powered by MensHealth.de

Ungerecht! Happy-Gen macht Frauen glücklich, Männer nicht

Der wohl häufigste Grund, aus dem Männer schlechte Laune bekommen, ist nicht, wie oft vermutet, die Tatsache, dass ihr Leben kein Pornofilm ist. Es ist auch nicht eine offene oder geheime Sympathie für den 1. FC Köln. Männer bekommen in erster Linie schlechte Laune, weil eine Frau sie mit dieser Frage nervt: “Warum ziehst du denn so eine Fresse?” Darauf folgt die Frage: “Was ist denn jetzt schon wieder?” Und schließlich: “Natürlich bist du schlecht gelaunt, ich sehe doch, wie du GUCKST!” Dabei hatte der Mann ursprünglich nur nachdenklich-sinnierend in die Welt geblickt und dabei sein Gesicht in den “Neutral”-Modus geschaltet. Aber den kennen Frauen nicht. Neutral ist immer gleich schlecht. Wer nicht die ganze Zeit happy-go-lucky-derbe-geil-gelaunt in die Welt frohlockert, der kann ja nur übel gestimmt sein. Folge des Generves: Der Mann bekommt tatsächlich schlechte Laune.

Als wäre das noch nicht schlimm genug, bekommt das Ganze jetzt noch eine genetische Komponente. Frauen haben nämlich genetisch bessere Voraussetzungen, glücklich zu sein, wie jetzt eine Studie zeigte. Das Gen Monoaminoxidase A, kurz MAOA, führt bei Frauen zu einer allgemein positiveren Stimmung. Bei Männern gibt es dieses Gen zwar auch, aber es wirkt sich nicht in der gleichen Weise aus. So viel zum Thema Gleichberechtigung – das Glück ist unter den Geschlechtern schon von Natur aus ungleich verteilt! Da können Sie so viel MAOAM essen, wie Sie wollen. Diese Ungerechtigkeit ist nun ein wirklich guter Grund schlechte Laune zu bekommen.

Na, was soll’s. Immerhin wissen Sie jetzt, was Sie zu Ihrer Angebeteten sagen können, wenn die mal wieder an Ihrer Laune herummäkelt: “Mein lieber Monoaminoxidase-Hase, nun mach mal halblang! Es kann ja nicht jeder genetisch auf Glück gepolt sein.” Und dann nehmen Sie sich Ihr naturgegebenes Recht auf eine genetisch bedingte Dreckslaune und kosten sie voll aus.

Facebook Twitter

Bye-bye, “Big Boss”! Heute werden nur noch schlanke Männer Chef

Kennen Sie noch das Klischee vom dicken Boss? Dicker Bauch, dicke Zigarre, dicker Benz? Machen Sie ein Foto, wenn Sie noch einmal einen sehen. Denn die Spezies ist nicht nur unglücklich mit ihrem Sex-Leben – sie findet auch keine Arbeit mehr. Eine Studie zeigte jetzt, dass übergewichtige Männer nicht nur größere Schwierigkeiten haben, einen Job zu finden – sondern auch seltener für Beförderungen auf Führungspositionen vorgesehen werden. Die Personaler trauen ihnen schlicht weniger zu. Bye-bye, Big Boss!

Ich weise hier ausdrücklich darauf hin, dass niemand aufgrund seines Äußeren diskriminiert werden darf, und lege eine Protest-Schweigezeile für unsere beleibten Brüder ein.

________________________________________________.

Nun möchte ich aber auch betonen, dass es nicht wirklich gesund ist, Übergewicht mit sich herumzutragen, und dass eine korpulente Statur tatsächlich nicht gerade Disziplin und eisernen Willen ausstrahlt. So viel Verständnis habe ich dann doch für die Personalentscheider, gerade wenn es um Führungsposten geht.

Allerdings zeigen doch die BMI-Biographien vieler Bosse und Politiker, dass es vor allem nach Erreichen eines gewissen Status immer schwieriger wird, schlank zu bleiben. Die meisten Bosse werden erst big, nachdem sie Chefs geworden sind. Scheint also kein besonders gesunder Beruf zu sein. Und es sieht nicht so aus, als ob sich am Job-Profil der Machtmänner viel ändert. Darum sage ich: Egal ob Sie schlank sind oder nicht – bewerben Sie sich nur für einen Chefposten, der Ihnen erlaubt, so zu bleiben wie Sie sind.

Facebook Twitter

Vorsicht beim Club-Sex! Fruchtbare Frauen tanzen schöner

Gehen Sie am Wochenende in einen Club? Schön, schön.

