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Gehen Sie heute schön was trinken oder sich wen schön trinken – oder vielleicht sogar beides?

Es ist eine gute Idee, abends was trinken zu gehen, wenn Sie auf der Suche nach einer Partnerin sind. Da treffen Sie bestimmt jemanden. Und selbst wenn Ihnen keine Kandidatin sofort gefällt, wie sagt doch der Volksmund: Man kann sich jede Frau schönsaufen. Ja, das ist uncharmant, natürlich, aber es funktioniert ja auch umgekehrt für Frauen bei Männern – und es wird genau so oft praktiziert. Nur die Wahl der Waffen unterscheidet sich: Er nimmt Bier, sie Prosecco  und diese Alkoholika leisten somit große Dienste bei der Erhaltung unserer Art. Nun haben Forscher der University of Bristol herausgefunden, dass das Schöntrinken auch auf eine andere Weise funktioniert. Wer in Maßen Alkohol zu sich genommen hat, wirkt auf andere Menschen attraktiver. Ist das nicht toll? Sie können sich also auch sich selbst schönsaufen!

Die Forscher liefern dafür eine recht plausible Erklärung: Alkohol entspannt die Gesichtszüge, bringt die Leute zum Lächeln und lässt die Pupillen auf eine attraktivere Größe anwachsen. Außerdem wird  die Gesichtsfarbe rosiger, was jeden gesünder erscheinen lässt. Bier oder Wein verwandeln also ihr angespanntes Alltagsgesicht in ein relaxtes Urlauber-Antlitz. Wer bestellt denn da noch Mineralwasser?

Allerdings ist die Vokabel “schönsaufen” hier wohl unangebracht. “Schönnippen” trifft es eher. Denn die Forscher können auch ziemlich genau sagen, welche Menge Alkohol diesen Beauty-Effekt hat: Ein Glas Bier oder ein Glas Wein. Wer so viel trinkt wie ein Kneipen-Profi, wirkt dann eben auch so. Ob Ihnen ein Gläschen für den ganzen Abend genügt? Hm. Überlasse ich mal Ihnen. Wenn es nicht reicht, haben Sie ja immer noch die Möglichkeit, der Frau ein paar Gläser Prosecco mehr auszugeben – das macht Sie in ihren Augen ja auch hübscher. Obwohl… Eigentlich haben Sie das gar nicht nötig.

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Die Männer und die Frauen und die sagenhafte Tür des Schicksals

Seit Jahren schon bin ich der Überzeugung, dass der Dreh- und Angelpunkt im Verhältnis der Geschlechter die Tür zu einem Restaurant ist. Hier entscheidet sich alles. Hält der Mann die Tür für die Frau auf, ist er ein Gentleman – aber er sagt damit auch: Ich traue dir nicht zu, diese Tür allein zu öffnen, weil du nur eine schwache Frau bist. Hält er die Tür bewusst nicht auf, wird er als Rüpel beschimpft, selbst wenn er es aus Gründen der Geschlechtergleichheit tut. Während der Mann also den inneren Kampf um diese Positionen mit sich austrägt, verhungern beide vor dem Lokal.

Jetzt kommt von der Northeastern University in Boston eine Nachricht, die dem Ganzen die Krone aufsetzt. In einer Studie meinen Forscher entdeckt zu haben, dass Gentlemänner, die Frauen die Tür aufhalten  oder ihnen bei Kälte ihre Jacke um die Schultern legen, in Wahrheit komplette Sexisten sind. Sie sind natürlich keine Frauenhasser – die Forscher sprechen hier von “benevolent sexism”, also wohlwollendem Sexismus. Dieser sei aber fast noch schlimmer als der feindselige Sexismus, so die Wissenschaftler, denn er sei verlogen und hinterhältig. Wohlwollend sexistische Männer sähen Frauen letztlich nur als dumme, unfähige Dinger, die im Leben allein nichts auf die Reihe kriegen. Der Wunsch dieser Männer, sich für ihre Frauen aufzuopfern, ihnen zu helfen und sie zu unterstützen, sei letztlich nur Ausdruck ihrer Überheblichkeit und Arroganz. Wow. Und das alles nur, weil ein Mann einer Frau die Tür aufhält.

