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Hübsches Gesicht = hübsches Sümmchen: Warum Männer schönen Frauen mehr Geld geben

Lassen Sie bei einer hübscheren Kellnerin auch mehr Trinkgeld springen? Nehmen Sie in Gegenwart einer attraktiven Verkäuferin auch eher mal die teurere Jeans? Und erzählen Sie Ihrer Begleiterin dann auch immer, das hätte überhaupt nichts mit dem Aussehen der Servicekraft zu tun? Damit sind Sie nicht allein. Und Sie sind kein Schlawiner, wie Ihre Begleiterin dann vielleicht sagt – sondern Opfer eines uralten, eingeschriebenen Verhaltens.

Eine chinesische Studie zeigte nun, dass Männer tatsächlich ihre Fähigkeit zum rationalen Denken einbüßen, wenn sie mit einem hübschen Frauengesicht konfrontiert sind - und dann gerne auch mal tiefer in die Tasche greifen. In der vergleichenden Untersuchung sollten Männer mit Frauen um die faire Aufteilung eines Geldbetrages feilschen. Waren die Frauen hübsch, überließen die Männer den Frauen weit mehr von dem Geld, teilweise bis zu 90 Prozent. Waren die Frauen nicht so attraktiv, überließen die Männer ihnen weit weniger Geld.

Die Forscher vermuten, dass diese Großzügigkeit gegenüber schönen Vertreterinnen des schöneren Geschlechts in unsere Neuronen einprogrammiert ist. Indem ein Mann eine attraktive Frau glücklich macht, so die Wissenschaftler, mache er sich selbst glücklich. Die Neuro-Scans der getesteten Männer zeigten denn auch höhere Aktivität im Belohnungszentrum des Gehirns, wenn die Jungs mit attraktiven Frauen verhandelten. Das freut natürlich die Kellnerinnen, es kann aber darüber hinaus auch sehr positive Folgen für die Allgemeinheit haben: Eine britische Studie zeigte nämlich, dass Männer mehr Geld für gute Zwecke spenden, wenn sie von schönen Frauen dazu aufgefordert werden, zum Beispiel wenn diese eine Charity-Show moderieren. Schönheit und Geld retten die Welt.

Das ist ja sehr schön für die Kellnerinnen, die Verkäuferinnen und die Spenden-Sammlerinnen – aber wir Männer sollten uns echt überlegen, ob ‘Geld zücken’ immer die richtige Art und Weise ist, um mit weiblicher Schönheit umzugehen. (Und wir sollten uns beim Autokauf und anderen großen Anschaffungen lieber nicht von einem Top-Model beraten lassen…)

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Frauen machen nicht nur Diät, um etwas loszuwerden, sondern um etwas zu gewinnen – nämlich Sie!

Was denken Sie, wenn eine Frau sagt, sie sei gerade auf Diät? Egal ob die Antwort a) “Aber ohne mich!”, b) “Die Arme!” oder c) “Schnell weg hier!” lautet – alle Reaktionen lassen sich unter dem Stichwort “wenig begeistert” zusammenfassen. Warum machen Frauen sowas? Und vor allem: Warum hören die dann nach 2 Wochen immer so schnell wieder damit auf? Schließlich dauert abnehmen meist etwas länger.

Eine Studie erklärt dieses Mysterium nun zumindest teilweise. Sie zeigt, dass – neben der individuellen Situation der Frau und den Titelthemen von Frauenzeitschriften – noch ein weiterer Faktor den Diät-Wahn der Frauen fördert: der Eisprung. Sie neigen nämlich genau in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus mehr als sonst zum Kalorienverzicht. Frauen hungern also, um ihre optische Erscheinung für die Partnersuche zu verbessern, so eine Untersuchung der Southern Methodist University in Dallas. Die Diät dient also der Attraktivität, der Anziehungskraft auf potenzielle Kindeserzeuger. Ob die Frauen das wissen? Und noch wichtiger: Bringt das was? Schlank gilt zwar als attraktiv – aber nur auf Dauer. Und Diäten gelten nicht gerade als Garantie für schlank, ein Jojo-Effekt ist meist die Folge. Zumal wenn sie nur 2 Wochen durchgehalten werden. Das durch den Eisprung bedingte Hungern lässt sich wohl in die Kategorie der kurzfristigen Attraktivitäts-Turbos einordnen, wie schon Schminke, Push-up-BHs und (bei Männern) die Liegestütze 5 Minuten vor dem Date.

