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Weihnachten für Männer: Meine Geschenke an Sie!

Keine Ahnung, ob Sie es mitgekriegt haben – aber es ist bald Weihnachten!

Bevor ich mich unter den Baum verabschiede, lade ich noch meine Geschenke bei Ihnen ab: Die schönsten Studien zum Thema Weihnachten 2011.

- Es gibt tatsächlich ein “Weihnachtsbaum-Syndrom”, so eine Art allergische Reaktion auf die Sporen der Bäume. Wer damit zu tun hat, leidet unter einer laufenden Nase, tränenden Augen, Niesen und Husten. Und ich dachte immer, das wäre eine Erkältung.

- Durchschnittlich 244 Euro will jeder Deutsche in diesem Jahr für Weihnachtsgeschenke ausgeben. Sind Sie schon am Limit?

- Eine kanadische Studie sagt, dass das Gejammer über den weihnachtlichen Shopping-Stress völlig übertrieben ist. Die meisten Weihnachts-Shopper empfindend das Einkaufen als “höchst befriedigend”. Wenn Ihre Angebetete am Morgen des 24. völlig fertig aus der Stadt zurückkehrt, sagen Sie aber trotzdem nicht: “Stell dich nicht so an!” Sagen Sie auch nicht: “Na, was haste denn so lange gemacht? 244 Euro haust du doch sonst locker in einer Stunde raus.” Sagen Sie besser: “Weihnachtsbier testen hat mich auch komplett geschlaucht.”

- Über zwei Drittel der männlichen Singles sehen einer Umfrage zufolge in Weihnachten überhaupt keinen Grund zum Feiern. Hallo? Nie war Feiern besser! Alle nervigen Paare hängen zuhause, alle Frauen, die Sie jetzt draußen treffen, sind garantiert auch Single – und von denen finden 17 Prozent derselben Umfrage zufolge, dass sich ihr Beziehungsstatus in dieser Zeit besonders schlecht anfühlt. Also helfen Sie denen bitte, diesen Status zu ändern!

- Forscher der University of Glasgow wollen nun bewiesen haben, dass der traditionelle Weihnachtsspaziergang nach dem Festmahl tatsächlich hilft, die aufgenommenen Fettmoleküle besser zu verarbeiten. In diesem Sinne: Hauen Sie rein – frohe Feste!

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AC/DC schlägt Lady Gaga: Männer singen Frauen an die Wand

Wer kann besser singen – Männer oder Frauen?

Egal. Die entscheidende Frage lautet doch: Wer kann erfolgreicher singen?

Und da zeigt eine kanadische Untersuchung gerade, dass Männer klar die erfolgreicheren Sänger sind: In der Zeit von 1997 bis 2007 waren 54 Prozent der Top-100-Hits in den US-Billboard-Charts von männlichen Künstlern, nur 41 Prozent von weiblichen. An 100 fehlende Angaben: Abba und Roxette. Bei den Radio-Hits dominierten die Männer sogar mit knapp 62 Prozent.

Aber, liebe Lady-Gaga-Hasser und Rihanna-Verdammer: Freuen Sie sich nicht zu früh. Was glauben Sie, was demnächst mit dieser Studie passiert? Genau. Sie wird als Beweis dafür angeführt werden, dass auch im Radio eine Frauenquote dringend nötig ist. Und nicht nur da. Auch in den Charts müssen dann demnächst zwingend mindestens 40 Prozent Frauen vertreten sein. Und nicht nur da. Auch rein männliche Bands darf es dann nicht mehr geben. (Schluck.) Bei Coldplay mag das ja noch funktionieren.

Aber: Eine Frauenquote bei AC/DC?

Oje.

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Alkoholkonsum in der Paarbeziehung: Komatrinken ist ansteckend!

Es muss an den anstehenden Feiertagen liegen – hier flattern irgendwie nur noch Meldungen zu übermäßigem Alkoholkonsum und dessen Wirkung ein. (Hicks.)

Eine Studie der kanadischen Dalhousie University legt jetzt nahe, dass der Drang, sich spontan extrem zu betrinken, innerhalb einer Paarbeziehung übertragbar ist. Sprich: Bierdurst ist ansteckend! Die Forscher stellten fest, dass, wenn einer der Partner – egal ob Mann oder Frau – das Komatrinken beginnt, der andere bald nachzieht.

