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Tag: Date

Warum es eine Rolle spielt, ob Sie noch auf einen Kaffee mit zu ihr gehen – oder lieber auf ein Bier

Was glauben Sie: Woran liegt es eigentlich, dass nun schon seit einigen Jahren nach einem gelungenen Date die Frau den Mann nicht auf den klassischen Drink zu sich in die Wohnung bittet, sondern auf einen Espresso? Ist zu nachtschlafener Zeit ja nicht gerade das Naheliegendste. Hat sie einfach Angst, dass Sie ihr einschlafen? Soll der kleine Schwarze leistungssteigernd wirken? Sogar Verschwörungstheorien liegen nahe: Ist es ein dezenter Hinweis, dass Sie zu viel trinken? Gar eine bundesweite Geheimkampagne gegen Alkohol? Oder steckt die berüchtigte Kaffee-Kapsel-Mafia steckt dahinter?

Eine neue Studie am Massachusetts General Hospital führt auf eine andere Fährte. Die kam zu dem Ergebnis, dass Männer, die zu viel Kaffee trinken, eher Probleme haben, Kinder zu zeugen. Männer hingegen, die sich regelmäßig das eine oder andere Bier genehmigen, haben diese Schwierigkeiten nicht – im Gegenteil: Sie sind besonders erfolgreich im Vaterschafts-Business. Der Grund: Koffein ist schädlich für die Zellen, Alkohol entspannt und hilft schädliche Stresshormone abbauen, so die Mediziner. Moment! Bevor Sie sich nun gleich mit Ihren Kumpels auf ein spontanes Fruchtbarkeits-Seminar am Tresen verabreden, lassen Sie uns zunächst die Eingangsfrage klären.

Heißt das nun, eine Frau, die Sie noch auf ein Bier mit nach oben bittet, will eher ein Kind von Ihnen? Und wenn sie Ihnen einen Kaffee anbietet, will sie das nicht? Nein. Aber womöglich ist der Espresso schon eine erste Verhütungsmaßnahme – und damit verdichten sich die klaren Hinweise auf alles Folgende. Denn worauf auch immer die Frau Sie mit nach oben bittet: Sie will höchstwahrscheinlich nicht nur etwas mit Ihnen trinken. Und wenn doch, dann nehmen Sie lieber ein Bier. Ist gesünder für die Nachkommenschaft.

Bloß kein Ess-O-Ess for Love! Ein leidenschaftliches Plädoyer gegen das romantische Dinner for two

Wenn Männer die Wahl haben zwischen einem guten Essen auf dem Tisch und einer schönen Frau im Bett, wählen sie immer die Frau. Selbst wenn die Kerle hungrig sind, nehmen sie die Frau. Denn dann stellt ihr Körper dieses Bedürfnis zurück, bis das mit der Frau erledigt ist. Das zeigt nun eine Studie des University of Rochester Medical Centre. Mal abgesehen davon, dass diese Studie mit Fadenwürmern durchgeführt wurde, was mir ohnehin schon den Appetit verdirbt, kann ich das Ergebnis nur gutheißen. Allein weil sich das Geld für das leckere Essen ja gar nicht lohnt, weil sie – den Würmern zufolge – doch eh nur an etwas anderes denken. Ich setze sogar noch eins drauf und sage: Gehen Sie auf einem Date in der heißen Frühphase nie mit Ihrer Angebeteten essen!

Immer wieder raten Date-Experten Ihnen dazu, eine Frau, die Sie begehren, zum Essen einzuladen, um dann womöglich später mit ihr nach dem Tisch auch das Bett zu teilen. Vermutlich habe sogar ich Ihnen mal dazu geraten. Das tut mir Leid, denn dieser Rat ist Schwachsinn. Essen ist Essen, und Bett ist Bett. Wenn ich schon lese oder höre, dass jemand behauptet, es sei erotisch und anziehend, wenn sich  eine Frau genüsslich Nahrung in ihren Mund schiebt. So ein pürierter Quatsch! Wenn Sie sich Essen in den Mund steckt, kaut sie gleich danach darauf rum, und dann wird das Essen zu Speisebrei, und ich kann mir kaum etwas Unerotischeres vorstellen als Speisebrei. Wollen Sie etwa eine Frau küssen, die Speisebrei im Mund hat? Allein dieses Wort schon: SPEISEBREI!