Man könnte sich auch weiter aus dem Fenster lehnen und sagen: Wenn eine neue Bekanntschaft Ihnen sagt, sie sei auf Diät, ist das fast schon eine offensive Anmache. Denn immerhin können Sie nun a) annehmen, dass sie ihre Attraktivität steigern will, also womöglich auf Partnersuche ist – und wenn sie Ihnen auch noch so offen davon erzählt, ist das doch schon b) ein erster Vertrauensbeweis. Also, unterdrücken Sie Ihren Impuls, das Diätthema nicht so klasse zu finden. Bleiben Sie dran. Vielleicht läuft da was. Es muss ja nicht sofort auf gemeinsame Kinder hinauslaufen.

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Der dumme Mann ist out, aber keiner verrät, wann er je in war

Dank der neuesten Umfrage eines deutschen Dating-Portals wissen wir es nun endlich: Dumme Männer sind endlich out. Deutsche Single-Frauen stehen jetzt auf Into…, Intelle…, äh: Intelligenz. Vorbei sind also die Zeiten, als Frauen in erster Linie hirntote oder zumindest strunzdumme Vollpfosten attraktiv fanden. Ich wüsste zwar nicht, wann die je so richtig in Mode waren – aber hey, die Ladys aus der PR-Abteilung werden schon wissen, warum sie das vermelden.

Aber bei den Mädels punkten die Jungs nicht nur mit Schlauheit. Nein, ich zitiere: “Als besonders attraktiv empfinden Singles emotionale Intelligenz.” 84 Prozent der Mädels bekommen angeblich weiche Knie, wenn der potenzielle neue Lover Taktgefühl und Einfühlungsvermögen zeigt. Tja, liebe Neandertaler, das war’s dann. Vorbei die Zeiten, in denen ein Klaps auf den Po jeden Kummer heilte. Jetzt kann man der Frau, wenn sie weint, auch nicht mehr auf die Schulter klopfen und sagen: “Komm’, nun stell’ dich nicht so an!” Ernsthaft: Wann war das denn bei Frauen je in Mode?! Egal. Die gute Nachricht jedenfalls lautet: Naturwissenschaftliche Fachkenntnisse gelten bei den Frauen nach wie vor als komplett uncool, nur 6 Prozent der Frauen finden sowas attraktiv. (Ich möchte allerdings feststellen, dass sich Grundkenntnisse der Biologie als nützlich erweisen könnten, wenn aus dem Date mal mehr wird.)

Apropos mehr werden. Als besonders sexy gelten laut der Umfrage solide Fremdsprachenkenntnisse. 18 Prozent der deutschen Singles finden es attraktiv, wenn ihr Partner oder ihre Partnerin sich in anderen Ländessprachen perfekt verständigen kann. Speziell romanische Sprachen haben es den Befragten angetan. Männer stehen laut der Umfrage bei Frauen am allermeisten darauf, wenn sie Zungenfertigkeit in welcher Sprache aufweisen? Genau: Französisch. Höhöhö. Dazu sage ich dann jetzt nichts mehr.

Aber etwas anderes will ich loswerden: Diese Ergebnisse haben ungefähr das Niveau der Zuschauer-Gewinnspiel-Fragen auf Sat1. Die Feststellung, dass Frauen keine doofen Männer wollen, hat doch keinen Erkenntniswert. Mag sein, dass keiner einen dummen Partner will – dumme Umfragen will auch keiner.

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Eine Wissenschaftlerin sagt, dass Frauen weniger vergesslich sind, weil sie mehr Hausarbeit machen

Ich muss dringend mehr im Haushalt mit anpacken. Noch mehr Wäsche waschen, noch mehr die Spülmaschine ein- und ausräumen – und natürlich nachher noch den Müll rausbringen, ganz wichtig. Unbedingt dran denken! Warum? Ja, das ist wirklich interessant. Eine US-Studie hat jetzt entdeckt, warum Männer vergesslicher sind als Frauen. Die Leiterin der Studie sagt: Weil es immer schon zur sozialen Rolle der Frauen gehörte, sich um Belange des Haushalts zu kümmern, können sie sich besser daran erinnern, was alles erledigt werden muss. Sprich: Weil Frauen besser daran gewöhnt sind, sich daran zu erinnern, dass die Wäsche noch gemacht und Milch gekauft werden muss, vergessen sie auch andere Dinge nicht so schnell. Sagt eine Frau.