Das könnte sich als nützlich erweisen. Wenn Ihre Angebetete Sie mal wieder auf eine dieser ewig langweiligen Prosecco-Partys schleift und anschließend für Ihren übermäßigen Alkoholkonsum kritisiert, dürfen Sie endlich auch mal sagen: “Es ist alles deine Schuld!” Oder: “Du hast doch angefangen!” Besser ist natürlich, Sie lassen sich gar nicht erst anstecken. Oder mitschleifen.

Achtung: Für Männer und Frauen, die sich gerade erst kennengelernt haben, gelten diese Ergebnisse nicht! Wenn Sie also eine schöne Unbekannte auf ein, zwei, drei oder mehr Drinks einladen wollen, sagen Sie keinesfalls: “Hey, ich würde dich gerne etwas anstecken und hoffe, du verträgst einen ordentlichen Schluck…!”

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Studie fragt: Wer ist der perfekte Mann?

Schauen Sie in den Spiegel. Schauen Sie auf sich, Ihr Leben, Ihre Arbeit.

Sind Sie die Antwort?

Dann sagen Sie mir gerade ins Gesicht: “Ja, ich bin der perfekte Mann.”

Können Sie nicht? Keine Sorge. Das geht nicht nur Ihnen so. In einer Umfrage mit 2000 Teilnehmerinnen sagte keine einzige Frau, ihr Mann sei der perfekte Mann. Keiner war zu 100 Prozent perfekt. Im Gegenteil: Der Höchstgrad an Perfektion lag bei nur 69 Prozent.

Diese Studie ist nicht nur seltsam, sie hat auch Macken:

- Ausgehend von den allgemeinen Ansprüchen von Frauen an die Männer (hosenbügelnder Top-Model-Typ mit Doktortitel und Michelin-Stern) hätte eine der Befragten schon mit Superman zusammen sein müssen, damit der Titel “der perfekte Mann” erreicht wird.

- Angelina Jolie und die neue Flamme von George Clooney waren offensichtlich nicht unter den Befragten. Anders sind die 69 Prozent nicht zu erklären.

- Es bleibt komplett unerwähnt, ob die befragten Frauen selbst einen gewissen Grad der Perfektion erreicht haben. Ich will niemandem zu nahe treten, aber wer selbst höchstens 69 Prozent Perfektion abliefert, bekommt eben meist auch nur 69 Prozent zurück.

- Wieso entscheiden allein Frauen, wer der perfekte Mann ist?

Trotzdem: Imgrunde ist diese Studie doch ermutigend. Nicht nur weil sie den Trost bietet, dass die Frauen anderer Männer auch immer etwas zu motzen haben. Darin steckt auch Perspektive. Es war, ist und bleibt eine der männlichen Hauptaufgaben, nach Perfektion zu streben. Das Leben wäre doch langweilig, wenn wir sie tatsächlich erreichten.

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Studie sagt: So flirten auch weniger attraktive Männer erfolgreich!

Welcher Mann hat eher Erfolg beim Flirten: Der schlanke, smarte, gut aussehende, aber eher in sich gekehrte Bursche – oder Ihr weniger attraktiver, pummeliger Nachbar, der auf Parties gnadenlos jede anspricht, und sich beim Flirten von keiner Abfuhr aus der Ruhe bringen lässt?

Sie ahnen es: Wenn ich schon so frage, kann es nur der Pummel sein.

Und es stimmt: Eine Studie der University of Texas in Austin hat nun gezeigt, dass weniger attraktive Männer, die mit Frauen flirten, davon profitieren, wenn sie sich selbst attraktiver einschätzen als sie sind – und als die Frauen sie bewerten. Verrückt: Je attraktiver die Frau, desto größer oft die Selbstüberschätzung und umso größer der Glaube der Männer, die Frau fände auch sie attraktiv.

Die Forscher sagen, dass diese Selbstüberschätzung womöglich der einzige Weg sei, auf dem die weniger attraktiven Männer irgendwie zum Erfolg kommen: Nur so lassen sie sich von Rückschlägen nicht aus der Bahn werfen und versuchen es hartnäckig weiter, bis es klappt. Sie vermuten dahinter sogar evolutionär wirksames Verhalten.

