powered by MensHealth.de

Ja, Pendeln zur Arbeit ist stressig. Nein, morgen gibt es nicht frei!

Sie pendeln zur Arbeit?

Oje.

Wahrscheinlich haben Sie es schon gelesen: Einer schwedischen Studie zufolge sind Pendler einem größeren Gesundheitsrisiko ausgesetzt. Nein, nicht die Radfahrer. Die sind – zusammen mit den Fußgängern – noch die gesündesten. Aber sowohl Autofahrer als auch die Nutzer des öffentlichen Personen-Nahverkehrs litten laut Untersuchung signifikant mehr unter Stress und Erschöpfungssymptomen.

Stellt sich für viele Millionen Menschen die Frage: Was ist die Alternative?

Stellt sich weiterhin die Frage: Was auf der Welt außer Inselurlauben, Sonnenbaden und Whirlpool-Sessions verursacht eigentlich KEINEN Stress? Da lässt sich bestimmt überall etwas finden. Um ehrlich zu sein: Die Studien selbst stressen in vielen Fällen mehr als das, was sie erforschen. Vor allem wenn es für die Betroffenen keine Alternative gibt. Interessant wäre einmal eine Studie darüber, wie das ständige Lesen von Gesundheitswarnungen die Leser derselben stresst. Ich bin zum Beispiel bereits wieder schweißgebadet.

Darum pendele ich gleich lieber nach Hause.

Per Fahrrad, selbstverständlich. ;-)

Facebook Twitter

Heiße Reise: Die Anwältin und der Vibrator

Ein Mitarbeiter der Flughafensicherheit in Washington wurde von seinem Posten abberufen und versetzt. Warum? Er hatte im Handgepäck einer Frau einen Vibrator gefunden und ihr daraufhin einen Zettel in selbige Tasche gelegt, auf der er ihr dazu riet, ordentlich abzugehen (“Get your freak on, girl!”), sie aber ansonsten unbehelligt gelassen. Nur doof, dass die Frau eine bekannte Anwältin und Bloggerin ist, und die Sache samt Foto der Notiz per Twitter publik machte.

Der Mann hätte seine kindischen Gedanken einfach für sich behalten müssen. Allerdings kann ich mir weit Unangenehmeres als das Geschehene vorstellen. Ein paar Szenarien:

- Der Mann holt das Gerät aus der Tasche, schaltet es naiv ein und trägt es, Angst im Gesicht, vibrierend vor sich her: “HO, WO, EXCUSE ME, MA’AM, WHAT IS THIS?!”

- Der Mann nimmt das Gerät aus der Tasche und legt es kommentarlos einfach lose auf das Fließband, so dass sie es vor aller Augen einsammeln muss.

- Der Mann lässt das Gerät in der Tasche, schaltet es unauffällig ein und gibt der Frau die vibrierende Tasche, so dass sie das Geräusch vor der sie nun umringenden alarmierten Sicherheitsmannschaft erklären muss. Sagt sie: “Das ist, äh, der Vibrationsalarm meines Handys.” Na klar. Sagt er: “Ähm, ich habe darin kein Handy gesehen, könnten Sie es bitte kurz herausholen?”

Noch schlimmer ist es natürlich, dass die ganze Welt jetzt von einer Frauenrechtsanwältin spricht, die nicht einmal ohne einen Vibrator im Handgepäck in ein Flugzeug steigen kann. Nicht wirklich schlimm, aber auch nicht gerade super PR. War es also klug von der Frau, die Sache ins Netz zu stellen? Der Mann hat jetzt bloß einen anderen Job – und die Lacher auf seiner Seite. Sie denkt jedenfalls, dass es nicht so clever war.

Was lernen wir daraus? Einschlägige Bilder, Filme, Gleitmittel oder aufblasbare Puppen immer ins große Gepäck, Männer. Und nix twittern.

Facebook Twitter

Fress-Attacken bei Männern: Fast jeder Zwölfte is(s)t krank

Hatten Sie schon einmal eine Fress-Attacke?