Das ist ja durchaus ein Problem zwischen Mann und Frau, das Erinnern und das Vergessen. Wie oft gibt es Ärger, weil er mal wieder den Hochzeitstag vergessen hat – oder den “Als-wir-das-erste-Mal-zusammen-im-Kino-waren-Tag”. Oder den “Tag-unserer-ersten-gemeinsamen-Radtour”. An so etwas erinnern die Frauen sich einfach besser als Männer. Nun wissen wir, warum.

Man könnte jetzt behaupten, dass Männer manche Dinge vergessen, weil sie ihnen einfach schnurzpiepegal sind, und sie immer nur an sich denken. Aber das würde ja die Erkenntnisse der modernen Wissenschaft missachten. Man könnte auch die Frage aufwerfen, ob die Frauen denn wirklich stolz darauf sind, dass die Hausarbeit ihre Hirn-DNA angeblich so nachhaltig verändert – und ob diese Forscherin ihren Geschlechtsgenossinnen mit solchen Aussagen so einen großen Gefallen tut. Ich würde mich als Frau ja bedanken. Überhaupt: Ist in Zeiten von Smartphones mit Kalender und Erinnerungsfunktion das Vergessen noch so ein Thema? Fast fragt man sich, ob diese Studie einfach nur ein geschickter Versuch sein soll, die Männer zu mehr Hausarbeit zu animieren. Aber für all das habe ich jetzt keine Zeit. Ich habe Wichtigeres zu tun. Ich wollte schließlich unbedingt noch… Ich wollte… Ja, was eigentlich? Mist. Ich hab’s vergessen.

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Wenn er mehr verdient als sie, ist sie öfter untreu, und wenn sie mehr verdient, geht er noch öfter fremd

Alle fordern immer gleiche Bezahlung für Männer und Frauen – und jetzt zeigt sich, dass dabei nicht nur die Gerechtigkeit in Gefahr ist. Denn: Eine neue Studie der University of Connecticut legt nun nahe, dass in einer Beziehung meist die Partnerin oder der Partner mit geringerem Verdienst fremdgeht. Ist der Mann der Hauptverdiener, geht seine Frau mit einer 5 Prozent höheren Wahrscheinlichkeit mit einem anderen ins Bett. Verdient die Frau das meiste Geld, liegt die Gefahr, dass ihr Mann untreu ist, sogar um 15 Prozent höher. Wenn also beide genau gleich viel verdienen, wäre das Risiko für die Beziehung am geringsten.

Was lernen wir noch daraus? Hm, vielleicht… Die Menschen sollten mehr arbeiten, dann hätten sie nicht nur mehr Geld, sondern auch weniger Zeit zum Fremdgehen? Oder: Alle Leute sollten dauernd fremdgehen, dann bringt ihr Partner oder ihre Partnerin mehr Geld nach Hause? Nein. Die Autorin denkt da anders. Sie sagt: Ihre Studie zeige vor allem, dass Männer heutzutage offenbar immer noch ein großes Problem damit haben, wenn ihre Frauen beruflich erfolgreicher sind als sie. Die Kerle suchten dann angeblich nach einem Ventil, nach einer Möglichkeit, sich zu beweisen, dass sie immer noch die größten, besten und stärksten sind.

Einspruch! Ist es wirklich wahrscheinlich, dass alle diese Männer sich denken: “Ey, die Frau bringt mir einfach zu viel Kohle nach Hause, der werd’ ich’s zeigen”? Da liegt doch ein anderer Schluss näher: Wenn die Frau mehr verdient, arbeitet sie wahrscheinlich auch viel. Dann ist sie meist zu müde und gestresst, um mit dem Mann ins Bett zu gehen – kein unbekanntes Phänomen. Aus seinem Frust könnte dann bei Gelegenheit ein Seitensprung entstehen. Ähnlich ist doch das Problem auch gelagert, wenn er mehr verdient, und sie fremdgeht. Ist die eine Hälfte des Paars dauernd im Büro und im Stress, hat das Zusammensein mit der anderen Hälfte oft das Nachsehen. Untreue entsteht doch nicht aus Geldbeträgen, die jemand nach Hause bringt – sondern daraus, wie ihn oder sie die Tätigkeit verändert, die fürs Geldverdienen nötig ist. Insofern bleibt nur eine Lehre: Wir sollten alle weniger arbeiten, dann ist mehr Zeit für die Liebe, und niemand kommt auf dumme Gedanken.

