Gebraucht-zurück-Manie

Liebe Männer, bitte bestellen Sie nicht online eine teure Klobürste, benutzen sie 10 Tage und schicken sie dann wegen Nicht-Gefallens zurück. Das tut man nicht.

Machen Sie auch nicht? Gut so – aber irgendwer muss es machen, sonst würden sich die Online-Händler nicht so massiv über die Rücksende-Manie ihrer Kunden beklagen. Demnach befanden sich unter den gebraucht zurück geschickten Produkten Lippenstifte, Abendkleider, Kontaktlinsen – und eben auch WC-Bürsten.

Fehlen eigentlich nur noch Unterhosen und Windeln. Wie kommt man auf so eine Idee – wenn man nicht gerade den Online-Händler persönlich überhaupt nicht leiden kann? Und was schreibt man in den Retourenschein unter „Grund für die Rückgabe“? Ein paar Ideen:

– Getragenes Abendkleid: „Statt meiner Freundinnen Susi, Anna, Nico, Tina, Lara, Sonja, Petra, Carolin und Ulle hat jetzt doch nur die Nico geheiratet – dafür lohnt sich doch kein ganzes Kleid, oder? P. S.: Bei Ulle sieht es noch ganz gut aus,  aber wenn, dann erst im nächsten Frühjahr. Ich melde mich dann wieder.“

– Benutzter Lippenstift:  „Sieht auf den Badezimmerspiegel ganz anders aus als wie auf die Bilder in Internetz.“ Oder schlicht: „Schmeckt nicht.“

– Laufschuhe: „Eignen sich doch nicht für die Schlamm-Schotter-Mist-Melange bei mir hinterm Hof.“

– Kontaktlinsen: Haben schon nach 10 Tagen angefangen zu brennen, obwohl ich sie immer schön sauber gelutscht habe.“

– WC-Bürste: „Sie sehen es ja selbst, zwischen den Borsten bleibt immer alles hängen.“

Na, Mahlzeit – und ein schönes Shopping-Wochenende!



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