Aber nun bitte ich Sie um ein wenig ehrliche Selbstkritik: Sie gehen doch nicht in erster Linie in einen Club, um zu tanzen, oder? Nein, Sie gehen in erster Linie dorthin, um Frauen beim Tanzen zuzuschauen. Und wenn es sich ergibt, tanzen Sie mit. Aber zunächst stehen Sie da an der Tanzfläche, völlig vereinnahmt von den kreisenden und bebenden Bewegungen der Club-Chicas, und Ihr Bier wird warm in Ihren Händen, denn Sie träumen davon, dass Sie von einer dieser Tänzerinnen angekreiselt und angebebt werden…

Aber welche? Hmmm. Ganz pragmatisch erstellen Sie erst einmal in Gedanken eine Top Ten der am besten tanzenden Frauen. Also die Blonde mit der Hüftjeans ist definitiv Top 3, aber die Dunkelhaarige mit dem engen T-Shirt immerhin noch Top 5… Gut so, machen Sie mal! Und dann heißt es: Finger weg von allen Frauen aus diesen Women’s-Dance-Charts! Denn jede dieser zehn ist für einen One-Night-Stand vollkommen ungeeignet. Warum? Nun, die Gefahr, dass sie schwanger wird ist einfach zu groß. Nein, nicht weil die da gerade einen Fruchtbarkeitstanz aufführen.

Eine Studie der Universität Göttingen zeigte zuletzt: Fruchtbare Frauen tanzen schöner. Im Versuch bewerteten Männer die Tänze von Frauen in der Phase rund um den Eisprung als attraktiver als in den “unfruchtbaren Tagen”. Eine andere Studie zeigte, dass Lap-Dancer an ihren fruchtbaren Tagen signifikant mehr Trinkgeld erhalten. Also: Vorsicht beim Antanzen! Enttäuscht? Nicht doch! Nehmen Sie es leicht. Sie haben jetzt die Wahl zwischen zwei Leitsätzen.

Leitsatz A: “Sex ist auch nicht alles.” Schauen Sie einfach weiter zu, ohne Hintergedanken. Genießen ohne Paarungsstress, ist doch auch nett.

oder

Leitsatz B: “Tanzen ist auch nicht alles.” Wählen Sie einfach diese eine attraktive Frau, die zwar nicht so toll tanzt, dafür aber immer wieder interessiert in Ihre Richtung schaut…

Schönes Wochenende!

Facebook Twitter

Durst ist schlimmer als Sehnsucht: Verheiratete Frauen trinken mehr als Single-Frauen

Laden Sie öfter mal Frauen auf einen Drink ein? Überlegen Sie sich das gut! Sie ahnen ja nicht, wohin das führen kann.

Ihre grundsätzliche Vorstellung zu Frauen und Alkohol geht ja wahrscheinlich so: Sie sprechen sie an, Sie plaudern, Sie laden sie zu einem Drink ein. Und dann vielleicht zu noch einem. Und dann sagt sie: “Du willst mich wohl abfüllen, was? Musst du gar nicht. Komm wir gehen zu mir.” Dann gehen Sie mit zu ihr, dann sind Sie ein Paar. Ein glückliches Paar, das wie von Sinnen den sexuellen Genüssen frönt. Und im Laufe der Beziehung braucht es dafür natürlich immer weniger Drinks, weil Sie sich ausschließlich aneinander berauschen. Haben Sie gedacht. Tatsächlich trinkt sie immer mehr, je länger sie mit Ihnen zusammen ist.

Verheiratete Frauen trinken mehr Alkohol als Single-Frauen. Das ist nun wissenschaftlich belegt.

Jetzt fragen Sie sich: Warum trinkt sie? Um Sie zu ertragen? Weil Sie es ihr servieren? Weil Sie ihr etwas vortrinken? Weil sie sich nun nicht mehr in Zurückhaltung üben muss? Weil Sie sich ja wohl kaum von ihr scheiden lassen oder trennen, bloß weil sie mal laut singend und nur mit einer Kochschürze bekleidet auf dem Balkon steht?

Nun, bis auf den ersten und den letzten Punkt wohl alles ein bisschen. Der Hauptgrund ist, dass Männer tendenziell mehr Alkohol trinken als Frauen – und dass die meisten Frauen sich dem Trink-Niveau ihrer (Ehe-)Männer anpassen. Nun trinken Männer derselben Studie zufolge in der Ehe meist viel weniger denn als Singles – aber immer noch genug, um den Konsum ihrer Frauen anwachsen zu lassen, wenn diese sich anpassen. Es liegt also auch irgendwie an Ihnen. Verzwickt.

