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Nix “Laptop”, PC vom Schoß! WLAN tötet Spermien ab!

Keine Ahnung, was Sie bei der Begriffs-Kombi von “Laptop”, “WLAN” und “Sperma” so denken.

Aber argentinische Forscher wollen jetzt in einer Studie den Beweis erbracht haben, dass die WLAN-Strahlung schnell und effektiv Spermien abtötet. Es soll bei den Spermien auch zu Schädigungen der DNA gekommen sein.

Guckt der Power-User mit dem Online-Porno-Abo ins Taschentuch und sagt: “Stimmt, ey, alle tot, ey! Da bewegt sich nix!”

Sorry, konnte ich mir nicht verkneifen. Aber Spaß beiseite: Keine Ahnung, was von solchen Studien zu halten ist. Es gibt ja bei der angeblichen Schädlichkeit von Handystrahlen auch immer wieder Studien, die mal das eine, mal das andere behaupten. Da die Forscher den mit WLAN verknüpften Laptop aber in ihren Versuchen tatsächlich genau über die Spermien-Proben gehalten haben, rate ich Ihnen nun ganz vorsichtig dazu, das Gerät lieber auf einem Tisch abzustellen.

Jetzt, sofort!

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Über Schokolade, Akne und die “fettesten Frauen Europas”

Das soll jetzt keine Reisewarnung werden – ich will nur ein paar aktuelle Studienergebnisse der letzten Tage mit Ihnen teilen:

- Die fettesten Frauen Europas kommen aus Großbritannien.

- In Großbritannien verkaufen Schokolade-Kampagnen mit dicken Models mehr Schokolade, weil sie den Käuferinnen ein weniger schlechtes Gewissen verschaffen als Kampagnen mit dünnen Models.

- Erfolgreiche Frauen bekommen verstärkt Akne.

- Frauen investieren erfolgreicher an der Börse, weil sie auf ihr Bauchgefühl hören.

Was für eine Reihe! Da steckt Fantasie drin!

Vor wessen geistigem Auge entsteht da nicht das Bild eines britischen Modelmädchens, das den Hinweis erhält, es möge doch ein paar Kilo zulegen, wenn es den Job für die große Schokoladen-Kampagne haben will? Das Model befolgt den Rat, futtert Schokolade, legt mächtig zu, bekommt den Job, die Kampagne wird ein Riesenerfolg, alle Britinnen kaufen und futtern mehr Schokolade, das Model bekommt Akne, alle Britinnen bekommen Akne, alle Britinnen werden immer fetter, sie werden sogar die fettesten Frauen Europas, futtern aber weiter Schokolade, weil sie dadurch so ein wohliges Bauchgefühl bekommen und plötzlich so einen immensen Erfolg an der Börse haben, sie investieren insbesondere in die Sparten “Schokolade” und “Aknemittel”…

Okay, okay, ich hör’ ja schon auf.

Wollte nur sagen: Keine relevanten Nachrichten heute.

Weitermachen.

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Spielt sie mit Ihnen? Weibliche Online-Gamer haben mehr Sex als die Durchschnittsfrau

Wollen Sie, dass Ihre Angebetete öfter mal an Ihnen herumspielt?

Dann schenken Sie ihr doch zu Weihnachten eine onlinefähige Spielekonsole.

Klingt widersinnig? Ist es wahrscheinlich auch. Aber eine US-Umfrage unter immerhin 2000 Personen hat jetzt gezeigt, dass weibliche Online-Gamer, also Frauen, die im Internet daddeln, mehr und häufiger Sex haben.

Wo wollen Sie denn hin? Stopp! Warten Sie! Kaufen Sie das Teil nicht!

Das mit dem Weihnachtsgeschenk sollte ein Witz sein. Es ist nicht so, wie Sie denken. Weibliche Online-Gamerin – das klingt so nach einer jungen, wilden Lara Croft am Joystick. Aber wer sich den Typus “weibliche Online-Gamer” mal genauer anschaut, stößt nicht auf heiße, kleine Computermäuse, sondern auf gestandene Muttis über 45, die sich mit dem Zocken am PC die freie Zeit vertreiben, wenn die Kinder im Bett oder in der Schule sind. Und diese weiblichen Online-Gamer sind – surprise, surprise – meistens verheiratet. Da ist es nicht schwer, häufiger Sex zu haben – wenn der Mann nicht noch viel häufiger im Netz daddelt.

