Stellen Sie sich folgende Situation vor: Sie sind in einer Bar. Sie sehen eine tolle Frau, sammeln all Ihren Mut und sprechen sie an. Die Frau mustert Sie von oben bis unten, lächelt müde und sagt: “Mach die Fliege, Kleiner!” Und was tun Sie? Sie verziehen sich und bestellen sich erst einmal noch einen Drink. Dann noch einen und noch einen. Bis es nicht mehr so schlimm ist. Und damit tun Sie genau das, was die Frau sagt. Genauer als Sie denken.
Denn so ein Verhalten könnte tatsächlich aus einem Fliegenhirn entstammen. Ich will Sie gar nicht beleidigen, nein, lesen Sie selbst:
Forscher von der University of California (San Francisco) haben jetzt in einer neuen Studie gezeigt, dass männliche Fruchtfliegen sich mit Alkohol trösten, wenn sie von Weibchen abgewiesen werden. Hatten die Männchen nach der Sex-Abfuhr die Wahl zwischen normalem und Ethanol-haltigem Futter, stürzten sie sich auf den Alkohol. Der Grund: Sowohl Sex als auch Alkohol beeinflussen den Gehalt an Neuropeptid F im Gehirn der Fliegenmänner. Ohne Sex wird davon weniger gebildet. Dadurch wächst das Verlangen nach Alkohol. Ob das bei uns auch genau so ist? Egal.
Ich sage: Machen Sie ihr nicht die Fliege! Seien Sie kein Fliegenhirn! Versuchen Sie es in einer anderen Bar, bei einer anderen Frau. Und vor allem: Mit anderen Getränken.

Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Textchef von Men's Health, über Männer-