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Macht es eine Frau heiß, wenn Sie ihr ins Gesicht fassen?

Eine Studie an der University of St. Andrews behauptet, dass die Körpertemperatur einer Frau ansteigt, wenn Sie sie im Gesicht berühren. Oder am Brustkorb. Die Forscher vermuten, dass das eine leichte Röte des Gesichts bewirkt, wodurch sich die Attraktivität der Frauen erhöht. Schau an, das geht ganz unbewusst.

Das klingt jetzt allerdings so, als würde jede Frau sofort ein wenig heißer werden, wenn Sie ihr nur ins Gesicht fassen. Oder an die Brust.  Unsere Datenbank mit über 6 Milliarden Gigabyte gesammelten männlichen Erfahrungswerten sagt: Unplausibel. Versuchen Sie das also nicht einfach mal so im nächsten Café bei der Kellnerin oder in der Bahn bei der Zugbegleiterin. Sonst fasst die Ihnen auch mal ganz kurz ins Gesicht, dass es heiß und rot wird. Und knallt.

Wenn Sie es überhaupt versuchen, dann nur bei zärtlichen, nicht-feindlichen Kontakten mit einer Nicht-Fremden. Aber auch da ist Vorsicht geboten. Schon beim Küssen gehen die Geschmäcker weit auseinander: Manche Frau liebt es, wenn Sie ihr dabei sanft die Wange streicheln oder gar ihr Gesicht in die Hände nehmen – andere finden so etwas total übergriffig und doof. Aber wenn Sie schon beim Küssen sind, berühren Sie ja bereits ihr Gesicht. Da wird das mit der Temperatur schon hinhauen.

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Dürfen weibliche Chefs mehr Fehler machen, weil wir ihnen eh nichts zutrauen?

Wie reagieren Sie auf Fehler Ihrer Chefin? Nachsicht oder Nachtreten? Eine neue Studie legt nahe, das Letzteres die Emanzipation voranbringt.

Die Studie der Penn State University stellt fest, dass männliche und weibliche Chefs ganz unterschiedlich wahrgenommen werden. Wenn ein Mann als Führungskraft einen Fehler macht, sinkt er in der Achtung seiner Mitarbeiter viel stärker als eine Frau, die in in einer Führungsposition einen ähnlichen Fehler begeht. Besonders ausgeprägt war dieses Phänomen, wenn ein Mann als Chef in einer Männerdomäne (Baubranche o. ä.) Mist baute.

Als möglichen Grund führten die Studienautoren traditionelle Rollenmuster an: Ein Mann müsse eben immer noch Stärke zeigen und dürfe sich keine Schwächen und Fehler erlauben. Von Frauen erwarte niemand, dass sie als Führungskräfte glänzten, also sei auch niemand enttäuscht, wenn sie versagten. An dieser These ist sicher nicht alles falsch – aber das kann doch nicht die einzige, grundsätzliche Erklärung sein. Auf gut Deutsch heißt das doch: Von einer Frau erwarten Männer eben nichts anderes, als dass sie Mist baut. Also alle Männer erwarten das von allen Frauen. Dieses Denken unterstellen die Autoren den Männern einfach mal so, ohne näher nachgefragt zu haben. Vielleicht gibt es für diese Milde gegenüber Frauen aber ganz andere Gründe.

Ich glaube zum Beispiel, dass Männer sich gegenüber Frauen in der Regel meist sanftmütiger verhalten als gegenüber Kerlen – oder es zumindest versuchen. Damit meine ich natürlich nicht irgendwelche irrlichternden Frauenschläger, sondern richtige Männer. Sehen Sie sich doch nur einmal an, in welchem Ton und mit welcher körperlichen Härte Sie mit Ihren Kumpels umgehen – und wie hingegen mit ihrer Freundin oder besten Freundin. Der Unterschied ist für jeden erkennbar.