Also zurück zur Restauranttür. Was tun Sie – aufhalten oder abwarten? Was sind Sie – sexistischer Gentleman oder manierenloser Rüpel? Tja, da bleibt nur eine Möglichkeit: Mehr weibliche Mitbestimmung. Also sagen Sie zu Ihrer Begleiterin: “Wenn ich jetzt diese Tür für dich aufhalte, bin ich nach Ansicht namhafter Wissenschaftler ein wohlwollender Sexist. Wenn du das zulässt, setzt du dich dem Verdacht aus, dass du ein dummes, unfähiges Ding bist, das im Leben allein nichts auf die Reihe kriegt. Soll ich sie öffnen – oder machst du es lieber selbst?” Und wenn sie dann darauf besteht, dass Sie ihr die blöde Tür aufhalten, haben Sie gleich einen neuen Spitznamen für sie..

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Für eifersüchtige Männer gilt wie für Fußball-Fans: Schmähgesänge sind okay, Pöbeleien aber nicht

Für eine gelungene Partnerschaft braucht es die unglaublichsten Dinge. Da kommt es nicht nur auf Ihre Treue, Ihre Leidenschaft und Ihr virtuoses Hüftkreisen an, sondern tatsächlich auch auf Ihre Eifersucht. In übertriebener Form kann sie eine Beziehung zerstören – sie kann aber auch zuträglich sein. Denn Frauen mögen laut Umfrage einer Partnerbörse zwar meist keine Eifersuchtsdramen – aber sie stufen ein gewisses Maß an Eifersucht durchaus als charmant ein. So finden es 72 Prozent der Frauen ”völlig in Ordnung, wenn es einem nicht völlig egal ist, was der Partner tut. In Maßen kann man das ruhig zeigen.” Aber wie sind Sie nun auf charmante Weise eifersüchtig? Nein, nicht so, dass Ihre eigene Liebste Sie als gewaltbereiten Stalker empfindet. Besser: Humorvoll die Nachteile des Rivalen herausstellen. Drei Szenarien:

a) Grund für Ihre Eifersucht: Der unglaublich sportliche, unfassbar gut aussehende Yoga-Lehrer aus ihrem Body-Studio
Sie sagen: ”Ja, der ist genau richtig für dich. Ihr könnt euch prima gegenseitig Schminktipps geben und einander Zöpfe flechten, und er kann dir immer tolle Leggings leihen.”

b) Grund für Ihre Eifersucht: Dieser waaahnsinnig engagierte Sozial-Triebtäter im Norwegerpulli, der sie mit seinen tollen Polit-Projekten beeindruckt
Sie sagen: “Ja, mit dem kannst du bestimmt wilde Nächte erleben – beim Plakate-Kleben, Flugzettel-Drucken und  An-Eisenbahngleise-Ketten. Und tagsüber wirbst du 12 Stunden lang in der Einkaufsstraße neue WWF-Abonnenten.”

c) Grund für Ihre Eifersucht: Der neureiche Nachbar, der ihr aus seinem Maserati hinterherhupt
Sie sagen: ”Ist das wirklich dein Typ? Den interessiert an einer Frau doch nur, ob sie stabil kniet, farblich zu seinen Autositz-Bezügen passt und auf Cocktail-Partys eine gute Figur macht.”

In jeder Situation wird sie dann fragen: “Was ist los? Du bist doch nicht etwa eifersüchtig?” Sofort wenden Sie sich ab und sagen patzig: “Ach, Quatsch! Auf so einen doch nicht!” Daraufhin sagt sie: “Doch, du BIST eifersüchtig! Wie süß!” Und dann liegt es an Ihnen, ihr zu zeigen, wie süß Sie sind.