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Die Menschheit braucht Männer, um nicht auszusterben, Frauen brauchen Männer, um sich einen auszusuchen

Der Mann wird gemeinhin gern als nutzlos beschrieben. Janet Jackson soll mal gesagt haben, dass es Männer nur gebe, weil Vibratoren nicht den Rasen mähen können. Auch an Frauenstammtischen und in TV-Talkrunden wird gern der Eindruck erweckt, die Menschheit könne gut auf Männer verzichten. Das könnte unter anderem der Grund sein, warum mancher Mann meint, auf die Menschheit verzichten zu können – und alleine angeln geht. Aber das soll hier gar nicht das Thema sein. Nein, Thema ist eine Studie die klarmacht, warum Männer wichtig für die Menschheit sind, auch ohne Rasenmäher.

Forscher der University of East Anglia zeigten nun, dass die zweigeschlechtliche Fortpflanzung der meisten Tiere und der Menschen große Vorteile für den Fortbestand der Art hat. Durch die “sexuelle Selektion”, also die Auswahl des begattenden Männchens durch die Weibchen ergibt sich ein größerer Gen-Pool, somit eine geringere Anfälligkeit für Krankheiten und ein gesicherter Fortbestand der Art. Würden sich also Frauen selbst befruchten wie etwa die oft beneideten Blattläuse, Wasserflöhe oder Schnecken, wäre die Menschheit relativ bald ausgestorben. Und ich betone: nicht nur der männliche Teil der Menschheit. Das wäre dann wohl kein Spaß, da nützt auch der beste Vibrator nix.

Das bedeutet: Frauen brauchen Männer, um das Überleben ihrer Art zu sichern. Es heißt allerdings auch, dass wir Männer bis auf weiteres noch die uns zugedachte Rolle annehmen müssen: den Frauen zu gefallen, sie für uns zu begeistern, um sie zu werben. Es ist unser biologisches Schicksal, uns um sie zu balgen. Und es ist unsere Pflicht, unser Bestes zu geben, so authentisch und ehrlich wie möglich die beste Version von uns selbst zu sein. Denn damit die Frauen die Auswahl treffen können, müssen wir ihnen etwas zum Auswählen geben. Aber, liebe Damen, ganz wichtig: Das bedeutet nicht notwendigerweise, dass der Mann auch unbedingt den ersten Schritt bei der Kontakt-Anbahnung machen muss. Man könnte sogar sagen: Im Gegenteil. Wenn die Frau eine Auswahl trifft, auch wenn es nur eine erste Auswahl ist, sollte es auch an ihr sein, diese dem Gewinner mitzuteilen – und zwar unverschlüsselt und ohne die Erwartung, dass der Mann Gedanken liest oder geheime Zeichen deutet.

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Studie: Männer werden morgens rollig, Frauen abends wuschig, und wieder passt nichts zusammen

Selbst wenn Männer und Frauen oft miteinander ins Bett gehen, haben sie dort Probleme, zueinander zu finden. Nein, nicht weil die Betten so groß sind oder weil es dort zu dunkel ist. Mann und Frau haben einfach nicht das gleiche Timing, die Lust überkommt sie zu völlig unterschiedlichen Zeiten. Damit meine ich allerdings jetzt nicht “immer” (Mann) im Gegensatz zu “einmal im Monat” (Frau). Auch nicht “nach der Sportschau” (Mann) und “im Urlaub” (Frau).

Eine große britische Befragung hat es nun gezeigt: Männer sind lusttechnisch Frühaufsteher, Frauen eher Nachteulen. Männer werden morgens zwischen 6 und 9 Uhr rollig, Frauen überkommt die Wuschigkeit allerdings erst ab 23 Uhr. Gipfel der Männerlust liegt angeblich bei 7:54 Uhr, Frauen ziehen aber erst um 23:21 Uhr nach. (Dass die meisten Frauen um diese Zeit längst schlafen, gibt der Sache noch einen besonderen Twist.) Man könnte sagen: Ständig kommen beide jeweils einen halben Tag zu spät zur Sex-Party des anderen. Wie uncool.

