Trendpapst Matthias Horx sieht die Ergebnisse seiner Studie “Sex-Styles 2010″ bestätigt. 2007 hatte er sich im Rahmen dieser Auftragsarbeit für einen namhaften deutschen Dildo-Bauer durch deutsche Betten gewühlt. Auch durch Ihres? Ich jedenfalls fühlte und fühle mich damals wie heute etwas unterrepräsentiert, wenn ich mir die von ihm entdeckten “Sexstyle”-Typen durchlese:
- Die überinformierten Einsteiger (14- bis 20-jährige Mädchen und Jungen)
- Die Young Experimental Couples (20- bis 35-jährige Pärchen)
- Cool Cats (20- bis 35-jährige Frauen)
- Pleasure Parents (verheiratete Paare zwischen 35 und 45 mit einem Kind)
- High Performer (30- bis 50-jährige Menschen)
- Lover Ladies (Frauen ab 40 Jahre mit höheren Einkommen)
- Sex Gourmets (Menschen ab 50 Jahren)
Ich will es gar nicht spezifischer, sondern einfacher. Mir fehlen da genau zwei Kategorien:
1.) Männer
2.) Frauen
Ist doch seltsam: In jeder Studie wird mittlerweile nach Mann und Frau differenziert. Wir wissen jetzt sogar, dass US-amerikanische Männer lieber Android-Smartphones nutzen und US-Frauen eher das iPhone. Aber ausgerechnet in einer Sex-Studie geht das nicht?
Na, was soll’s. Hier sind meine Vorschläge für weitere “Sexstyles”:
- Pragmatic Performers: abgeklärte 18-bis 45-Jährige, die Sex nur noch gegen Geld, für eine Film- oder TV-Rolle oder im Austausch gegen das Erreichen der nächsten Runde bei einer Casting-Show haben
- Frustrated Masturbators: Stammgäste auf Hardcore-Porno-Seiten, die nur noch selbst Hand anlegen
- Botox Politicians: Staatslenker, die mehr erigieren als regieren
- Resterampensäue: angetrunkene Männer, die konsequent jeden Samstagabend beim letzten Song in der Kneipendisco ein letztes Mal alles geben, um abzuräumen, was noch so im Laden steht
- Doornkaat-Divas: Frauen, die konsequent jeden Samstagabend beim letzten Song in der Kneipendisco am Tresen stehen und auf ihren Prinzen warten

Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Textchef von Men's Health, über Männer-