Selbstsicherheit schadet also nicht. Auch eine gewisse Streuung kann sich auszahlen. Dennoch: Es gibt Signale, die Sie – egal ob Sie attraktiv oder weniger attraktiv sind – zum Einstellen sämtlicher Flirtaktivität bewegen sollten:

- Sie sagt: “Bei mir warst du schon.”

- Sie sagt: “Bin ich jetzt an der Reihe?”

- Sie sagt: “Du bist WIRKLICH öfter hier, was?”

- Sie sagt: “Yes, I’m Jennifer Aniston. This is my personal Bodyguard Steve – and you are DEAD MEAT!”

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Männer sind gar nicht besser in Mathe als Frauen!

Diese Studie ärgert mich:

Forscher der University of Wisconsin-Madison haben jetzt festgestellt, dass Männer global betrachtet gar nicht unbedingt besser in Mathe abschneiden als Frauen.

Lange Zeit galt in westlichen Industrieländern die These, dass Frauen sich auf einer Mathe-Leistungskurve mehrheitlich im Mittelfeld einordnen, während Männer sich mehr am unteren, aber auch am oberen Ende der Leistungskurve aufhalten. Die Mathe-Genies waren somit meistens Männer. Die Studie legt aber nun nahe, dass dies gar nicht biologische, sondern eher soziale und gesellschaftliche Ursachen habe.

Verdammt, hättet ihr damit nicht ein paar Jahre früher kommen können?

Ich bin nämlich keins von den so genannten Mathe-Genies. Dreisatz war für mich immer eine olympische Sprungdisziplin, Logarithmen waren was zum Tanzen. Ich habe meine Mathe-Hausaufgaben aufgrund gängiger Klischees immer nur bei Jungs abgeschrieben. Und so immer nur eine Drei minus bekommen.

Ungerecht!

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Sex und Alkohol: Hier kommt das beste Verhütungsmittel für betrunkene Männer!

Eine kanadische Studie hat nachgewiesen, dass Alkohol betrunken macht.

Äh, nein. So ähnlich. Und genau so überraschend:

Wer zu viel Alkohol trinkt, ist einer größeren Gefahr ausgesetzt, ungeschützten Sex zu haben, so eine kanadische Untersuchung.

Dafür hätte es nun wirklich keiner Studie bedurft. Alkohol und Verhütungsmittel – das ist ein unbeliebter Mix. Das Überrollen eines Kondoms ist für manchen schon ohne angetrunkenen Kopf anspruchsvoll. Außerdem weiß jeder, dass Alkohol zwar enthemmend wirkt, zugleich aber bei übermäßigem Genuss das sexuelle Reizempfinden erschwert, weshalb gerade Männer gern aufs “störende” Kondom verzichten.

Damit Sie zumindest ein wenig von diesem Unsinn profitieren, nun exklusiv für Sie die einzig nahe liegende Schlussfolgerung aus dieser Studie:

Frauen können imgrunde froh darüber sein, dass betrunkene Männer sich oft so peinlich aufführen. So verhindern sie in den meisten Fällen den hochriskanten Sex! Das ist in heißen Partynächten mit viel Alkohol wohl das einzig wirksame Verhütungsmittel. Man stelle sich vor, Männer würden mit zunehmender Promille-Zahl auch noch immer attraktiver -  Frau und Herr Jemine! Also: Ein Loblied auf die International School of Ballermann!

P. S. Tödlich ist natürlich, wenn auch die Frau zu tief ins Glas geschaut hat und die Peinlichkeit als Verhütungsmittel nicht mehr wirkt. Womit wir wieder bei der Pille danach wären, die in England gerade verteilt wird wie süße Gratis-Drops.

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Obst und Gemüse schützen besonders Männer vor Krebs!

Bevor Sie fürs Wochenende einkaufen: Read this!

Eine umfassende Studie hat jetzt wieder gezeigt, was wir auch immer sagen: Krebs ist vermeidbar – Gesundheit ist machbar. 40 Prozent aller Krebserkrankungen beruhen auf ungesundem Fehlverhalten der Betroffenen – Rauchen, Alkoholmissbrauch, zu viel Essen, zu wenig Sport.