Und dann die Geruchsebene: Da sitzen Sie nun in diesem netten kleinen Lokal, beim obligatorischen Italiener an der Ecke. Sie schauen Ihrer Angebeteten tief in die Augen und ab und zu auch tief in den Ausschnitt – und dabei steigt Ihnen dann der Duft von fettigem Osso Bucco in die Nase, also Kalbshaxe, oder der Geruch von Bolognese-Sauce. Sie sehen also eine schöne Frau und riechen dazu Gesottenes und Gebratenes. Sie können sich wehren, wie Sie wollen – doch der Geruch ist stärker, er bestimmt Denken und Welt. Sie können vielleicht, wie die Wurm-Studie behauptet, Ihren Appetit ausblenden – aber nicht den Essensduft. Er wabert heran, kriecht durch die Nase direkt in Ihr Gehirn, und schon riecht in Ihrem Kopf die Frau nach Essen. Und niemand will, dass eine Frau nach Essen riecht. Auch nicht in seinem Kopf.

Angenommen, Sie haben die Frau Ihrer Träume gegen meinen ausdrücklichen Rat doch zum Essen ausgeführt. Angenommen, sie kommt wirklich noch “auf einen Kaffee” mit zu Ihnen. Dann sitzen Sie da mit Ihren vollgefressenen Pizza-und-Pasta-Bäuchen auf der Couch, alles Blut im Magen – und sollen geistreich Konversation machen. “Uff, äh, ja. War voll lecker, ne?” “Ja, öff, genau. Voll.” Und womöglich sollen Sie gleich anfangen, die Frau zu küssen, obwohl Sie sich beide noch die ganze Zeit heimlich mit den Zungen Reste vom Essen aus den Zähnen pulen und  aufstoßen müssen. Hm, prima, so ein Essensreste-Kuss mit Aufstoß-Aroma! Nee, echt nicht. Und wenn es dann zum Äußersten kommen soll, und sie sich tatsächlich gemeinsam ins Bett begeben, dann haben die Pizza-Bäuche erst ihren großen Auftritt. Mahlzeit, sage ich da!

Nee, ehrlich: Kann ich Ihnen nur von abraten. Wenn Sie ein Date haben, bei dem etwas laufen könnte, gehen Sie lieber ins Kino oder gleich an eine Bar. Das können Sie nämlich tun als Mensch, im Gegensatz zu den Würmern. In diesem Sinne: Viva la Evolution!

 

Männer verstehen nicht, warum Totlabern besser sein soll als Totschweigen

Frauen wollen ja immer reden. Männer ja nicht so sehr, aber beim ersten Date, da müssen sie wohl. Beim zweiten, dritten und vierten auch. Eigentlich, wenn wir mal ehrlich sind, müssen Männer immer reden, wenn sie mit Frauen zusammen sind. Wenn sie da nicht reden, dann ist das nicht bloß urmännliches Schweigen, dann ist das gleich Kommunikationsverweigerung. Und böse. Das wird mit Zwangs-Schuh-Shopping nicht unter 35 Filialen bestraft.

Warum aber ist die Kommunikation eigentlich der Normalfall? Warum ist Reden gut und Schweigen schlecht? Warum soll Totlabern besser sein als Totschweigen? Klar, es ist immer gut, wenn man darüber redet. Aber nur, wenn es ein “darüber” gibt. Wichtige Themen, entscheidende Fragen. Ich meine aber dieses sinnlose Blabla, das immer durch Cafés und Modeboutiquen schwappt. Jemanden, der einen Gipsarm hat, fragen, ob er einen Gipsarm hat. Darüber reden, wie toll alles wäre, wenn alles toll wäre, vor allem das Wetter. Ein Alptraum! Ohne Thema reden ist für Männer wie ohne Hunger essen, wie ohne Grund weinen, wie Schuhe shoppen, obwohl der Schrank voll ist, wie… wie bitte? Ach, Sie meinen, das alles beschreibt Frauen ganz gut? Hm, ja. Kann sein. Egal.