Einer Studie an der Wesleyan University im US-Staat Connecticut hat jetzt gezeigt, dass nicht nur Frauen unter dem Phänomen ( Fachbegriff: “binge eating”) leiden, sondern auch zwischen 5 und 10 Prozent aller Männer. Gemeint sind regelmäßig (mind. 2 Mal pro Woche) wiederkehrende suchtartige Heißhungeranfälle, die übermäßiges Essen großer Nahrungsmengen nach sich ziehen und häufig eine starke Gewichtszunahme zur Folge haben. Kein Spaß also.

Sie machen sich Sorgen? Ach, was. Binge eating ist nicht zu verwechseln mit:

- dem gelegentlichen Verzehr einer Tüte Chips im Glutamat-Rausch

- einem klassischen “Alles-was-noch-im-Kühlschrank-ist”-Fresser nach einer langen, harten Partynacht

- einer Vorliebe für All-you-can-eat-Menüs oder Was-alles-auf-einen-Teller-passt-Büffets

- dem jährlichen Hot-Dog-Wettbewerb mit Kumpels, bei dem als Minimum-Sissi-Untergrenze 10 Stück festgelegt werden

- Weihnachten bei Mutti (mit 5 Braten an 3 Tagen)

Oh, gleich ist schon wieder Mittag. Dann also: Guten Appetit!

Facebook Twitter

Timing beim Sex: Auch Frauen kommen öfter mal zu früh

Sie kennen ja den Witz. Ein Mann bekommt beim Sex keinen hoch und sagt zur Frau: “Passiert dir das öfter?” Dieser Joke ist universell einsetzbar, er funktioniert zum Beispiel auch bei der Ejaculatio praecox, dem vorzeitigen Abgang. Da allerdings könnte es sein, dass die Frau in dem Falle antwortet: “Ja, passiert mir andauernd!”

Wie eine portugiesische Studie jetzt nahe legt, gibt es durchaus eine nennenswerte Anzahl von Frauen, die mit vorzeitigen Orgasmen zu tun haben – 40 Prozent der Befragten erleben so etwas gegelegentlich, für 3 Prozent ist es sogar ein chronisches Problem.

Nun könnte man sagen: Alles prima – gleiches Recht für alle. Aber es liegt ebenso nahe zu fragen: Was ist dann überhaupt “vorzeitig”? Und was ist “rechtzeitig”? Hat nur derjenige das richtige Timing, der sich exakt an die 17 Minuten deutscher Durchschnittsdauer beim Sex hält? Blödsinn. Zu früh gibt es nicht, es gibt nur “früher als der andere” oder “früher als ich wollte”. Na und? Kann man alles nochmal probieren. Forschung ist ja schön und gut – aber da gehört auch ein bisschen der Druck rausgenommen. Das Thema sollte mit der gleichen Lockerheit behandelt werden wie Einladungen zu unrunden Geburtstagen:

Wer kommt, der kommt.

Facebook Twitter

Auto-Alarm: Frauen am Steuer haben höheres Verletzungsrisiko

Sie sind mit Ihrer Angebeteten im Auto unterwegs. Wer fährt?

Sie oder Sie?

Ein wenig Entscheidungshilfe: Wie eine neue Studie der University of Virginia zeigt, haben Autofahrerinnen ein bis zu 47 Prozent größeres Risiko als männliche Fahrer, bei einem Autounfall verletzt zu werden. Der Grund: Viele Autos sind auch oder gerade auf die körperlichen Abmessungen von Männern ausgelegt. Die Forscher fordern daher nachdrücklich verbesserte Sicherheitskonzepte für Fahrzeuge, die den im Durchschnitt kleineren Körpermaßen der Frauen Rechnung tragen. Richtig so! In einer Spontan-Umfrage konnten wir feststellen, dass es nicht nur dort Verbesserungsbedarf an Frauenfahrzeugen gibt. Hier die Forderungen einiger Teilnehmer an die Autoindustrie:

- Horst-Uwe F.: “Ein bei Bedarf ausfahrbarer etwa 50 mal 70 Zentimeter großer Rückspiegel könnte beim Einparken, Ausparken und Überholen helfen.”

- Dieter T.: “Eine Vollgummikarosserie wäre super!”

- Carsten V.: “Ein Navigationssystem, das ihr auch den Weg vom Auto zum Einkaufszentrum erklärt – und sie nach drei Stunden automatisch per SMS zum Auto zurücklotst.”