Schenken Sie Ihrer Liebsten also lieber ein Buch mit erotischen Geschichten, wenn Sie im Bett für mehr Leben sorgen wollen. Ich persönlich kann mir auch Erotischeres vorstellen als eine Frau, die mit glasigem Blick vor dem Bildschirm hockt. Und: Es geht doch nichts über etwas Offline-Gaming zu zweit.

In diesem Sinne: Schönes Wochenende!

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Vorgetäuschter Orgasmus? Sie hat Angst, dass Sie fremdgehen!

Wie viele Gründe fallen Ihnen dafür ein, dass Ihre Liebste Ihnen einen Orgasmus vortäuscht?

Eine Auswahl:

- Damit Sie das Gefühl haben, ein großartiger Liebhaber zu sein, der sie perfekt befriedigt und sie immer zum Orgasmus bringt.

- Damit Sie jetzt mal an sich denken und auch endlich zum Orgasmus kommen.

- Damit die ewig neidischen Nachbarn auch an diesem Teil Ihres Glückes teilhaben.

Jetzt kommt aber noch ein Grund hinzu. Eine neue US-Studie legt nahe, dass besonders solche Frauen ihrem Partner einen Orgasmus vortäuschen, die befürchten oder Grund zur Annahme haben, dass dieser ihnen fremdgehen könnte. So signalisert sie Ihnen: Bei uns läuft es gut, du machst mich glücklich, ich bekomme mit dir immer einen Orgasmus, ich bin die Richtige. Du musst nicht fremdgehen.

Aha.

Wenn das so stimmt, stellt sich die Frage: Warum glauben die, dass das funktioniert? Ich meine, stellen die sich ihren Typen in der Kneipe vor, wie der zu seinem Kumpel sagt: “Alter, ich überlege echt, ob ich fremdgehen soll. Meine Frau kommt nicht zum Orgasmus.” Glauben die wirklich, dass er das sagt? Oder denkt? Also, ich finde das ein bisschen egoistisch.

Sagt der Mann nicht eher: “Alter, ich überlege echt, ob ich fremdgehen soll. Meine Frau hat keinen Bock auf Sex.” Oder: “Alter, ich überlege echt, ob ich fremdgehen soll. Meine Frau bringt mich nicht zum Orgasmus.” Oder, im tragischsten Falle: “Alter, ich überlege echt, ob ich fremdgehen soll. Meine Frau täuscht ständig ihren Orgasmus vor, und das so früh, dass ich überhaupt keine Chance habe, selbst zum Schuss zu kommen.”

Ich möchte den Frauen aus der Studie – und allen anderen, die so verfahren – einmal raten, ihre Strategie zu überdenken. Und allen Männern rate ich natürlich: Bleiben Sie Ihren Frauen treu! Die meinen das nicht so.

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Ist sie stutenbissig gegenüber sexy Frauen? Sie kann nicht anders!

Stellen Sie sich folgende Situation vor:

Sie sitzen mit Ihrer Angebeteten und ein paar ihrer Freundinnen in einem Cafe und unterhalten sich. Eine sexy Frau in sehr kurzem Rock und sehr weit offener Bluse kommt vorbei. Was passiert?

a) Alle Frauen ergehen sich sogleich in wohlwollenden bis begeisterten Kommentaren über die Offenheit und Freizügigkeit, mit der diese bewundernswerte Person ihre sexuellen Reize zur Schau trägt.

b) Die Frauen am Tisch lästern sofort in übelster Weise über die Frau im kurzen Rock ab. Alle Kommentare haben implizit oder explizit zum Inhalt, was für eine entsetzliche Schlampe das doch sei.

Ich tippe mal: b)

Und jetzt sage ich Ihnen, warum das so ist. Einer kanadischen Studie zufolge können die Frauen nicht anders. Die Untersuchung der University of Ottawa zeigte, dass alle Probandinnen ein solch ablehnendes Verhalten gegenüber aufreizend gekleideten Frauen an den Tag legten, wenn sie in einer ähnlichen Situation waren. Der Grund: Frauen reagieren sensibel auf Störungen des sozialen Friedens. Und eine Frau, die in dieser Weise ihre Reize präsentiert, bringt womöglich das Gefüge in der Gruppe durcheinander – etwa weil sich Männer dazu entschließen könnten, dem kurzen Rock nachzusteigen. Die Studienleiter vermuten, dass dieses Verhalten in Frauen seit Urzeiten angelegt ist.