Jedenfalls finde ich es bezeichnend, dass gerade eine Umfrage ergeben hat, dass Frauen es nicht schlimm finden, wenn beim romantischen Date telefoniert wird. Also, jedenfalls: viel weniger schlimm als Männer. Ein Drittel der Männer findet es inakzeptabel, aber nur ein Viertel der Frauen. Da zeigt sich, was das Reden eigentlich ist: Eine Sucht. Gemeinhin wird ja von einer Sucht gesprochen, wenn sie immer stärker das Denken und Fühlen des oder der Abhängigen beherrscht und ihn oder sie davon abhält, sein oder ihr geregeltes Leben weiter zu führen. Wenn man sich schon bei einem Date die Möglichkeit offenhalten will, nebenher  zu telefonieren, dann ist doch der Tatbestand der Bla-Bla-Beherrschung erfüllt, oder? Okay, es könnte auch sein, dass die Frauen da toleranter sind, weil sie zu oft bei ihren Dates wortkargen Typen gegenüber saßen und so wenigstens ein bisschen am Telefon plaudern konnten…

Warum bezahlen Männer beim Date das Essen? Weil Frauen längst nicht so schnell die Geldbörse ziehen, wie sie “Gleichstellung” sagen

Sie gehen mit einer Super-Frau aufs erste Date. Sie gehen in ein Super-Restaurant und bestellen das Super-Menü. Jetzt ganz ehrlich: Wer bezahlt die Super-Rechnung – sie oder Sie? In Zeiten der Emanzipation sollte die Antwort bei zumindest fifty-fifty liegen. Aber wie eine neue Studie an der kalifornischen Chapman University mit über 17.000 Befragten zeigt, sieht die Wirklichkeit anders aus. Die Mehrheit der Ausgaben während der Dating-Phase wird vom Mann bestritten, das sagten 84 Prozent der Männer und 58 Prozent der Frauen. Selbst wenn einige Männer übertreiben, ist die Tendenz deutlich. Interessant finde ich besonders diesen Punkt: 57 Prozent der Frauen boten an, sich an Ausgaben zu beteiligen. Aber 39 Prozent der Frauen – also zwei Drittel derer, die sich angeblich beteiligen wollten – hofften insgeheim darauf, dass der Mann dieses Angebot ablehne. Wie krass ist das denn? Erstaunlich, dass nur so wenige Männer (44 Prozent) es ablehnten, mit einer Frau auszugehen, die niemals bezahlt. Aber immerhin fordern 64 Prozent der Männer explizit, dass Frauen sich an den Kosten beteiligten.

Natürlich bestehen gerade Männer meist darauf zu bezahlen. Natürlich ärgern sie sich oft erst hinterher darüber, weil ihre “Investition” vielleicht nicht den gewünschten “Ertrag” gebracht hat. Natürlich haben Männer oft ein schlechtes Gefühl dabei, die Frau bezahlen zu lassen – in der Studie sagten das 76 Prozent. Natürlich ist das Ganze auch praktisch schwierig umzusetzen. Denn man landet schnell in einem komplett falschen Film, wenn der Mann vor der ersten Bestellung im Restaurant zu seiner Angebeteten sagt: “Lass uns erstmal das Finanzielle regeln.” Auch wenn sie das sagt, klingt es seltsam.

Aber bei allem Verständnis für die Schwierigkeit der Lage muss auch erwähnt werden (und da erwarte ich jetzt ausnahmsweise mal Zustimmung bis weit ins feministische Lager hinein): Die Emanzipation haben sich nicht die Männer ausgedacht. Und wenn Frauen emanzipiert rüberkommen wollen, müssen sie auch mal Zeichen setzen. Da will ich keine faulen Ausreden hören wie: “Der hatte seine Brieftasche so fix in der Hand, so schnell kann ich gar nicht ‘Gleichstellung’ sagen.” Da erwarte ich einfach ab und zu, dass eine Frau ihre Gucci-Geldbörse mal flotter zückt als Lucky Luke den Colt, den er ja bekanntlich schneller zieht als sein eigener Schatten. Denn wer mit den Cowboys tanzen will, muss eben auch mit der Knarre Musik machen können.

Gedankenlesen beim ersten Date – so geht’s!