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Niemals nackt zum ersten Date: Was sollte ein Mann anziehen, um anziehend zu wirken?

Haben Sie den perfekten Plan fürs erste Date? Vor allem: Wissen Sie, was Sie dazu anziehen? Eine hochsensible Frage, und die Antwort darauf fällt je nach Anlass und Ort unterschiedlich aus. Sicherlich spielen auch die Vorlieben der Frau eine Rolle. Aber die können Sie am schwersten einschätzen. Oder vielleicht doch nicht? Einfachster Tipp: Tragen Sie etwas Rotes. Verschiedene Studien legen nämlich nahe, dass nicht nur eine Frau in Rot einen hohen Attraktivitäts-Grad besitzt – auch Männer werden von Frauen als attraktiver eingeschätzt, wenn sie etwas Rotes tragen. Nun steht Rot nicht jedem, ist ja auch eine Typfrage. Ich sehe in einem roten Shirt immer aus wie ein Verkäufer im Baumarkt. Nix gegen Baumärkte, aber Sie wollen der Frau ja keinen Tapeziertisch verkaufen. Und nein, auch keine Dachlatte. Was also tun?

Eine Möglichkeit: Sie lassen sich beraten. Dafür gehen Sie in ein Geschäft mit großer Auswahl – und einer hübschen, jungen Verkäuferin. Der sagen Sie: “Seien Sie bitte gnadenlos ehrlich zu mir!” Und dann probieren Sie alles an, was Ihnen gefällt – und außerdem alles, wozu sie Ihnen rät. Dann einigen Sie sich auf einen Mittelweg. Allerdings müssen Sie dafür schon vorher für sich eruieren, welche Farben und Stile Ihnen ungefähr in den Kram passen. Das heißt, Sie müssen sich auch entscheiden, wie viel Glauben Sie diesen Studien vom sexy Mann in Rot schenken wollen…

Sie sind immer noch stark verunsichert? Eine weitere Lösung wäre, sich fürs erste Date eine ganz spezielle Location auszusuchen, bei der ein Dresscode per se vorgegeben ist. Nein, nicht der Saunaclub! Auch die Oper (Frack!) ist nicht der beste Ort zum Flirten. Aber vielleicht eine 20er-Jahre-Party (Knickerbocker-Hose, Hosenträger)? Oder ein Heavy-Metal-Gig (Jeans, Motörhead-Shirt, Lederjacke)? Ach was, Sie haben Recht. Das ist doch alles Verkleidung. Am besten gehen Sie in einem Outfit, in dem Sie sich a) wohl fühlen, das b) sowohl bei Ihrem Chef als auch c) bei Ihren Kumpels als “gut gekleidet” durchgeht. Dazu tragen Sie dann Schuhe mit roten Schnürsenkeln. Oder einfach eine Brieftasche aus feinstem bordeauxroten Leder, prall gefüllt. Wird schon schiefgehen.

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Bevor Frauen sich mit einem Mann einlassen, checken sie als erstes die Länge seines – Zeigefingers!

Sie haben ja sicherlich schon mal gehört, dass Frauen beim ersten Check eines neuen potenziellen Partners auf dessen Hände achten. Aber haben Sie auch eine Ahnung, warum sich eine Frau für die Finger eines Mannes interessiert? Wir wissen nur: Es kommt den Frauen darauf an, dass Männerhände gepflegt sind. So mancher von Ihnen mag annehmen, dass eine Frau darüber nachdenkt, was diese Hände mit ihr anstellen, und wie geschickt der Mann dabei ist. Aber eine Studie der McGill University in Montreal hat nun vielleicht eine ganz andere Interpretation gefunden. Der Finger-Blick könnte eine Art Schnell-Check sein – ob Sie für eine Beziehung taugen!

Die kanadischen Forscher wollen festgestellt haben, dass Männer, deren Zeigefinger kleiner ist als der Ringfinger, netter zu Frauen sind. Sie sind aufmerksamer, hören besser zu und streiten weniger. Männer, bei denen Zeige- und Ringfinger gleich lang sind, oder deren Zeigefinger gar länger ist als der Ringfinger, sind dagegen angeblich eher unfreundlich und unachtsam.