Meine Frage dazu: Wenn das ein Ding von Frauen unter Frauen ist, das aus Frauenköpfen entspringt – warum erleben Männer dann so oft

c) Alle Frauen unterstellen sofort dem einzigen anwesenden Mann implizit oder explizit, er starre in unziemlicher Weise diese Frau an und denke nur noch daran, wie er schnellstmöglich mit ihr Sex haben könne?

Wer starrt denn hier?!

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Zu wenig Frauen in Hollywood – und wenn, dann sind sie zu sexy

Wann waren Sie zuletzt im Kino?

Hollywood-Kram, nehme ich an? Dachte ich mir’s doch.

VORSICHT, MANN!

Da werden Sie einer Gehirnwäsche unterzogen! Wie eine Studie der University of Southern California jetzt zeigte, werden Hollywood-Filme nach wie vor stark von Männern dominiert. 67,2 Prozent der sprechenden Rollen wurden im Untersuchungszeitraum mit Männern besetzt, 96,4 Prozent der Regisseure und 86,5 Prozent der Drehbuchautoren waren Männer. Wenn Sie sich also einen Hollywood-Film anschauen, könnten Sie tatsächlich denken, die Welt würde von Männern dominiert!!!

Äh, Moment…

Wird sie das denn nicht?

Also, nicht dass ich fürs Patriarchat wäre oder so – aber wäre es nicht seltsam, wenn Hollywood eine Welt abbilden würde, die nicht von Männern dominiert wird? So schlimm das ist: Aber genau das beklagen doch alle. Müssten sich nicht zuerst die Verhältnisse ändern, bevor man sie abbildet bzw. im Abspann auflistet? Und ändert man die Verhältnisse, indem man völlig abstruse Forderungen stellt? Wie etwa eine Frauenquote für Blockbuster? Hm? Mein Vorschlag, liebe Kritikerinnen: Werdet Regisseurinnen! Werdet Drehbuchautorinnen! Werdet Schauspielerinnen! Macht Euer Ding! Aber hört auf, von den Männern zu verlangen, dass sie die Welt so ändern, wie ihr sie haben wollt!

Das. Machen. Die. Nicht.

Ich persönlich würde gern mehr Filme von Frauen sehen. Sofia Coppola finde ich zum Beispiel super. Und in einem Punkt gebe ich den StudienautorInnen völlig Recht: Es kann nicht angehen, dass 25,8 Prozent der Frauen in den Filmen sexy Kleidung wie Dessous, Badekleidung oder offene Hemden tragen, aber nur 4,7 Prozent der Männer. Das muss sich ändern. Ich finde, ab jetzt sollte für jeden Hollywood-Mann eine Nacktszene pro Film Pflicht sein, mindestens eine im Bikini. Ja, auch für den Bärtigen aus “Hangover”. Gerade für den.

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Hirnstrom-Studie: Nackte Körper zünden mehr als Gesichter

Eine Studie von finnischen Wissenschaftlern hat nun gezeigt, dass die menschliche Wahrnehmung stärker auf nackte Körper reagiert als auf Gesichter. Dafür haben sie per EEG die Hirnströme ihrer Probanden gemessen. Ich könnte mir einfachere, preisgünstigere und lustigere Verfahren vorstellen, um zum selben Ergebnis zu gelangen. Irgendwas mit ein paar Männern, einer versteckten Kamera und Daniela Katzenberger vielleicht. Ehrlich gesagt: Ich hätte das auch glatt ohne aufwändige Tests geglaubt.

Es erscheint auch leicht, eine Erklärung zu finden: Die Forscher sagen, das schnelle Scannen eines nackten Körpers helfe beim Erkennen möglicher Fortpflanzungspartner. Jaja, das klingt plausibel. Aber: Wieso waren dann die Reaktionen bei Männern in Bezug auf nackte Frauen viel heftiger als die in Bezug auf Männer – und die Reaktionen der Frauen auf Nackte beider Geschlechter in etwa gleich? Will da jemand die alte Geschichte von der latenten Bisexualität aller Frauen ausbuddeln?