- Thorben H.: “Ein Navigationssystem, das rechts und links nicht nur auf dem Display anzeigt, sondern mit großen Pfeilen auf der Windschutzscheibe.”

- Arne K.: “Ich sage nur Autopilot.”

- Andy S.: “Lenkradwärmer und Pedalheizung. Und totale Abschirmung gegen Handy-Empfang.”

- Dirk P.: “Noch mehr Airbags – außen an den Türkanten und Radkappen zum Beispiel.”

- Ralph K.: “Nicht nur das Navi, das Auto muss reden. In eindringlichem Tonfall. Schreien, dass der Tank verdammt noch mal leer ist, der Ölstand bei minus 100 und das Auto vor ihr nur zehn verfluchte Zentimeter weit weg.”

Und so weiter, und so weiter…

P. S. Um die Euphorie nur ein klein wenig zu bremsen: Eine andere Studie hat gezeigt, dass Männer am Steuer ein zu 77 Prozent höheres Risiko haben, bei einem Autounfall zu sterben. Da hilft allerdings meist eine ganz kleine Anpassung: Fuß vom Gas.

Facebook Twitter

Neue Studie: Wer ist lustiger – Männer oder Frauen?

Wie viele wirklich lustige Frauen kennen Sie? (Nein, nicht Angela Merkel, ich meine gewollt lustig!) Und wie viele lustige Männer?

Ich sage es mal so: Fürs Zählen der lustigen Frauen brauchen Sie in etwa so viele Finger, wie Sie für die Männer Hände voller Finger benötigen. Sind also Männer tatsächlich lustiger als Frauen? Ein bisschen. Das zumindest behaupten die Autoren einer Studie an der University of California (San Diego). Ihrer Untersuchung zufolge gelingt es Männern einen Tick besser als Frauen, andere zum Lachen zu bringen.

Allerdings sind laut der Studie die Lacher über die Männerwitze mehrheitlich ebenfalls Männer – und das ist nicht gerade förderlich, wenn Sie Ihren Humor einsetzen wollen, um Frauen zu beeindrucken.

Dafür braucht es eine sehr wesentliche Komponente, die Frauen bei Männern einer anderen Studie zufolge sehr zu schätzen wissen: Die Fähigkeit eines Mannes, auch über sich selbst lachen zu können! Wohldosierte Selbstironie gilt als ungemein sexy.

Fangen Sie gleich damit an: Sie haben da nämlich noch Reste vom Frühstück am Kinn…

Facebook Twitter

Das Burger-Ding: Fast Food macht fitte Männer unfruchtbar

Herrlich. Gleich ist Mittagspause.

Stellen Sie sich vor, Sie betreten die Imbiss-Bude Ihres Vertrauens, ordern einen Cheeseburger mit Fritten – und bekommen ein Paket ausgehändigt, auf dem steht: “Dieses Essen macht Sie impotent!” Oder auch: “Wer dies isst, bleibt kinderlos!”

Könnte demnächst passieren.

Denn eine Studie aus Harvard hat gerade gezeigt, dass zu viel Fast Food gesunde Männer unfruchtbar machen kann. Der hohe Gehalt an Transfetten sorgt dafür – völlig unabhängig davon, ob die Männer sportlich und gut trainiert waren. Probanden, die sich hingegen ausgewogen ernährten, wiesen durchweg eine bessere Spermienqualität auf als die Fast-Food-Junkies.

Und das wo gerade eine andere Studie nachgewiesen hat, dass bei Männern mit zunehmendem Alter die Spermienqualität abnimmt. Da sollten Sie vielleicht jetzt nicht auch noch mit Transfettsäuren drauf ballern…

Hmm, und was ist jetzt mit der Mittagspause? Mein Vorschlag: Heute mal ganz transfett sündigen, morgen dafür dann den vegetarischen Salat mit Kichererbsen aus der Lunchbox in der aktuellen Men’s-Health-Ausgabe. Guten Appetit!

