Ich weiß jetzt, warum so wenig Frauen an der Spitze von Großkonzernen stehen. Es liegt tatsächlich an mangelnder Qualifikation. Den meisten Frauen fehlt ein entscheidendes Merkmal, ohne das eine Karriere im höheren Management nicht denkbar ist. Wissenschaftler der Fuqua School of Business an der Duke University in North Carolina (USA) haben nun nachgewiesen, dass ein entscheidendes Kriterium für den Erfolg und den Aufstieg einer Führungspersönlichkeit eine tiefe Stimme ist.
Ihre Untersuchung hat gezeigt, dass Manager mit einer um etwa 22 Hertz tieferen Stimme durchschnittlich in einem Unternehmen mit einem um 440 Millionen Dollar höheren Firmenwert wirkten. Ihr Jahreseinkommen war außerdem um zirka 187.000 Dollar höher. Und die Bosse mit dem Brumm-Organ behielten ihre Jobs länger, nämlich durchschnittlich um 151 Tage.
Damit wäre das ja geklärt. Die Mädels sind raus. Ab sofort müssen Anwärter für den Aufsichtsrat nur noch zur Stimmprobe. Sie sprechen in ein Mikrofon: “Geld regiert die Welt, und für Geld tue ich alles!” Und wenn die Stimmlage tief genug ist, haben sie – schwupp! – einen neuen Job. Eine gute Nachricht: Dieter Bohlen wird dann niemals irgendwo CEO. Eine schlechte: Jabba the Hutt und Balou der Bär haben richtig gute Chancen. Auch das eine oder andere Ferrari-Modell hat jetzt echt gute Aussichten auf einen Vorstandsposten. Ein A-380 könnte das Airbus-Konsortium anführen. Oder gleich der Fluglärm selbst. Hmm. Vielleicht ist das als Eintrittskriterium doch nicht ganz ausreichend, liebe Forscher.
Wie bitte, was? Sie meinen, das wäre ja auch unfair, es hätten ja gar keine Frauen an der Studie mitgewirkt? Jau, korrekt. Aber was hätte das gebracht? Wie viele Frauen mit einer um 22 Hertz tieferen Stimme als Ihre eigene kennen Sie denn? Wollen Sie darüber reden?
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Auf diesen Seiten bloggt Jens Clasen, Textchef von Men's Health, über Männer-