Nein. Ich sage Ihnen etwas: Es geht um Druck. Druck, wie ihn nur Männer kennen.

Wenn eine heterosexuelle Frau eine nackte andere Frau sieht, denkt sie: “Oh, die ist schlanker als ich.” Oder: “Oh, die hat mehr Busen als ich.” Oder irgend sowas. Wenn eine heterosexuelle Frau einen nackten Mann sieht, denkt sie: “Oh, der ist aber behaart.” Oder: “Bisschen blass.” Nichts davon versetzt sie in der Regel in größere Aufregung. Wenn ein heterosexueller Mann einen nackten anderen Mann sieht denkt er: “Weg da.” Oder: “Geh weg!” Oder er ignoriert ihn, noch bevor er irgendetwas denken kann.

Wenn aber ein heterosexueller Mann eine nackte Frau sieht, geht die Hirnstrom-Post ab. Da springt sofort sein Rasterfahndungsscanner an, die Samenstreuungsmaschinerie wärmt vor, da glühen die Drähte heiß: “Hatte ich die schon? Will die was? Kann die was? Bleibt die noch? Ist die öfter hier? Kommt die hier rüber? Muss ich da hin gehen? Hat die ‘ne süße Freundin? Wie sehe ich aus? Wie rieche ich? Habe ich Chancen? Geht da was beim ersten Date?” Und so weiter.

Das ist der pure Paarungsdruck, den Sie da gemessen haben, liebe Finnen. Endlich haben wir das mal schwarz auf weiß.

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Wer von Ihnen braucht einen “Sexiest Man Alive”? Meinen können Sie haben.

Wieder mal wurde ein “Sexiest Man Alive” gekürt, das People-Magazin aus den USA erkor Bradley Cooper zum Gewinner dieser Auszeichnung. Er ist sicher stolz.

Vor allem wahrscheinlich darüber, dass er nicht der “Sexiest Man Dead” ist.

Wird der eigentlich irgendwo gewählt? Und wer hätte Chancen? Das Feld der Bewerber würde natürlich wesentlich größer. Kaiser Oktavian hätte ebenso Chancen wie Marlon Brando oder Casanova. Eine entscheidende Frage: Welche Kriterien werden angewandt? Der aktuelle Ist-Zustand scheidet ja wohl aus, allein der Exhumierungsaufwand wäre immens. Es müsste also anhand von Bildern aus Lebzeiten entschieden werden. Das brächte den Schönen aus dem Altertum und dem Mittelalter extreme Nachteile, da sind einfach nicht von allen brauchbare Bilder oder Standbilder erhalten. Und auf Bildern aus der Frühen Neuzeit sehen viele Menschen aus wie bleiche Froschgespenster.

Überhaupt: Genügt es, wenn der Verstorbene zu irgendeiner Zeit der sexieste Mann der Welt gewesen ist? Oder müsste er es exakt zum Zeitpunkt seines Todes gewesen sein? Letzteres würde die Zahl der möglichen Kandidaten wieder extrem verkleinern (eigentlich kommt mir im Moment nur James Dean in den Sinn) – aber es würde auch dafür sorgen, dass nicht irgendein glücklich im Alter verstorbener Greis den Titel erhält, nur weil er in seiner Jugend mal ganz knackig war.

Das nächste Problem: Die Preisübergabe. Es wäre eher eine verspätete Grabbeigabe – und eine extrem traurige Veranstaltung. Mancher Fan könnte sogar eine Anzeige wegen Störung der Totenruhe erwägen. Apropos: Ob Bradley Cooper eine Anzeige wegen Störung der Lebendenruhe erwägt? Meinen Segen hätte er.

Hach, ich glaube, das Projekt “Sexiest Man Dead” würde ein Reinfall. Zu viele Fallstricke. Klingt auch ein bisschen wie “Dead Man Walking”. Vielleicht haben sie deshalb diesen zunächst blödsinnig erscheinenden Titel gewählt. Würden sie jedes Mal nur den “Sexiest Man” küren, kämen sicherlich immer wieder einige Fans auf ihren Rollatoren angezickt und hielten Fotos von James Dean in die Luft. “Und was ist mit Jimmy?” würden sie rufen. “Ihr könnt doch Jimmy nicht einfach vergessen!” Und Recht hätten sie.