Facebook Twitter

Notständer-Studie: Wer jede anbaggert, wirkt verzweifelt – und lebensgefährdet

Sie kennen doch sicherlich diese Männer, die auf einer Party permanent eine Frau nach der anderen anbaggern? Und Sie haben auch irgendwie das dumpfe Gefühl, dass das nicht gut sein kann, oder? Schnell machen da Beurteilungen die Runde wie: “der nimmt auch jede”, “verzweifelt” oder “notgeil”.

Als sei das für die Notständer-Träger noch nicht Imageschaden genug, kommt jetzt noch ein weiterer Aspekt hinzu: Eine neue Studie der University of Kansas zeigt, dass Männer in verzweifelten Lebenssituationen und im Angesicht des Todes dazu neigen, sich binnen kurzer Zeit möglichst viele Sex-Partnerinnen zu suchen. Der vermutete Grund: Fürchtet ein Mann um seine wirtschaftliche Existenz oder gar um sein Leben, treibt ihn der tief sitzende Wunsch nach Nachkommenschaft zu radikalen Schritten, um seine Chance auf eigene Kinder noch kurz vor dem vermuteten Ende zu erhöhen.

Von solchen Theorien können Sie halten, was Sie wollen, aber jetzt wo diese News raus sind, ist die Wirkung verheerend: Wer auf Partys sein ganz eigenes Power-Speed-Dating abzieht, wirkt nicht nur verzweifelt und notgeil – er strahlt auch nicht gerade Zukunftsfähigkeit aus. Vielleicht sagen Sie das mal Ihrem Kumpel, bevor er die nächste anquatscht…

Facebook Twitter

Prosit, Wall Street: Leidet die Wirtschaft, freut sich der Wirt

Drei Fragen zum Wochenende:

1. Nervt Sie das Gezerre um die Finanzkrise?

2. Machen Sie sich gar Sorgen deswegen?

3. Denken Sie darüber nach, sich am Wochenende auf den Stress ein paar Drinks zu genehmigen?

Dann geht es Ihnen wie vielen. Eine Studie hat jetzt einen Zusammenhang zwischen Wirtschaftskrisen und gesteigertem Alkoholmissbrauch in der Bevölkerung nachgewiesen.

Keine große Überraschung? Hm, stimmt eigentlich.

Was mich aber doch überascht: Warum gehen dann im Zuge einer solchen Krise die Aktienkurse großer Getränke-Konzerne nicht regelmäßig durch die Decke? Mein Tipp jedenfalls: Trinken Sie nur die Hälfte der geplanten Menge – und stecken Sie den Rest in Brauerei-Aktien.

Schönes Wochenende!

Facebook Twitter

Männer machen anders Karriere, Frauen auch

Eine neue US-Studie deutet an, dass eine unserer wichtigsten Ausreden nicht stimmt, warum Frauen weniger Geld verdienen als Männer. Wie sich zeigte, trifft es nicht unbedingt zu, dass Frauen nicht oder nicht nachdrücklich nach Gehaltsverbesserungen fragen, und darum weniger bekommen. Sie fragen sehr wohl. Ihre Wünsche werden oft schlicht nicht erfüllt.

Da liegt es uns reflexhaft auf der Zunge zu sagen: Tja, nur fragen allein reicht ja auch nicht…

Womit wir beim Leistungsprinzip wären. Oder besser: den Leistungsprinzipien. Denn wie sich in der gleichen Studie zeigte, gelten für Frauen andere Regeln als Männer, wenn sie sich beruflich verbessern wollen. Während Männer eher mit Gehaltszuwächsen rechnen können, wenn sie öfter die Firma wechseln und neue Verträge verhandeln, zahlt es sich für Frauen mehr aus, wenn sie einem Arbeitgeber treu bleiben und dort für ihre Leistungen laut Werbung machen. Bei Männern hingegen ist es für ihre Karriere egal, ob sie ihre Erfolge und Leistungen laut kundtun – die Hauptsache ist, sie machen viele Überstunden und leisten mehr als nur das Geforderte.

Es zeigt sich also etwas, das bereits einige erfolgreiche Frauen gesagt haben: Eine Frau wird nicht dadurch erfolgreich, dass sie männliches Verhalten imitiert. Und: Die Überstunden bleiben an uns hängen, Männer. So viel zum Thema Geschlechtergerechtigkeit.

Facebook Twitter