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Tag: Attraktivität

Frauen machen nicht nur Diät, um etwas loszuwerden, sondern um etwas zu gewinnen – nämlich Sie!

Was denken Sie, wenn eine Frau sagt, sie sei gerade auf Diät? Egal ob die Antwort a) “Aber ohne mich!”, b) “Die Arme!” oder c) “Schnell weg hier!” lautet – alle Reaktionen lassen sich unter dem Stichwort “wenig begeistert” zusammenfassen. Warum machen Frauen sowas? Und vor allem: Warum hören die dann nach 2 Wochen immer so schnell wieder damit auf? Schließlich dauert abnehmen meist etwas länger.

Eine Studie erklärt dieses Mysterium nun zumindest teilweise. Sie zeigt, dass – neben der individuellen Situation der Frau und den Titelthemen von Frauenzeitschriften – noch ein weiterer Faktor den Diät-Wahn der Frauen fördert: der Eisprung. Sie neigen nämlich genau in der fruchtbaren Phase ihres Zyklus mehr als sonst zum Kalorienverzicht. Frauen hungern also, um ihre optische Erscheinung für die Partnersuche zu verbessern, so eine Untersuchung der Southern Methodist University in Dallas. Die Diät dient also der Attraktivität, der Anziehungskraft auf potenzielle Kindeserzeuger. Ob die Frauen das wissen? Und noch wichtiger: Bringt das was? Schlank gilt zwar als attraktiv – aber nur auf Dauer. Und Diäten gelten nicht gerade als Garantie für schlank, ein Jojo-Effekt ist meist die Folge. Zumal wenn sie nur 2 Wochen durchgehalten werden. Das durch den Eisprung bedingte Hungern lässt sich wohl in die Kategorie der kurzfristigen Attraktivitäts-Turbos einordnen, wie schon Schminke, Push-up-BHs und (bei Männern) die Liegestütze 5 Minuten vor dem Date.

Man könnte sich auch weiter aus dem Fenster lehnen und sagen: Wenn eine neue Bekanntschaft Ihnen sagt, sie sei auf Diät, ist das fast schon eine offensive Anmache. Denn immerhin können Sie nun a) annehmen, dass sie ihre Attraktivität steigern will, also womöglich auf Partnersuche ist – und wenn sie Ihnen auch noch so offen davon erzählt, ist das doch schon b) ein erster Vertrauensbeweis. Also, unterdrücken Sie Ihren Impuls, das Diätthema nicht so klasse zu finden. Bleiben Sie dran. Vielleicht läuft da was. Es muss ja nicht sofort auf gemeinsame Kinder hinauslaufen.

Gedankenlesen beim ersten Date – so geht’s!

Sie wollen wissen, was eine Frau beim ersten Date über Sie denkt? Kein Problem. Verrate ich Ihnen. Aber ich kann nur etwas über die ersten Sekunden Ihrer Begegnung sagen, und ich weiß auch nur, wie sie denkt – nicht, zu welchen Schlussfolgerungen sie dabei kommt. Okay?

Also: Gehirnforscher vom Trinity College in Dublin haben festgestellt, dass Frauen beim Betrachten eines Mannes immer zuerst seine allgemeine Attraktivität bewerten, und dann in einem zweiten Schritt seine soziale Kompatibilität. Sprich: Erst überlegt sie, ob Sie gut aussehen – und gleich danach, ob Sie zu ihr, in ihren Freundeskreis und auf ihre Familienfeste passen.

Welche Bewertung letztlich den Ausschlag gibt, blieb unklar – aber beide Faktoren spielen eine Rolle. Darum ist es sicherlich kein Fehler, zunächst einmal auf ein angenehmes Äußeres zu achten. Wenn es ans soziale Eingemachte geht, sind ein offenes Lächeln, ein freundliches “Hallo!” und eine angedeutete Umarmung zur Begrüßung bestimmt nicht verkehrt. Ganz entscheidend aber ist, dass Sie nicht gleich mit Ihrem neu erworbenen Wissen hausieren gehen und zu ihr sagen: “Hey, hallo, ich weiß, was du gerade denkst!” Denn all das ist ihr selbst gar nicht bewusst. Sie wird Sie für einen Psycho halten und aussortieren. Keine Ahnung, welche Hirnregion sie dafür nutzt.

Neue Attraktivitätsformel: So viel müssen Sie mehr verdienen, um eine wachsende Wampe auszugleichen

Ich sollte Ihnen das jetzt nicht erzählen, um Sie gar nicht erst in Versuchung zu führen. Aber was soll’s.

Sie haben ja sicherlich schon gehört, dass Männer nicht unbedingt schlank sein müssen, um auf Frauen anziehend zu wirken – so lange sie nur genug in der Brieftasche haben. Ein Forscher von der New Yorker Columbia University hat jetzt eine Formel ersonnen, mit der jeder Mann nachrechnen kann, wie viel mehr Geld er verdienen muss, um einen Zuwachs an Bauchspeck auszugleichen. Demnach müssen Sie monatlich 2 Prozent mehr verdienen, um eine 10-Punkte-Zunahme beim BMI zu kompensieren. Die Studie trägt übrigens den schönen Titel “Fatter Attraction”.

Frauen können eine Gewichtszunahme übrigens eher durch eine höhere Bildung kompensieren. Was bei manchen Männern aber wohl auch funktioniert. Nach dem Motto: Dick und doof geht gar nicht.

Allerdings weist der Wissenschaftler auch auf einen entscheidenden Faktor hin: Es sei meist einfacher, das eigene Gewicht zu kontrollieren als mal eben das Einkommen anzuheben oder sich einen Bildungsschub zu verpassen. Insofern ist es ja doch gar nicht so schlimm, dass ich Ihnen das jetzt erzählt habe.