Die meisten Frauen strahlen eben eine andere Verletzlichkeit und Sensibilität aus – und das hat auf die meisten Männer dann auch eine Wirkung. In der Regel und in zivilisierten Zusammenhängen jedenfalls. Nennen wir es die ansteckende Wirkung von soft skills, die Frauen ja allenthalben attestiert werden. Und nun soll dieses nicht-aggressive Verhalten der Männer gleich wieder ein Zeichen von Diskriminierung sein? Ich kapiere es einfach nicht.

Was wäre denn genehm? Wäre es besser, die Männer würden eine Frau, die in ihrem Job als Chefin Mist baut, sofort mobben und anschreien? Wäre das dann ein Akt der Gleichstellung? Von wegen. Ich sehe schon die Schlagzeilen: “Diskriminierung im Baugewerbe: Managerin gemobbt”. Herrje.

Ich bleibe dabei: Es ist schwer, es ihnen Recht zu machen.

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Den Kampf um die Traumfrau entscheidet nicht der Bizeps, sondern…

Der Kampf um Frauen ist unerbittlich – und oft geht er verloren. Denn es gibt immer einen Best Body Bodo mit cooleren Sprüchen, dickerem Bizeps, besser definiertem Sixpack. Wenn so einer sich ins Werben um die schöne Susi einschaltet, ziehen Sie sich zurück, weil Sie glauben, keine Chance zu haben. Dabei wollten Sie doch mit ihr ganz romantisch zum Italiener essen gehen…

Ich sage: Nicht aufgeben! Die Evolution der Liebe arbeitet in Ihre Hände.

Eine Studie an der University of Tennessee hat nämlich jetzt zwei mögliche Hauptfaktoren bei der Entstehung der modernen Paarbeziehung herausgearbeitet: Damit es zu langlebigen monogamen Beziehungen kommen konnte, mussten kampfschwache Männer auf Frauen treffen, die trotz deren Unterlegenheit treu zu diesen Männern standen. In der unter Primaten üblichen Rollenverteilung hatten sonst immer die stärksten Männer die anderen Jungs vertrimmt – und dann alle Frauen bestiegen. Erst als ein paar Frauen dem Chef-Primaten den Sex verweigerten und lieber bei einem schwächeren Mann blieben, wurde dieses Muster durchbrochen.

Als möglichen Grund für den Paradigmenwechsel nimmt der Studien-Autor an, dass die schwächeren Männer die Frauen eben nicht durch ihre Kampfkraft und Stärke beeindruckt haben – sondern indem sie Nahrung mit den Frauen teilten. Es geht also nicht darum, um die Frau zu kämpfen – sondern sie zu umwerben und zu verköstigen. Frauen wollen keine Versohler, sondern Verwöhner. Willkommen in der Moderne!

Verstehen Sie? Nahrung. Mit ihr. Teilen.

Lassen Sie sich also von Bodos Sprüchen und seinem Gepose nicht einschüchtern. Sprechen Sie die Einladung zum Italiener aus. Gehen Sie mit ihr essen. Das ist der Schlüssel. Tisch für zwei, Sterne-Menü, klasse Rotwein, Stuhl zurechtrücken – so sehen Sieger aus. Bodo darf dann den Wein entkorken.

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Sex und IQ: Stehen Männer wirklich auf dumme, hilflose Frauen?

Gerade habe ich gedacht: Wie gut, dass wir alle so verlogen sind. Wie gut, dass wir anderen – und uns selbst – nicht immer gleich die Wahrheit eingestehen. Das passierte, als ich folgendes las:

Eine Studie der University of Texas hat nun zutage gefördert, dass Männer angeblich Frauen attraktiver finden, die dumm und hilflos wirken. Allerdings interessieren diese Frauen die Männer nicht für eine Langzeitbeziehung, sondern nur für schnellen Sex. Ob dieser Nachsatz die Frauen wohl beruhigt? Hm.