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Männerherzen brechen seltener als Frauenherzen!

Wussten Sie, dass es eine gefährliche Krankheit mit Namen “Gebrochenes-Herz-Syndrom” (broken heart syndrome) gibt? Ist von den Symptomen her so etwas Ähnliches wie ein Herzinfarkt, nur ohne die typischen Arterienblockaden, meist als direkte Folge eines schweren Schicksalsschlages.

Kannten Sie nicht? Aha.

Da wundert es auch nicht, dass jetzt eine Studie gezeigt hat, dass Frauen 7,5 Mal öfter am “Gebrochenen-Herz-Syndrom” erkranken als Männer. Bei Menschen unter 55 Jahren sind Frauen sogar 9,5 Mal häufiger betroffen. Ich bin mir sicher, dass es ähnliche Spontanerkrankungen auch bei Männern gibt, sie sind nur noch nicht hinlänglich erforscht bzw. benannt.

Liebe Forscher, bitte gehen Sie einmal diesen Gefahren für die Männergesundheit auf den Grund:

- das “In-der-neunzigsten-Minute-noch-einen-Elfer-kassiert”-Syndrom

- der “Was-ist-das-für-eine-Rechnung-wie-kommen-die-auf-diesen-Betrag?”-Schock

- die “Was-für-ein-kleiner-Kratzer-im-Lack?”-Lähmung

- den “Wo-ist-die-letzte-Flasche-Bier?”-Anfall

- die “Was-machst-du-denn-schon-zuhause?”-Starre

Und nun mal ganz ernsthaft: Bei allem Bedauern über Schicksalsschläge und allem Verständnis für davon mittelbar oder unmittelbar Betroffene – aber hier geht es um nichts anderes als einen riesigen Schreck, einen Schock, und der war noch nie gesund fürs Herz. Die Bezeichnung “broken heart syndrome” ist eine üble Verkitschung.

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Gen-Test beim ersten Date: Haben Sie das Knuddel-Hormon?

Eine aktuelle US-Studie legt nahe, dass einfühlendes und verständiges Verhalten bei Menschen genetisch bestimmt ist. Frauen wollen Männer, die so ticken – und sind angeblich in der Lage , einen fürsorglichen Mann an seinem Verhalten zu erkennen. Klingt unglaublich? Ich sage Ihnen, wie unglaublich ich das finde. Aber erst der Wissenschaftskram:

Auslöser für die Fürsorglichkeit, so die Forscher, sei das Vorhandensein von genügend Rezeptoren für das Liebes-Hormon Oxytocin. Bestimmte Genotypen haben mehr, andere weniger Rezeptoren, und damit kann das Hormon besser oder schlechter wirken. In der Studie sollten Frauen die Reaktionen von Männern bewerten, denen eine Frau von ihren Problemen erzählte. Und siehe da: Männer mit mehr Oxytocin-Rezeptoren reagierten laut Aussagen der Frauen tatsächlich empathischer, also einfühlender. Daraus resultiert bei einigen Medien sofort der Ratschlag an Frauen, bei ihren ersten Dates dem Manne ein paar Problemgeschichtchen aufzutischen, um sein Oxytocin-Level zu testen.

Ich wiederum könnte Ihnen nun dazu raten, sich stets verständnisvoll nickend und kopfschieflegend bedauernd zu zeigen, wenn Ihnen Ihre neue Bekanntschaft von ihren Problemen erzählt. Das erhöht Ihre Chancen, bei ihr zu landen.

Aber ich lehne das ab. Es ist Mist, sich zu verstellen. Vor allem weil es spätestens nach Bekanntwerden dieser Studie sowieso jeder tut. Außerdem finde ich es ein Unding, wenn eine Frau schon beim ersten Date anfängt, über ihre Probleme zu jammern. Und dann auch noch aus perfider Test-Absicht. Was ist das – die Demo-Version eines Gen-Tests fürs erste Date? Schwachsinn.

Mein Rat: Wenn Ihre Neue beim ersten gemeinsamen Abendessen von ihrer schweren Kindheit, ihrer letzten Grippe und ihrer überfahrenen Katze anfängt, zahlen Sie und gehen. Ganz schnell! Wenn es beim ersten Date schon nicht mehr um Spaß geht, lässt das auf nicht viel hoffen.

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