Nun könnten Sie sagen: “Ist die doch selbst schuld, die Schluck-Eule – das Leben ist einer der härtesten Drinks.” Sie könnten sich aber auch an den ersten gemeinsamen Abend erinnern, mit ihr in denselben Club gehen, sie auf den gleichen Drink einladen, ihr auf die gleiche Weise in die Augen sehen, mit ihr auf die gleiche Weise flirten, ihr erneut den gleichen zweiten Drink bringen – und kurz bevor sie ansetzt, beim Barkeeper den dritten zu ordern, sagen Sie: “Erinnerst du dich? Du sagtest, ich muss dich gar nicht betrunken machen…” Und dann nehmen Sie die Frau Ihrer Träume wieder mit nach Hause.

Wenn sie allerdings absolut auf dem dritten Drink besteht, sollten Sie nicht den Erzieher raushängen lassen. Besteht sie dann auch auf dem vierten bis elften, und schwatzt sie anschließend noch dem Barkeeper seine Schürze ab und klettert auf den Tresen, haben Sie ein echtes Problem.

Facebook Twitter

Würden Sie die Pille für den Mann nehmen? Auch wenn sie “untenrum” etwas schrumpfen lässt?

Angeblich sind wir nur noch wenige Schritte von der Pille für den Mann entfernt. Nein, ich meine nicht den Start der Bundesliga-Saison 2012/2013. Es geht um die Verhütungspille für den Mann. US-Forscher haben da jetzt einen vielversprechenden Ansatz gefunden. So langsam müssen wir uns die Frage stellen: Wollen wir das Ding schlucken?

Klar, aus reiner Bequemlichkeit wäre das schon okay, zumal der jetzt entdeckte Stoff nicht in den Hormonhaushalt eingreifen soll, also mutmaßlich wenige  Nebenwirkungen hätte. Allerdings ist ein zu erwartender Nachteil: Es wird weniger Sperma produziert und darum schrumpfen womöglich Ihre Hoden. Da könnte man großmütig sagen: Ärgerlich, aber erträglich. Können Sie wieder öfter enge Jeans tragen. Aber Vorsicht, liebe Forscher!

Versuchen Sie mal, einem Mann irgendein Präparat aufzuschwatzen, und lassen nebenbei die Bemerkung fallen, dass davon untenrum etwas schrumpft. Egal WAS da schrumpft: Ein so schnelles und so lautes “WIE BITTE?!” haben Sie noch nie gehört. Da ist der Mann hopplahopp auf dem Wachturm, Gewehr im Anschlag. “Wie schrumpfen, wer schrumpfen, was schrumpfen?!”

Da können Sie dann mit den dollsten Argumenten kommen, dass das Schrumpfen des einen nichts mit dem Schrumpfen von etwas anderem zu tun hat: Der Keim der Angst ist gesät. Frauen können das wahrscheinlich schwer nachvollziehen, diese Schrumpfangst, diese Panik vor dem untenrum Zu-klein-Sein. Die träumen doch alle davon, in die 25er Zara-Jeans hineinzupassen…

Dann wählen wir halt ein Beispiel obenrum: Hätten Frauen je die Pille genommen, wenn ihnen gesagt worden wäre, dass davon, sagen wir, ihre Brüste bedeutend kleiner werden? Einige sicher nicht. Einige andere hätten ihrem Freund davon erzählt. Und der hätte was gesagt? Genau: “WIE BITTE?!” Wachturm, Gewehr, wie, wer, was. Und dann wär’s wieder nix geworden mit der Pille.

Nee, Leute. ich glaube, das mit dem Schrumpfen müsst ihr noch korrigieren. Sonst wird die Pille ein Flop.

Facebook Twitter

Manche Männer sind Schweine – aber müssen darum alle so behandelt werden?

Machen wir ein kleines Männer-Diskriminierungs-Ratespiel: Welche dieser Meldungen ist richtig?

a) In irischen Kneipen dürfen Männer nicht in der Nähe der Bierzapfanlage sitzen. So soll verhindert werden, dass sie sich einfach unter den Hahn legen und volllaufen lassen.

b)  Bei australischen Fluggesellschaften gibt es eine Richtlinie, nach der Männer im Flugzeug nicht neben allein reisenden Kindern sitzen dürfen. So sollen sexuelle Übergriffe auf die Kinder verhindert werden.

c) In japanischen Restaurants werden neuerdings Nasenklammern an Frauen verteilt, wenn Männer das Lokal betreten, damit die Damen sich vom Gestank der Männer nicht gestört fühlen.

d) Immer mehr französische Apartment-Vermieter lehnen Männer als Gäste ab, weil die bekanntlich nie aufräumen und putzen.

e) Ein koreanischer Fernseher-Hersteller testet TV-Geräte für Männer, die nur einen Sender empfangen: einen Sportkanal.