Sie wollen wissen, was eine Frau beim ersten Date über Sie denkt? Kein Problem. Verrate ich Ihnen. Aber ich kann nur etwas über die ersten Sekunden Ihrer Begegnung sagen, und ich weiß auch nur, wie sie denkt – nicht, zu welchen Schlussfolgerungen sie dabei kommt. Okay?

Also: Gehirnforscher vom Trinity College in Dublin haben festgestellt, dass Frauen beim Betrachten eines Mannes immer zuerst seine allgemeine Attraktivität bewerten, und dann in einem zweiten Schritt seine soziale Kompatibilität. Sprich: Erst überlegt sie, ob Sie gut aussehen – und gleich danach, ob Sie zu ihr, in ihren Freundeskreis und auf ihre Familienfeste passen.

Welche Bewertung letztlich den Ausschlag gibt, blieb unklar – aber beide Faktoren spielen eine Rolle. Darum ist es sicherlich kein Fehler, zunächst einmal auf ein angenehmes Äußeres zu achten. Wenn es ans soziale Eingemachte geht, sind ein offenes Lächeln, ein freundliches “Hallo!” und eine angedeutete Umarmung zur Begrüßung bestimmt nicht verkehrt. Ganz entscheidend aber ist, dass Sie nicht gleich mit Ihrem neu erworbenen Wissen hausieren gehen und zu ihr sagen: “Hey, hallo, ich weiß, was du gerade denkst!” Denn all das ist ihr selbst gar nicht bewusst. Sie wird Sie für einen Psycho halten und aussortieren. Keine Ahnung, welche Hirnregion sie dafür nutzt.

Hass aufs erste Date? “Speed Hating” ist Blödsinn

Neuerdings können sich Männer und Frauen zum “Speed Hating” treffen. Das ist Speed Dating mit einer Vorgabe: Beide reden über Dinge, die sie hassen – und entdecken so gemeinsame Abneigungen. So etwas schweißt zusammen. Der Feind meines Feindes ist mein Freund. Da trifft die Agrar-Lobby-Kritikerin auf den verkappten Öko, die Fußball-Hasserin auf den Triathleten ohne jedes Ballgefühl – und natürlich Philipp Rösler auf Claudia Roth, die beide die Piraten hassen.

Das ist so doof wie neu – und schnell wieder weg. Denn es fällt nicht schwer, in 5 Minuten Dinge zu finden, die beide verachten (Umweltverschmutzung, Terrorismus und Insektenstiche funktionieren im Zweifelsfalle immer). Schwierig ist es, die 20 oder 30 Jahre danach gesprächstechnisch zu gestalten.

Das Konzept birgt außerdem Gefahren. Was passiert, wenn ein Mann beim Hate-Date von seinem inbrünstigen Hass auf Borussia Dortmund anfängt – und die Frau Fan des BVB ist? Im übrigen lädt die Bezeichnung “Speed Hating” zu Missverständnissen ein. Stellen Sie sich vor, da setzt sich ein Mann zu einer Frau an den Tisch. Sie fragt: “Hallo. Und was kannst du nicht leiden?” Er: “Frauen. Ich hasse Frauen. Darum dachte ich, Speed Hating wäre genau das Richtige für mich, du blöde (pieeep)!” Na, danke. Und dann stelle ich jetzt noch ganz kitschig die Sinnfrage: Wo soll eine Liebe hinführen, die im Hass wurzelt? Nein, sorry. Keine Chance.

Übrigens: Wenn es nur darum geht, einen Reim auf “Dating” zu finden, schlage ich “Speed Rating” oder “Speed Mating” vor. Beides ist ehrlicher – wenn auch nicht unbedingt romantischer.

Irrwitziger Richterspruch: “Ich verurteile Sie zu einem Date mit Ihrer Frau!”

Ein Richter in Florida hat einen Mann zu einem Date mit dessen eigener Frau verurteilt. Nach einem heftigen Streit des Paars, in dessen Verlauf der Mann handgreiflich geworden sein soll, wurde der Ehemann inhaftiert und vor Gericht gestellt. Der Richter fragte erst die Frau über ihre Vorlieben bei gemeinsamen Dates aus – und verurteilte dann den Mann dazu, ihr genau das zu bieten: Blumenstrauß, Hummer-Essen, Bowling.