Wie gesagt: Zum Glück sagen wir alle selten die Wahrheit.Stellen Sie sich doch mal diese Szene vor. Sie sind in einer Bar. Sie haben etwas getrunken. Sie haben Blickkontakt mit einer jungen Frau, die mit verdöstem Blick etwas verschüchtert in die Gegend schaut und dabei an ihrer Unterlippe nagt. Sie gehen zu ihr hin und beginnen ein Gespräch. Sie beide verstehen sich gut. Sie küssen sich. Später fragt sie: “Warum hast du eigentlich gerade mich angesprochen?” Und Sie sagen: “Nun, du hast so dumm und hilflos ausgesehen.” Dann am besten noch: “Und ich hatte gerade Bock auf eine schnelle Nummer.” Undenkbar!

Ähm. Wäre es nicht vielleicht auch möglich, dass diese Studie nicht wirklich repräsentativ ist? Bei aller Liebe zu einfachen Erklärungen: Da spielen doch sicherlich noch andere Faktoren eine Rolle. Ich meine – dumm und hilflos aussehen, das passt auch auf E. T. oder die Biene Maja. Die würden Sie doch auch nicht in einem Club anquatschen, oder?

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Warum essen Sie Gemüse? Weil es gesund ist – oder weil es sonst Stunk gibt?

Hand aufs Herz: Essen Sie Ihr Gemüse nur, damit Ihre Liebste nicht schimpft?

Einer Studie an der University of Michigan zufolge essen Männer zuhause zwar ihr Grünzeug, aber das vor allem, um Konflikten mit der Partnerin aus dem Weg zu gehen. Wenn die Männer allerdings mit Kumpels unterwegs sind, stürzen sie sich mit Vorliebe auf Fast Food und anderes ungesundes Essen.

Äh, ja. Und?

Männer trinken mit ihren Buddies auch mehr Alkohol als mit ihren Frauen. Sie betreiben mit ihren Kumpels auch eher risikoreiche Kontakt-Sportarten wie Kung-Fu oder US-Football. WAS IST DARAN JETZT WIEDER VERKEHRT?

Das Argument der Beschwerdeträger lautet: “Ihr sollt das Zeug nicht nur essen, weil die Frauen sonst schimpfen – ihr sollt es essen, weil es gesund ist.” Okay, kapiert.

Die Antwort: Sonst findet ihr es doch sonst auch süß, wenn wir Dinge für euch tun, die wir ohne euch nicht tun würden. Ich sage nur: Ballettaufführungen besuchen, Tanzkurse besuchen, Take-That-Konzerte besuchen, Yogalates-Kurse besuchen. Warum also jetzt nicht?

Es wird keinen (ich buchstabiere: K-E-I-N-E-N) Mann das Leben kosten, wenn er ab und zu mit seinen Jungs um die Häuser zieht und dabei nicht streng nach den Standards irgendwelcher Gesundheitsfibeln lebt. Solange er die restlichen 6 Tage die Woche zuhause Brokkoli und Co. verdrückt, bleibt er noch lange genug erhalten. Im übrigen macht die Studie keinerlei Aussage darüber, ob sich die Männer jede Art von Gemüse reinzwängen – oder ob sie manches gern essen, anderes aber eher der Frau zuliebe essen. Natürlich gibt es viele Männer, die gern und oft Gemüse essen.

Und überhaupt: Wenn Frauen mit Frauen ausgehen, ist das auch in den seltensten Fällen eine Gesundheitsmesse. Wenn die abends losziehen, essen sie vielleicht zunächst nur einen Salat. Aber spätestens nach dem sechsten Glas Prosecco taumeln feiernde Frauen doch auch alle zu den Pizza- und Dönerbuden.

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Warum Frauen glücklicher sind als Männer – und trotzdem unglücklicher

Hat Ihre Angebetete mal wieder an allem etwas auszusetzen? Wird gerade aus einem vergessenen Müllbeutel, einem verpassten “Als-wir-uns-zum-ersten-Mal-geküsst-haben”-Jahrestag oder einer herumliegenden Socke die ultimative “Das-Leid-der-Welt-lastet-auf-den-Frauen”-Klage? Oder das beliebte Lied: “Immer bleibt der ganze Haushalt an mir hängen!”