Betrifft Sie vermutlich alles nicht.

Aber ein Punkt hat mich dann doch überrascht: 6 Prozent aller Krebserkrankungen lassen sich speziell bei Männern auf nicht ausreichenden Verzehr von Obst und Gemüse zurückführen. Klingt nicht viel? Das wären – bezogen auf die Zahlen von 2010  – allein in Deutschland über 25.000 Krebsfälle weniger im Jahr!

Also, kaufen Sie brav viel Gemüse ein, essen Sie artig Ihre Äpfel. Und Ihre Mandarinen, die machen nämlich auch noch schlank.

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Fit gegen fett: Was ist entscheidender für ein langes Leben?

Wer lebt länger: Der schlanke, aber eher unsportliche Typ – oder sein dicker, aber topfitter Nachbar, der einen Marathon in weniger als 4 Stunden schafft? Was also ist entscheidend: fit oder fett?

Okay, klar. Wenn ich so frage, kann es ja nur der Dicke sein.

Und so ist es: In einer 11 Jahre währenden Vergleichsstudie stellten Forscher der University of South Carolina fest, dass die Männer, die ihr Fitness-Level über die Jahre hielten, ein 30 Prozent niedrigeres Sterberisiko hatten als die, die unfitter geworden waren – egal ob sie in dieser Zeit ihr Gewicht hielten, an Gewicht zulegten oder welches verloren. Männer, die ihre Fitness steigerten, hatten sogar ein bis zu 44 Prozent geringeres Sterberisiko. Alles unabhängig vom Gewicht. Der fitte Fette hat ein langes Leben.

Was will ich Ihnen damit sagen? Dass Sie fressen können, so viel Sie wollen, solange Sie nur brav zum Sport gehen? Nein. Ich will sagen: Lachen Sie nicht über Ihren kugelbäuchigen Nachbarn, denn er lebt (und lacht) vielleicht länger als Sie.

Schaffen Sie es erstmal, schneller zu laufen als er

Dann können Sie lachen.

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Ungeschützter Sex an Weihnachten: England verschenkt die “Pille danach”

Haben Sie von dieser einzigartigen Aktion des British Pregnancy Advisory Service (so eine Art Pro Familia auf der Insel) gehört?

Dort wird dieses Jahr vor Weihnachten rezeptfrei und kostenlos die “Pille danach” an interessierte Frauen verteilt – über eine Website mit dem schönen Namen “SantaComes.org” (!!!). Der Grund: Angeblich kommt es zu keiner Zeit im Jahr zu mehr ungeschütztem Sex – und damit zu ungewollten Schwangerschaften – als in den festlichen Tagen um und nach Weihnachten. Und die “Pille danach” ist in eben diesen Tagen so schwer zu bekommen. Da hat frau sie doch lieber gleich vorrätig, gelle?

Glauben die Verantwortlichen tatsächlich, dass sie die Hemmschwelle für ungeschützten Sex an Weihnachten heraufsetzen, wenn sie die “Pille danach” verteilen? Wären nicht Kondome als Vorweihnachtsgeschenk besser,  zumal man diese auch gleich an Männer verteilen könnte? Das wäre vor allem billiger, weniger brachial – und außerdem verantwortungsvoller. Schließlich kann kaum etwas Gravierendes passieren, wenn eine Lümmeltüte in die falschen Hände gerät. Bei einem Hormonmonster wie der “Pille danach” schon eher.

Ich finde, diese Aktion wirkt ein bisschen so, als würden Drogenberatungsstellen vor Weihnachten und Silvester die “Pulle danach” verschenken. Darin enthalten: Ein omnipotenter Mineral-Vitamin-Cocktail, der jeden Kater blitzartig verschwinden lässt. Von 2 auf null Promille in weniger als einer Minute! Da könnten alle am Abend vorher ungeschützt bechern, so viel sie wollen – ohne Reue, ohne Leiden, ohne böses Erwachen. Die Pulle könnte es ja auch im Internet geben, unter www.odufeuchtfroehliche.org oder so.

Ich wünsche jedenfalls allen unter Ihnen, die dieses Jahr Silvester in London feiern, viel Spaß. Aber keine Pillen andrehen lassen!

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