Sie sind eher der Langfinger, also der Lang-Zeigefinger? Und befürchten, dass Frauen das hier lesen? Keine Panik. Bevor Sie jetzt verzweifeln oder gar an sich herumschnippeln, habe ich einen Super-Tipp für Sie: Seien Sie einfach nett zu Ihrer Traumfrau. Zeigen Sie sich aufmerksam, hören Sie gut zu und streiten nicht mit ihr. Wenn Sie so charmant und zuvorkommend sind, wie ich Sie kenne, wird die Frau gar keinen Anlass haben, sich mit der Länge Ihrer Finger zu beschäftigen. Höchstens weil sie überlegt, was diese mit ihr anstellen, und wie geschickt Sie dabei sind.

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Männer sind immer schneller fertig als Frauen, dabei haben beide meistens den gleichen Appetit

Ist es Ihrer Angebeteten auch so wichtig, dass Sie beide gemeinsam fertig werden? Hält sie es auch für den Gipfel romantischer Erfüllung, wenn Sie beide zusammen zum Abschluss kommen? Findet sie es auch total wichtig, dass Sie im gleichen Moment das Besteck ablegen wie sie? Äh, wie? Ja, natürlich rede ich vom Essen. Wovon denn sonst?

Jedenfalls müssen Sie im Restaurant größere Portionen bestellen, wenn Ihnen etwas am gemeinsamen Beenden der Mahlzeit liegt. Denn Forscher haben nun gezeigt, dass Männer immer schneller essen als Frauen. Sie nehmen größere Bissen und kauen weniger gründlich als Frauen. Insofern nehmen Sie immer lieber ein etwas üppigeres Gericht als Ihr weibliches Gegenüber. Sie bestellt nur einen Salat? Dann bestellen Sie auch Salat, plus Steak und Beilage. Weiterer Vorteil: Das wird auch das Ego Ihrer Traumfrau boosten, weil sie denkt, sie isst so figurbewusst wenig. Es ist aber auch sinnvoll, Ihr Essenstempo etwas zu reduzieren – es ist weder gesund noch sexy, so zu schlingen.

Noch einmal kurz zurück zu Ihrem ursprünglichen Gedanken. Wenn Sie später in anderer Hinsicht gemeinsam zum Abschluss kommen wollen, sollten Sie genau die entgegengesetzte Taktik anwenden: Nehmen Sie für sich die kleinere Portion. Denken Sie weniger an sich als an sie, sorgen Sie eher dafür, dass sie sich rundum verwöhnt fühlt und keinen Mangel verspürt. Und nein: Versprechen Sie ihr niemals, never-ever einen “besonderen Nachtisch”. Da vergeht ihr schlagartig der Appetit.

 

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Schöne Frauen sind weniger egoistisch als schöne Männer, würden aber jederzeit den gut aussehenden Egoisten daten

Die jungen, attraktiven Exemplare sind immer die schlimmsten. Arrogant, selbstverliebt, egoistisch, überheblich, herablassend. Die halten sich alle für was Besseres. Ist doch wahr. Schon klar, über wen ich rede, oder? Genau: Über gut aussehende Männer. Eine Studie hat jetzt gezeigt: Attraktive Männer sind tendenziell egoistischer und selbstsüchtiger. Ach, Sie haben gedacht, ich spreche über Frauen? Ja, da schau her. Wissen Sie was? Bei denen brachte die Studie genau das gegenteilige Ergebnis: Den Wissenschaftlern zufolge sind schöne Frauen genau so sozial, freundlich und großzügig wie die weniger hübschen. Fairerweise muss ich hinzufügen, dass bereits andere Studien gezeigt haben, dass auch bei Frauen oft der Grundsatz gilt: Je schöner die Frau, desto egoistischer. Doch hier soll es ja um die selbstsüchtigen Männer gehen. Die Egomannen, sozusagen.