Eine neue internationale OECD-Studie munitioniert Sie für die folgende Debatte. Der “Better Life Index” zeigt, wie Menschen in über 180 Ländern ihre Lebensumstände bewerten. Ein kurzer Überblick: Den Zahlen zufolge verdienen Männer zwar mehr als Frauen, müssen aber dafür auch länger arbeiten und haben eine um 6 Jahre geringere Lebenserwartung. Ja, Frauen verbringen zwar immer noch viel mehr Zeit pro Tag in der Küche und am Herd (279 Minuten gegenüber 131), aber die Männer arbeiten ja auch mehr. Frauen haben im Durchschnitt eine höhere Bildung, sind gesünder – und schätzen sich selbst in der Regel als zufriedener oder gar glücklicher ein. Männer sind in der Regel wohlhabender als Frauen, haben aber neben all der Arbeit und den Gesundheitsrisiken auch noch ein um 15 Prozent höheres Risiko Opfer von Gewalttaten zu werden, und ein drei Mal so hohes Risiko, ermordet zu werden – weltweit, wohlgemerkt. In Deutschland ist die Statistik ausgeglichener. Es werden aber auch hier Männer als Frauen ermordet.

Halt! Sagen Sie jetzt nicht: “Na, also. Lieber mit einem Jamie-Oliver-Buch und einem Glas Bordeaux am Herd und Carla Bruni hören – als ermordet im Rinnstein, was, Schatz?” Sonst liefert sie gleich ihren Beitrag zur Mordstatistik. Sagen Sie lieber: “Ich räume die Socke weg, bringe den Müll runter, wir machen einen gerecht aufgeteilten Haushaltsdienstplan – und zur Feier unseres Zum-ersten-Mal-Sex-Tages koche ich uns etwas Schönes, okay?”

P. S.: …und dann sagt sie mit tränenerstickter Stimme: “”Als-wir-uns-zum-ersten-Mal-geküsst-haben-Jahrestag! Nie hörst du mir zu!” Es geht eben immer weiter…

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Wenn Frauen ein Baby wollen, haben Männer mehr Sex – mit anderen Frauen

Sind Sie gerade fremd gegangen? Oder würden Sie gern?

Das verurteile ich natürlich. Aufs Schärfste.

Aber ich verstehe das auch. Denn in bestimmten Momenten können Männer gar nicht anders, da ist es allzu verständlich, wenn sie… NEIN, ich meine NICHT den Moment, wo sich die Lap-Dancerin nur mit einem G-String bekleidet auf Ihr Knie setzt und sich mit der Zunge über das ganze Gesicht leckt. Was MACHEN Sie überhaupt in dieser Bar? Sie sind in festen Händen, Mann!

Ich meine andere Situationen. Diese zum Beispiel:

Eine neue Studie legt nahe, dass Männer, deren Frauen sich dringend ein Baby wünschen, unter dem Zeugungsdruck eher dazu neigen, sich woanders Sex zu suchen. Ein Zehntel der Männer ging fremd, ein Viertel reagierte mit Erektionsproblemen auf die Ankündigung: “Scha-hatz, es ist so weit! Ich bin fruchtbar!” Feste Techtelmechtel-Termine, Sex auf Befehl, Kommen auf Kommando, die Verpflichtung zu genauem Timing, der Zwang zu funktionieren, der durchgeplante Ablauf (manche Frauen machen ja nach dem Akt sofort einen Kopfstand, damit die Spermien besser einsickern) – all das törnte die Männer ab und trieb sie in die Betten anderer Frauen. Sagen sie jedenfalls.

Ist doch eine Superausrede, oder? “Schatz, ich konnte nicht anders, dein Druck war einfach zu groß!”

Ach, Ihre Angebetete hat noch gar nicht über ein Baby nachgedacht? Sie will noch nicht einmal übermäßig viel Sex? Sie hätten aber sehr gern welchen – und deswegen ist Fremdgehen für Sie ein Thema? Halt! Stopp! Da weiß ich was Besseres. Schlagen Sie Ihrer Liebsten doch vor, ein Kind zu zeugen. Feste Techtelmechtel-Termine, Sex auf Befehl, Kommen auf Kommando – ist doch genau das Richtige.