Irgendwann bin ich beim Lesen dieser Ergebnisse dann doch etwas stutzig geworden, nämlich als ich den Satz sah: “Nur 16 Prozent der Männer sagten, sie hätten Lust, regelmäßig vor dem Einschlafen Sex zu haben.” Vor dem Einschlafen liegt ein Mann im Bett, mutmaßlich neben einer Frau. Wieso sollte er ausgerechnet dann keine Lust haben – wenn er doch sonst angeblich immer welche hat? Aber was soll’s. Was tun Männer nicht alles für die Liebe? Fragen Sie also ab sofort jeden Abend pünktlich um 23.21 Uhr Ihre Liebste, wie es denn wäre mit Ihnen beiden. (Wenn Sie die Arme dafür wachrütteln müssten, können Sie sich die Frage aber wahrscheinlich auch gleich sparen…)

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Männer können hören, ob eine Frau gut aussieht. Und wenn Sie es ihr sagen, dann hört sie es auch

Schöne Frauen haben schöne Stimmen. Das behauptet jedenfalls eine Studie der Uni Wien. Genauer gesagt glauben die Forscher festgestellt zu haben, dass Männer an der Stimme hören können, ob eine Frau attraktiv aussieht. Gefiel den Jungs eine Stimmprobe, fanden sie meist auch die Frau dazu gutaussehend.

Was nützt Ihnen das? Nichts natürlich. Wenn sie nicht gerade als Call-Center-Agent auf einen Flirt aus sind oder das Telefonbuch Ihrer Stadt von A bis Z nach der perfekten Frau durchtelefonieren, ist diese Studie für Sie wenig wert. Zumal die Wirklichkeit dagegen spricht. Ich kenne schöne Frauen, die sich anhören wie erkältete Eichhörnchen – und eher nicht so hübsche, die einen aber mit den unsichtbaren Tentakeln ihrer säuselnden Stimme in Nullkommanix komplett entkleiden können. Also, rein theoretisch natürlich.

Und doch können Sie aus dieser Studie etwas machen. Etwas sehr Seltenes, geradezu Wertvolles. Nämlich: ein gelungenes Kompliment für Ihre Traumfrau. Sie gehen einfach in zwei Schritten vor. Schritt 1: Sie erzählen ihr von dieser Studie. Von mir aus lesen Sie ihr den Anfang dieses Textes vor – aber wirklich nur den allerersten Absatz, mehr nicht! Schritt 2: Sie sehen ihr tief in die Augen, holen noch tiefer Luft und sagen: “Endlich mal eine Studie, die der Wahrheit entspricht. Du hast eine wunderschöne Stimme.” Damit sagen Sie ihr nichts anderes als dass sie eine Schönheit ist! (Und sie ruinieren das Ganze, wenn Sie auch den zweiten Absatz vorlesen.)

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Machen Sie gern ein paar Stunden Sport, nur nie als Paar Sportstunden

Sicherlich wissen hier alle, wo im Zusammenspiel von Männern und Frauen die größten Fallstricke lauern. Etwa bei der Frage: “Findest du meinen Po zu dick?” Oder bei der Auswahl des abendlichen TV-Programms. Oder auch bei der Nutzungsdauer des Badezimmers. Eine weitere Riesengefahr für Ihr Beziehungsglück möchte ich Ihnen heute vorstellen. Sie entsteht, wenn Ihre Angebetete diese scheinbar ganz harmlose Frage stellt: “Wollen wir nicht einmal gemeinsam zum Sport gehen?” Ganz! Große! Warnung! Finden Sie besser sofort eine Antwort, die begeistert und bejahend klingt – die aber im Endeffekt auf ein unmissverständliches “NEIN!” hinausläuft. Etwa: “Oh cool, tja, aber schade, ich fürchte meine Adduktoren spielen da nicht mit.” Oder: “Total gern – aber ich habe im Yoga erst den gelben Gürtel!” Oder: “Schöne Idee. Aber ich würde ständig irgendwo gegen laufen, weil ich immer nur dich in deinem engen Sportdress ansehe.”