Wir wissen ja, dass alle Männer unordentliche, stinkende, saufende, sportgeile Triebtäter sind. Und zwar ALLE Männer! Aber dass es mal soweit kommt… Die richtige Lösung heißt nämlich b). Und wenn in australischen Fliegern vollkommen harmlose Männer versehentlich neben Kindern platziert wurden, mussten die  aufstehen. Sie wurden vom Kabinenpersonal vor den versammelten Passagieren ihres Platzes verwiesen. Begründung: Sie dürften nicht neben einem Kind sitzen. Noch besser wäre gewesen zu sagen: “So einer” darf nicht neben einem Kind sitzen. Hallo? Natürlich muss Übergriffen vorgebeugt werden – aber alle Männer unter Generalverdacht stellen? Och, nö.

Ich mache darum jetzt mal ein bisschen Anti-Werbung: Wenn Sie mal in Australien sind, fliegen Sie nicht mit Qantas, Jetstar, Virgin Australia und Air New Zealand. Das erspart Ihnen mögliche Peinlichkeiten.

Facebook Twitter

Vorsicht vor Kuschel-Tropfen! Oxytocin-Nasenspray soll Männer handzahm machen

Das Knuddelhormon Oxytocin wurde an dieser Stelle ja bereits mehrfach behandelt. Dieser Stoff macht Männer angeblich zu Kuschelbären und die Welt noch flauschiger, als sie ohnehin schon ist. Auch dass mit dem Gedanken gespielt wird, dieses Hormon in Nasensprays zu verabreichen, um Männern mehr Mitgefühl einzusprühen, habe ich berichtet.

Jetzt haben Forscher das tatsächlich ausprobiert!

Und siehe da, Männer, die mit Oxytocin-Nasenspray behandelt wurden, waren im Streit weniger angriffslustig, gingen mehr auf ihre Partnerin ein, verhielten sich ruhiger und mitfühlender.

NA, DAS IST JA GANZ TOLL!

Ich glaube, es hackt!! In der Klinik heißt so etwas ruhigstellen! Machen wir das im 21. Jahrhundert jetzt so? In Situationen, wo der oder die Liebste nicht so spurt, wie er oder sie soll, rücken wir den Leuten mit irgendwelchen Substanzen zu Leibe?! Lassen sich da nicht mit Opium oder K. O.-Tropfen noch viel massivere Effekte erzielen? ”Komm, Schatz, nimm deine Tropfen, du weißt, es ist besser für mich!”

Nee, nee, Leute, das darf ja wohl nicht deren Ernst sein. Ich rate Ihnen in der kommenden Erkältungssaison zu allergrößter Vorsicht. Wenn Ihre Liebste Ihnen bei einem Schnupfen plötzlich höchst fürsorglich irgendwelche neuen Nasentropfen anbietet, verlassen Sie sofort das Haus, verstecken sich in einer Kneipe und nehmen einen tiefen Zug aus Ihrem Testosteron-Inhalator!

Facebook Twitter

US-Studie: Stoff in Seife und Zahnpasta lässt Ihre Muskeln schlappmachen

Ein in fast jeder Zahnpasta enthaltener Stoff beeinträchtigt die Funktion Ihrer Muskeln. US-Forscher haben entdeckt, dass Triclosan im Versuch mit Mäusen bereits nach Minuten massiv die Herzfunktion stört und den Tieren fast 20 Prozent ihrer Körperkraft raubt. Triclosan – andere mögliche Bezeichnungen: TCS, Triclosanum, 5-Chlor-2-(2,4-dichlorphenoxy)-phenol, Irgasan - ist auch in anderen gängigen Kosmetikprodukten enthalten, etwa in Seifen und Sprays, und dient vorrangig als Bakterienkiller.

Man muss wohl dazu sagen, dass die Forscher  den armen Biestern das Zeug direkt in den Herzbeutel injiziert haben, das ist eine eher untypische Gebrauchsform für Zahnpasta. Außerdem wiegt eine Labormaus etwa ein 1600-stel von Ihnen, da knallt jede Chemikalie etwas mehr. Aber schön ist das alles nicht. Nicht nur für die Mäuse.

Denn wenn diese Meldung die Runde macht, sehe ich schwarz. Kariesschwarz. Wer braucht schon schöne Zähne, wenn er Watte-Ärmchen und einen Waschbär-Bauch hat? Bevor ein Mann sein geliebtes Sixpack der Zahngesundheit opfert, macht er es doch lieber umgekehrt. Die Folge: Eine Armada zahnloser Muskelmänner schmatzt sich bald durchs Land.