Tja. Jetzt ist es raus. So sind wir Männer also. Wir arroganten, haarigen Biester. Stellen uns morgens vor den Spiegel und sagen “Verdammte Hacke, sehe ich geil aus! Da muss ich gleich mal losziehen und ein paar hässliche Leute wie Dreck behandeln.” Und dann ziehen wir enge Jeans an und gehen auf hohen Hacken ins Büro. Im Ernst: Das glaubt doch niemand. So tickt doch kein Mann. Nur weil jemand gut aussieht, wird er nicht gleich zum Egomanen.

Ich glaube eher, der Zusammenhang ist ein anderer: Es ist doch aus der Forschung bekannt, dass attraktive Menschen in jeder Hinsicht erfolgreicher sind. Es hilft einfach im Leben, gut auszusehen. Und was tut ein Mann, dem eine solche Waffe wie die eigene Attraktivität an die Hand gegeben wird? Er nutzt sie, er trägt sie in die Arena – und ist damit beim Kampf ums Dasein erfolgreicher als andere. Diese gut aussehenden, erfolgreichen Jungdynamiker mit breiten Kiefern und dicken Autos sehen klasse aus, sind erfolgreich – aber eben nicht unbedingt Mutter Teresa.Und wenn man solche ich-verliebten Karrieretypen nach ihren sozialen Einstellungen fragt, bekommt man so eine Studie. Es ist Quatsch, wenn Forscher behaupten, dass alle attraktiven, erfolgreichen Männer egoistische Unsympathen sind. Sie alle, die Sie das hier lesen, stehen für das Gegenteil.

Einen wichtigen Punkt sollten wir bei alledem nicht vergessen. Studien und Erfahrung zeigen: Egal wie sozial die schönen, erfolgreichen Frauen eingestellt sind – wenn sie die Wahl haben, suchen sie sich attraktive, erfolgreiche und damit wohl auch egoistische Männer als Partner aus. Und es kann niemand von diesen Männern verlangen, dass sie nicht so egoistisch sind, diese Frauen auch zu wählen.

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Männer kippen literweise Tabasco in sich rein, weil sie denken, dass Frauen sie dann total scharf finden

Ein Mann tut vieles, um eine Frau zu beeindrucken. Türen aufhalten, Rechnungen bezahlen, Klaviere tragen, wilde Tiere erjagen, manchmal sogar Klamotten bügeln. Häufig bringt der Mann sich für die Frau in Gefahr oder setzt sich Beschwernissen und Schmerzen aus – etwa wenn er ihr beim Aufbau ihrer Ikea-Möbel hilft. Viele dieser Dinge tut er wahrscheinlich nur für die Frau und würde sie ansonsten eher lassen. Es verschafft dem Mann nämlich einen Kick, wenn er für dieses selbst erwählte Leid Applaus und Anerkennung erhält – und vielen Frauen imponiert es vermutlich tatsächlich, sonst würden sie nicht so oft applaudieren. Manchmal verschafft es ihnen natürlich auch nur ein paar aufgebaute Möbel. Egal.

Dieses selbstverstümmelnde Imponiergehabe des Mannes zieht sich bis in intimste, lebenswichtige Bereiche hinein, von denen ich es nie vermutet hätte. Zum Beispiel: Essen. Eine Studie der Penn State University hat nun gezeigt, dass Männer, die sehr scharfe Speisen und Gewürze zu sich nehmen, dies häufig nicht tun, weil ihnen das gut schmeckt – sondern weil ihnen die Anerkennung durch andere dafür einen Kick verschafft. Es gibt also Männer, die kippen sich bei einem Date doppelt Tabasco aufs Steak, damit die Frau gegenüber große Augen macht und “Wow!” haucht. Davon mag jeder halten, was er will. Wer weiß, vielleicht finden manche Frauen das ja wirklich “total scharf”.