Der Grund für meine Warnung ist denkbar einfach: Sie können nur verlieren. Warum? Nun, weil Sie als Mann unbedingt gewinnen wollen. Egal ob im direkten Duell bei Squash, Badminton und Tennis oder beim scheinbar lockeren Joggen, wo Sie irgendwann ein Wettrennen fordern werden. Ihre Siegermentalität führt unmittelbar zum Streit. Am Anfang stacheln Sie beide sich vielleicht noch gegenseitig an in Ihrem Ehrgeiz – aber irgendwann wird sich Ihre und ihre Motivation unterschiedlich entwickeln. Sie werden weiter versuchen, der Bessere zu sein – und sie wird das furchtbar finden. Gerade erst hat eine Studie gezeigt, dass so ein Konflikt unausweichlich ist: Männer sind im Sport grundsätzlich ehrgeiziger als Frauen. Dabei ist es Ihnen oft völlig egal, ob ihre Fähigkeiten das überhaupt hergeben. Sie sind sozusagen blind vor Liebe zum Erfolg. Selbst unter Spitzenathleten war die Motivation, unbedingt gewinnen zu wollen, bei den Männern größer als bei den Frauen.

Der Paar-Sport kann übrigens auch nach hinten losgehen. Es ist nämlich möglich, dass Ihre Liebste Sie in einem Sport tatsächlich fertigmacht. Gegen eine durchtrainierte Sprinterin haben Sie als Gelegenheitsjogger keine Chance. Eine geübte Fliegengewichtlerin knipst einem Hobby-Boxer wie Ihnen mit ein paar flinken Kombinationen ganz schnell das Licht aus – denken Sie nur an Regina Halmich gegen Stefan Raab. Lassen Sie sich da besser auf nichts ein. Womöglich treibt Ihr Ehrgeiz Sie in eine Wettstreit-Spirale, die keiner Beziehung gut tut. Ihre Partnerin soll doch nicht zur Angstgegnerin werden. Wenn Sie sich unbedingt körperlich mit ihr messen wollen, bleibt Ihnen noch eine Runde liebevoller Nackt-Ringkampf auf der Matratze. Da können alle nur gewinnen.

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Frauen wollen Männer mit Humor, dann haben sie mehr Spaß im Bett

Der Abend rollt. Erst haben sie mit nichts gerechnet, dann blitzgenial den Platz an der Bar neben der Zucker-Blondine abgestaubt, sie auf einen Mojito eingeladen und angefangen mit ihr zu schäkern. Und sie sind gut. Sie sind charmant, sie sind witzig, sie sind gescheit. Jede Pointe sitzt, sie hängt an Ihren Lippen, ihre Augen tauchen ein in Ihre, alles läuft super. Der perfekte Flirt. Woran liegt das? Gut, zum Teil natürlich an Ihrem phänomenalen Aussehen – aber es gibt andere attraktive Männer in diesem überfüllten Laden. Nein, es liegt einzig und allein an Ihrem Riesen—- Humor.

Jetzt lachen Sie, aber genau so ist es. Gerade erst hat eine Studie es wieder gezeigt: Frauen wollen humorvolle Männer, sie brauchen sie! Ein Mann mit Humor übt geradezu eine magische Anziehungskraft auf eine Frau aus – denn sie kann daran nicht nur Hinweise auf seine Persönlichkeit ablesen, sondern auch auf seine Intelligenz, seine Kreativität, seine Popularität – und sogar sein Einkommen! Irre, oder? Sie müssen sich da jetzt nicht ausgehorcht fühlen, früher oder später kommt dieser Check ohnehin auf Sie zu. Und in dieser Form macht das doch richtig Spaß, oder? Aber damit nicht genug. Wie die Untersuchung zeigte, haben Frauen mit humorvollen Männern auch noch bessere Orgasmen – und das sogar häufiger! Und darum wollen sie dann – logisch –  mit diesen Kerlen auch öfter ins Bett, wie die Wissenschaftler herausfanden. Kein Witz.

Sie haben also alles richtig gemacht heute Abend. Ein paar lustige Geschichten von der Arbeit, ohne verkrampft witzig sein zu wollen, ein paar Schwanks aus Ihrem Leben (nichts allzu Peinliches, aber auch kein Eigenlob), ein paar Komplimente, wenig Nachdenkliches und vor allem keine politischen Reden. Prima, jetzt müssen Sie nur noch eines beachten: Erwähnen Sie diese Studie nicht! Und auch nicht diesen Text. Denn damit wird ihr Lachen plötzlich zu etwas anderem. Dann wird ihr fortan jedes Kichern im Halse stecken bleiben, weil Sie es ja als das verstehen könnten, was es womöglich auch ist. Aber das so offen zuzugeben, fände sie wahrscheinlich überhaupt nicht so lustig.

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