Nein, Männer, das darf nicht sein. Verfallen Sie nicht in Panik! Putzen Sie sich weiter brav die Beißer. Solange wie Sie sich nicht gleich eine Tube Zahnpasta direkt in den Herzbeutel injizieren, besteht kein Grund zur Beunruhigung. Von Arnold Schwarzenegger ist nicht bekannt, dass er sich nie die Zähne geputzt hat, auch von Top-Athleten ist so etwas nicht zu hören. Wobei… Top-Athleten… Zahnpasta… Da war doch etwas….

Ui. Uiuiui. Eines ist klar: Egal, was bei der Sache herauskommt – der Fall Dieter Baumann muss jedenfalls komplett neu aufgerollt werden…

Facebook Twitter

Dicke, reiche Männer sind unzufriedener als dicke, arme Männer – aber keiner ist so unzufrieden wie dicke Frauen

Kennen Sie das Klischee vom dicken, reichen Mann? Der sagt: “Ich muss nicht schön sein, ich habe innere Werte. Und meine Brieftasche erst recht.” Dieser nicht ganz grundsympathische Kerl ist nicht annähernd so zufrieden, wie er tut.

Eine Studie mit Übergewichtigen ergab jetzt, dass 78 Prozent der dicken, reichen Männer mit ihrem Gewicht unzufrieden waren. Bei den Geringverdienern haderten hingegen nur 47 Prozent mit ihrem Übergewicht. Das kann verschiedene Gründe haben: Vielleicht müssen die Kerle mit weniger Kohle einfach mehr malochen und haben daher keine Zeit, sich Gedanken über ihr Gewicht zu machen. Oder sie verstehen gar nicht, dass Übergewicht nicht so toll ist. Oder sie machen sich einfach keinen Kopp.

Auf der anderen Seite waren - unabhängig von Einkommen und Status – 79 Prozent aller übergewichtigen Frauen mit ihrer Figur unzufrieden. Da mag man nun spekulieren, ob vielleicht bei Frauen die inneren Werte der Brieftasche nicht so viel nützen. Man darf aber auch die Frage stellen, ob nicht vielleicht generell fast alle Frauen mit ihrer Figur unzufrieden sind, egal wie dick oder dünn oder reich oder arm sie sind. Oder wie oft haben Sie schon eine Frau sagen hören, dass sie mit ihrer Figur rundum total zufrieden ist? Nein, gesäuselte Aussagen aus Du-darfst-Werbespots zählen nicht. Also wie oft? Eben.

Bleibt am Ende die Erkenntnis, das Geld allein nicht glücklich macht – selbst wenn Mann es im Übergewicht hat.

Facebook Twitter

Bye-bye, Magermodels: In schweren Zeiten lieben Männer schwerere Frauen

Werden Sie durch diese elfenhaft dünnen Models auch immer so verunsichert? Geht mir ebenso. Immer wenn ich eines dieser Feen-Wesen sehe, werde ich so… hungrig. Aber die Zeiten der Magermädchen sind jetzt ja vorbei. Denn jetzt haben wir Krise, da ist mollig angesagt. Klingt widersinnig? Ist es nicht.

Bei einer Studie der Westminster-Universität in London hat sich gezeigt, dass Männer in stressigen Zeiten auf dickere und schwerere Frauen stehen. Männer, die im Versuch Stress ausgesetzt wurden, wählten anschließend aus einer Reihe von Fotos mehrheitlich die kräftigeren Frauen als die attraktivsten. Das ist wohl mit der Evolutionsgeschichte zu erklären. Wohlgenährte Frauen bedeuten: Genug Nahrung, stabile Gesundheit und bessere Chancen auf Fortpflanzung. Ergo: Zuhause! Vielleicht erhoffen sich die Kerle auch Hilfe beim Niederringen des Mammuts?

Es wäre interessant gewesen zu wissen, wie viele der getesteten Männer ohnehin auf Frauen mit weiblichen Rundungen stehen. Ich glaube nämlich, dass das insgeheim der Mehrheit der Männer tut. Noch interessanter wäre es gewesen, mit deklarierten Magermodel-Verehrern zu arbeiten: Wenn die letztlich unter Stress auch alle zur Vorliebe für weibliche Formen konvertiert wären, wäre ich restlos überzeugt gewesen.

Aber egal, jedenfalls gilt der Grundsatz: Schwere Zeiten, schwerere Frauen. Es gibt also auch Gründe, die Krise zu lieben…

 

Facebook Twitter