Szenenwechsel: Ihre Liebste klagt am Abend beim Ausziehen ihrer Pumps darüber, dass ihr von diesen hochhackigen Schuhen immer die Füße schmerzen. Sie stellt laut stöhnend und mit strengem Blick auf Sie die Frage, warum Frauen solche Folterinstrumente überhaupt immer wieder anziehen. Bevor sie richtig in ihr Lamento einsteigen kann, gehen Sie dazwischen und jammern: “Oh, mir tut vielleicht die Zunge weh, und der Rachen brennt! Warum müssen wir Männer eigentlich immer literweise Tabasco in unser Essen kippen oder Chilischoten knabbern? Das ist doch Folter!” Wenn sie dann völlig verständnislos guckt, erzählen Sie ihr von dieser Studie – und sagen: “Siehst du, wir alle müssen leiden, um bewundert zu werden. Die eine so, der andere so.”

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Ein gesundes Selbstbild heißt was anderes, als dass Sie ständig Bilder von sich selbst machen sollen!

Wie oft fotografieren Sie sich selbst und stellen das Bild bei Facebook und Co. rein? Hoffentlich nicht zu oft! Eine Studie der Ohio State University soll nämlich nun gezeigt haben, dass Männer, die häufig Selfies in Sozialen Netzwerken posten, Narzissten sind. Okay. das ist jetzt nicht sonderlich überraschend. Was mich wundert, ist eher die Tatsache, dass diese Untersuchung ausgerechnet nur mit Männern durchgeführt wurde. Ich meine, wer beballert denn die Netzwerke hauptsächlich mit Schnappschüssen vor dem Badezimmerspiegel? Sind das in erster Linie Männer? Hm? Nein, erst im letzten Jahr zeigte eine globale Studie, dass Frauen Männer bei der Selbstfotografie bei weitem übertreffen. Womöglich lauert da draußen eine Riesenhorde psychopathischer Kamera-Killerinnen auf Sie! Jedenfalls beteuern die Forscher aus Ohio nun, sie werden die Frauen-Foto-Studie so schnell wie möglich nachliefern. Vielleicht mussten sie sich erst einmal ein paar Dutzend neue Server kaufen, damit Ihnen die versammelten Lady-Selfies nicht den Laden sprengen.

Es besteht ohnehin gar kein Anlass zur Beunruhigung. Nicht  jeder, der öfter mal ein Selfie aufnimmt und veröffentlicht, hat gleich eine veritable psychische Störung. Die Selbst-Auslöser weisen den Forschern zufolge nur eine milde Form von Psychopathie auf, eine nur ein klein wenig übertriebene Selbstverliebtheit. Das muss nicht nur schlecht sein: Womöglich profitieren Sie bei Facebook sogar von so einem kleinen narzisstischen Einschlag – Sie geben sich mehr Mühe mit Ihrem Auftritt und wirken somit attraktiver auf Frauen. Aber ehrlich gesagt genügt dafür auch ein spitzenmäßiges Profilbild. Wer täglich oder gar stündlich Poser-Schüsse von sich publiziert, erweckt vor allem einen Eindruck: Dass er nicht besonders viel zu tun hat bzw. mit sich anzufangen weiß.

Die einfachste Lehre aus alledem: Hauen Sie nicht so viele Fotos von sich raus. Es wirkt eitel, unreif – und jetzt eben auch ein bisschen psycho. Aber ich gebe Ihnen noch etwas mehr mit auf den Weg. Ich sage: Knipsen Sie insgesamt weniger. Wir leben alle ein durchfotografiertes Leben in einer durchfotografierten Welt. Wir ertrinken in einer Flut der Fotos, und das meiste sind belanglose Bilder von Belanglosigkeiten. Da müssen Sie nicht vorneweg gehen. Immer wenn ich diese ganzen Leute sehe, die bei Promi-Auftritten, Konzerten und Sonnenuntergängen ihre Handys zücken, um “Beweisbilder” zu knipsen, werde ich traurig und frage mich: Was genau beweisen denn diese Fotos ? Sie sind doch in erster Linie Belege für eins: Dass diese Menschen diesen ach! so wichtigen Moment verpasst haben! Sie waren nämlich viel zu sehr mit dem Suchen der richtigen Perspektive und dem Finden des Auslösers beschäftigt, um wirklich etwas mitzukriegen. Wie sagt der Starfotograf Sean O’Connell im Film “The Secret Life of Walter Mitty”: “If I like a moment, for me, personally, I don’t like to have the distraction of the camera.” Die besten Bilder, egal wovon, sollten Sie vor allem auf einer Festplatte haben – auf der in Ihrem Kopf.

