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Tag: JensHealth tagged with 'Alkoholkonsum'

Wie die Männer-Nachrichten, so das Männerleben – oder hoffentlich auch nicht

Manchmal erzählen die Neuigkeiten des Tages ein ganzes Leben, sehen Sie selbst. Hier zunächst der Health-News-Ticker von heute Morgen:

+++ Leidet eine schwangere Frau an hohem Blutdruck, kann das den IQ ihres Kindes senken. +++ Der Verzehr von Tomaten senkt das Schlaganfall-Risiko. +++ Junge Eltern erhöhen nach der Geburt ihres Kindes ihren Alkoholkonsum. +++ Eine schottische Wetterfee steht auf männliche Achselhöhlen. +++ Kaffee-Trinken macht möglicherweise blind. +++ Die Europäer schauen mehr Pornos als je zuvor. +++ Eine Protein-Mutation sorgt dafür, dass jeder 20. Mann Spermien mit zu kurzen Schwänzen produziert. +++

Zum letzten Punkt mag mancher sagen: Solange das nur die Spermien betrifft, ist doch alles okay. Aber nun stellen Sie sich mal vor, die schottische Wetterfee verknallt sich ausgerechnet in Ihren Achselgeruch, Sie beide wollen Kinder – aber irgendwie klappt es nicht. Sie wird nicht schwanger. Als klar wird, dass es nicht an ihr liegt, spüren Sie den wachsenden Druck, es wird immer schwieriger für Sie, Ihren Mann zu stehen. Ihre liebste Wetterfee fährt beim Sex alle Geschütze auf, lässt Sie sogar währenddessen Pornos anschauen (was den europäischen Anbietern die höchsten Downloadraten ihrer Geschichte beschert). Aber es klappt einfach nicht. Schließlich stellen Ärzte fest, dass Sie einer von den armen 5 Prozent mit den zu kurzen Schwänzen… – ähm: einer von den armen 5 Prozent mit den Spermien mit den zu kurzen Schwänzen sind. Owei, oweh. Furchtbar.

Aber wahrscheinlich würden die Ärzte ein Mittel dagegen finden, so dass es doch irgendwie klappt, und die Wetterfee wird schwanger. Die Schwangerschaft verändert sie, sie ist ständig nervös, unruhig, unter Strom. Sie ermahnen sie: “Jetzt beruhig dich doch mal, sonst wird unser Kind doof, wegen deinem Blutdruck!” Und Sie füttern sie permanent mit Tomaten, denn was einen Schlaganfall vorbeugt, kann ja bei Bluthochdruck nicht verkehrt sein. Irgendwie überstehen Sie die Zeit und das Kind wird geboren. Alle sind glücklich. Von Erholung aber keine Spur. Fortan sind auch noch die Nächte unruhig, sie können nachts vor Nervosität und Kindergeschrei nicht schlafen und bekommen tagsüber vor Müdigkeit die Augen kaum auf. Also erhöhen Sie erstmal Ihren Alkoholkonsum, um besser einschlafen zu können, und tagsüber trinken Sie Kaffee, bis Sie blind werden.

Puh, ein Glück, dass das alles nur Nachrichten sind – und nicht das wahre Leben. ;-)

Alkoholkonsum in der Paarbeziehung: Komatrinken ist ansteckend!

Es muss an den anstehenden Feiertagen liegen – hier flattern irgendwie nur noch Meldungen zu übermäßigem Alkoholkonsum und dessen Wirkung ein. (Hicks.)

Eine Studie der kanadischen Dalhousie University legt jetzt nahe, dass der Drang, sich spontan extrem zu betrinken, innerhalb einer Paarbeziehung übertragbar ist. Sprich: Bierdurst ist ansteckend! Die Forscher stellten fest, dass, wenn einer der Partner – egal ob Mann oder Frau – das Komatrinken beginnt, der andere bald nachzieht.

Das könnte sich als nützlich erweisen. Wenn Ihre Angebetete Sie mal wieder auf eine dieser ewig langweiligen Prosecco-Partys schleift und anschließend für Ihren übermäßigen Alkoholkonsum kritisiert, dürfen Sie endlich auch mal sagen: “Es ist alles deine Schuld!” Oder: “Du hast doch angefangen!” Besser ist natürlich, Sie lassen sich gar nicht erst anstecken. Oder mitschleifen.

Achtung: Für Männer und Frauen, die sich gerade erst kennengelernt haben, gelten diese Ergebnisse nicht! Wenn Sie also eine schöne Unbekannte auf ein, zwei, drei oder mehr Drinks einladen wollen, sagen Sie keinesfalls: “Hey, ich würde dich gerne etwas anstecken und hoffe, du verträgst einen ordentlichen Schluck…!”