Bei aller Liebe zu kreativen Strafen und individuellen Lebensbezügen in der Rechtsprechung bin ich doch erstaunt. Sagt der Richter damit nicht, dass es eine Strafe ist, mit dieser Frau auf ein Date zu gehen? ;-)

Und man stelle sich vor, dass die beiden sich bei ihrem Date tatsächlich wieder richtig gut vertragen. So gut, dass sie hinterher zusammen im Bett landen. So gut, dass es womöglich zum vollzogenen Geschlechtsakt kommt. Wäre das dann ein Straf-Vollzug? Ist das dann schon Kuppelei von Gerichts wegen?

Egal. Ich frage mich: Was ist, wenn es zwischen den beiden nicht so gut läuft? Ob es so klug ist, ein Paar, dass sich gerade noch ein polizeilich dokumentiertes Handgemenge geliefert hat, mit Bowlingkugeln aufeinander loszulassen? Also, ich bin jedenfalls froh, dass ich an dem Abend ganz woanders sein werde…

Männer raus aus dem Hotel Mama, aber zack-zack!

Na, was hat Mama heute gekocht?

Wissen Sie nicht? Gut so.

Dann sind Sie ja nicht einer von denen.

Laut dem frisch erschienenen Datenreport 2011 des Statistischen Bundesamtes schaffen es viele junge Männer nicht zeitig, das Hotel Mama zu verlassen und wohnen viel länger bei den Eltern als ihre weiblichen Altersgenossinnen. Demnach leben 37 Prozent der männlichen 25-Jährigen noch bei den Eltern. Und sogar noch 13 Prozent der 30-Jährigen. Die Frauen ziehen viel früher aus: Nur 20 Prozent der 25-jährigen und bloß 5 Prozent der 30-jährigen Frauen machten sich noch im Hotel Mama breit.

Und nun kommen Sie mir nicht mit der Begründung, “diese jungen Dinger suchen sich ja alle fix einen Mann, der dann für sie sorgt.” Von wegen sorgen: Gerade weil Männer nicht putzen, waschen und kochen bleiben sie ja so lange in Muttis Bude.

Nicht dass ich Männern den Luxus und die Rundumversorgung nicht gönne. Aber stellen Sie sich mal vor, Sie begegnen als 27-jähriger Mann einer gleichaltrigen Frau , die längst alleine lebt, verabreden sich mit ihr auf ein heißes Date – und dann macht ihr bei Ihnen daheim Mutti die Türe auf. Wie wirkt denn das bitte?! Ich meine, gut, okay, Schimpansenmännchen nehmen ihre Mama sogar mit auf ein Date, weil das die Chancen auf Sex erhöht. Aber sind wir Affen?

Ich bleibe dabei: Männer müssen raus aus Mutters Haus. Wofür haben wir von Men’s Health denn sonst auch diese ganzen Tipps zu Ernährung, Gesundheit, Kochen, Kleiderwahl und -pflege sowie Wohnungseinrichtung im Heft? Damit sind Sie genau so gut versorgt wie bei Mama. Versprochen.

Mit dem Tipp wird Ihr nächstes Date ein Knaller, garantiert!

Haben Sie am Wochenende ein Date?

Prima. Ich weiß auch schon, was Sie machen: Sie gehen mit Ihrer Angebeteten zu einem Batik-Kurs. Da liefern Sie die Gute ab – und gehen erstmal allein ins Kino. Später können Sie ja noch zusammen etwas trinken gehen.

Klingt bekloppt? Hey, ich will nur Ihr Bestes!

Forscher aus Norwegen haben festgestellt, dass Männer und Frauen sich jeweils anders beim Genuss der schönen Künste erholen. Während Frauen mehr davon haben, wenn sie selbst kreativ sind, kommen Männer besser runter, wenn sie sich die Kunst anderer anschauen, also etwa in eine Ausstellung gehen, ins Theater – oder eben ins Kino.

P. S. Wenn Sie mit einem London-Girl ausgehen, gilt besondere Vorsicht für den Fall, dass Sie hinterher in einer Bar landen: In England haben die Frauen laut einer Studie des University College London beim Komasaufen zahlenmäßig mit den Männern gleichgezogen.