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Flirt mit dem Bikini-Babe: Je knapper die Hüllen, desto klüger der Kopf!

Eine Emnid-Umfrage hat jetzt Erstaunliches ergeben: Intelligente Frauen tragen die knappsten Bademoden. Je höher ihr Bildungsgrad, desto weniger trägt eine Frau beim Schwimmen. 44 Prozent der Frauen mit Abitur tragen Bikini, aber  nur 20 Prozent derer mit mittlerem Bildungsabschluss entscheiden sich demnach in diesem Jahr für den Zweiteiler.

Nun ließe sich viel sinnieren und philosophieren über Bildungsferne und Gewichtsprobleme, von wegen, wer nicht weiß, dass Cola und Pommes fett machen, wird auch eher dick und trägt aufgrund der Leibesfülle auch weniger gern weniger Stoff beim Baden. Man könnte in diesen guttengebergten Zeiten auch ketzerisch die Kausalität umkehren und fragen, ob viele Bikini-Trägerinnen ihr Abitur vielleicht nur haben, weil sie so gern leichtgeschürzt durch die Gegend hüpfen… Aber das ginge dann doch zu weit.

Die einzig wesentliche Erkenntnis aus dieser Umfrage ist denn auch diese: Vergessen Sie am Strand endgültig sämtliche plumpen Baggersprüche. Porno-Bunny-Assoziationen bei Bikini-Babes sind gestrig und tabu. Rechnen Sie eher mit – nicht geguttenbergten – Doktortiteln. Wenn Sie eine Strandschönheit im knappen Zweiteiler ansprechen, müssen schon mindestens Sprüche her wie diese:

- “Gerade habe ich mir Martin Heidegger folgend die Frage nach dem Sinn von Sein gestellt – und plötzlich erscheinst du als Antwort!”

- “Ich muss mich von dir verabschieden, bevor wir uns überhaupt getroffen haben. Denn Nietzsche sagt: Hast du eine große Freude an etwas gehabt, so nimm Abschied! Und ich war schier begeistert, als du gerade vorbeigingst…”

- “Platon sagt, der Beginn ist der wichtigste Teil der Arbeit. Und Aristoteles sagt, der Anfang ist schon die Hälfte des Ganzen. Wenn wir also jetzt etwas gemeinsam anfangen, ist das bereits die halbe Miete.”

Es kann bei allem Kluggeschwätz allerdings nicht schaden, wenn auch Sie in Ihrer Badehose keine allzu schlechte Figur machen…

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Wollen Männer Frauen von der Arbeit fernhalten? Nein, nur IHRE Frauen von IHRER Arbeit!

Haben Sie eine Frau? Und ist sie eine Karrierefrau? Ich dachte, ich frage mal, weil:

Einer neuen Studie zufolge haben verheiratete Männer besonderen Anteil daran, dass Frauen, die eine eigene Karriere anstreben, nach wie vor nicht voll akzeptiert sind. Genauer gesagt: Solche Männer, die in ihrer Ehe ein traditionelles Rollenmodell leben, wo der Mann Vollzeit und die Frau halbtags oder gar nicht arbeitet. Angeblich sehen diese Männer eine vollwertige Integration von Frauen in den Arbeitsmarkt als nicht wünschenswert an. Durch die immer noch große Anzahl solcher Paarmodelle werden diese Einstellungen dann auch gesamtgesellschaftlich wirksam.

Das mag ja sein.

Aber ich glaube nicht, dass dem die gesamtgesellschaftlichen Denkmuster zugrunde liegen, die jetzt unterstellt werden. Diese Männer wollen nicht die Frauen als solche von der Arbeit fernhalten – sondern nur IHRE eigenen Frauen von IHRER eigenen Arbeit. Ich glaube, den Männern gingen bei der Befragung eher solche Dinge durch den Kopf:

- “Wenn meine Frau hier wäre, könnte die ja sehen, dass unsere neue Office-Assistentin gar keine kleine, alte, dickliche Brillenmaus im Filzkleid ist – sondern die jüngere, hübschere Schwester von Scarlett Johansson im Zara-Kostümchen.”