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Die wahre Kunst der Verführung: Was tun mit bildschönen Frauen? Am besten schöne Bilder anschauen

Es ist wahrlich eine tolle Sache, eine Super-Traumfrau zu sehen, von ihr angelächelt zu werden, sie kennen zu lernen, mit ihr einen Drink zu nehmen, zu flirten und so weiter. Aber was genau machen Sie danach mit ihr? Hehe, schon klar, was Sie jetzt denken. Aber bevor Sie Ihren maskulinen Masterplan hinausposaunen, mahne ich zur Besonnenheit: Wenn es wirklich Ihre Traumfrau ist, sollten Sie sich noch ein paar andere Ausflüge einfallen lassen, bevor Sie die Neon-Wegweiser in Richtung Bett aufstellen.

Gemeinsame Tätigkeiten von Mann und Frau außerhalb des Schlafzimmers gibt es viele – doch die meisten bergen Fallstricke. Beim Essen gehen die Geschmäcker oft auseinander, außerdem flirtet voller Bauch nicht gern. In einer Bar etwas trinken gehen, ist nicht schlecht – aber das hatten Sie ja bereits. Tanzen ist nicht jederMANNs Sache. In Kino und Theater reden meist die Leute  auf Leinwand und Bühne, da kommt Ihr verliebtes Geturtel nicht so gut. Sich zuhause zu treffen sieht schon sehr danach aus, als wollten Sie doch nur die Bett-Nummer fahren. Wohin also mit Ihnen und der Liebe? Ich sage es Ihnen: Gehen Sie in eine Gemälde-Ausstellung. Denn eine Studie der Universität Basel hat nun gezeigt, dass Bilder auf das weibliche Gehirn einen sehr starken Effekt haben – viel stärker als auf das männliche. Insbesondere sehr negative und sehr positive Bilder brennen sich ins Gehirn der Frau geradezu ein – und verstärken ihre Erinnerung an die entsprechende Situation. Perfekt, oder? Sie sollten also eine hübsche Ausstellung wählen, auf der schöne, positiv aufgeladene Gemälde gezeigt werden – also eher nix mit Hieronymus Bosch, Francis Bacon oder Neo Rauch. Matisse ist prima, Kandinsky oder Cézanne. Zur Not Walt Disney, meinetwegen.

Sie könnten jetzt anfangen zu jammern, dass Kunst Sie überhaupt nicht interessiert, und dass Sie lieber etwas anderes machen wollen. Go-Kart-Fahren, Gotcha oder Torwandschießen oder so. Dann sage ich: Hallo, wen wollen Sie hier eigentlich beeindrucken – sich selbst oder die Frau? Wenn Sie harmloses, buntes Gepinsel allerdings gar nicht ertragen, und wenn die Frau kein allzu zartes Seelchen ist, wählen Sie eine Akt-Ausstellung von Egon Schiele, Gustav Klimt oder Oskar Kokoschka. Da können Sie und sie und wir alle noch etwas lernen. Ich bin mir allerdings nicht sicher, ob das die Bilder sind, die Sie in den Kopf Ihrer neuen Liebe pflanzen wollen. Das Zeug könnte auf die Frau einen weit heftigeren Eindruck haben, als wenn Sie gleich mit ihr ins Schlafzimmer gegangen wären. Your call.

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