tragens von High Heels (Knochen-, Knorpel- und Gelenkschäden, Sturzverletzungen etc. pp.) von einer noch einzurichtenden rein männlichen Steuerzahler-Gemeinschaft zu bezahlen sind.

Bevor Sie also jemals wieder blauäugig an so einer Umfrage teilnehmen und dabei auch noch faktentreudoof die Wahrheit sagen, überlegen Sie sich bitte, was das für uns als männliche Solidargemeinschaft heißt!

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