- “Wenn meine Frau hier wäre, würde die ja sehen, dass ich 90 Minuten Mittagspause mache.”

- “Wenn meine Frau hier wäre, könnte die ja auch sehen, dass ich immer wieder mit Kollegen vor dem Rechner hänge und die neuesten YouTube-Kracher abchecke.”

- “Wenn meine Frau hier wäre, könnte die sehen, dass mein Chef nicht der herrschsüchtige, sozial-brutale Despot ist, als den ich ihn immer beschreibe – sondern einfach ein netter und kompetenter Kerl, der sich nur leider weigert, mich zu befördern, seitdem er mich beim You-Tube-Glotzen mit den Kollegen sah.”

- “Wenn meine Frau hier wäre, könnte die vor allem sehen, dass ich meine Überstunden gar nicht mit meinem hässlichen, miesgelaunten älteren Kollegen schiebe – sondern mit der jüngeren, hübscheren Schwester von Scarlett Johansson.”

Diese Männer hatten schlicht Angst. Und dann lehnt man am besten alles ab, was einen irgendwie weiter in Gefahr bringen könnte. Insofern, liebe Karrierefrauen, lasst euch von solchen komischen Studien nicht verunsichern. Kommt nur bitte zahlreich in unsere Firmen und Büros! Und nicht die Zara-Kostümchen vergessen… ;-)

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Frauen wollen sich zum Deppen machen… äh, nein: den Depp zum Daddy

Fragen Sie sich auch so oft, warum Frauen immer wieder auf diese unzuverlässigen Schönlinge reinfallen? Eine Studie der University of Texas in San Antonio legt nun nahe, dass Frauen, die gerade ihren Eisprung haben, ihren Männergeschmack nicht nur verändern – nein, sie werden gerade zu blind für die Realität. Sie halten gut aussehende, unzuverlässige, sexy Rebellen-Typen für die perfekten Partner und Ehemänner. Sie glauben dann tatsächlich, dass diese Kerle für sie den sorgenden Mann und Familienvater geben. Dass diese Johnny Depps und Jude Laws für sie aufhören, auf Partys zu gehen und mit anderen Frauen rumzumachen und stattdessen Breichen kochen, Windeln wechseln und Schlaflieder singen. Aber nicht jede Frau ist Vanessa Paradis. Viele Frauen machen also sich zum Deppen, indem sie im Geiste den Depp zum Daddy machen.

Wir haben ja schon viel darüber gehört, wie der Zyklus einer Frau ihre Männerwahl beeinflusst. Zum Beispiel, dass sie unter Einfluss der Pille andere Männer attraktiv findet als ohne Pille. Aber dass es wirklich sooo schlimm ist…

Wenn Sie dann fertig sind mit Lachen, könnten wir gemeinsam überlegen, was das nun für Sie heißt.
a) Wenn Sie wissen dass Ihre Traumfrau ihren Eisprung hat, können Sie sich bei ihr erlauben, was Sie wollen. Vorausgesetzt, Sie sind Johnny Depp. (Hello, Mr. Depp. Welcome to my blog!)
b) Wenn Sie wissen, dass Ihre Traumfrau ihren Eisprung hat, und nicht Johnny Depp sind, sollten Sie sich von ihr fern halten, bis sich ihre Wahrnehmung wieder normalisiert.
c) Wenn Sie nicht wissen, ob sie ihren Eisprung hat, und nicht Johnny Depp sind, sollten Sie dennoch nicht an der Kasse des Drogeriemarktes auf sie lauern, bis sie mit gehetztem Blick Tampons kauft und sich ihr dann als zuverlässigen Partner andienen. Das ist würdelos und plump.

Wenn Sie nicht wissen, ob sie ihren Eisprung hat, und nicht Johnny Depp sind, und sich auch nicht für diesen ganzen Mumpitz interessieren, sind Sie auf dem richtigen Weg. Und ich bin mir sicher, dass Sie über kurz oder lang eine Traumfrau finden, die Ihnen auf diesem Weg folgt. Und nicht irgendeinem Depp hinterherrennt.

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